Fachhochschulreife

Fachhochschulreife

Das besondere Merkmal der Fachoberschule ist die Verbindung einer fachrichtungsbezogenen/ schwerpunktbezogenen Ausbildung mit einer fachrichtungsübergreifenden Bildung, die zur Fachhochschulreife führt.

 

Die Beruflichen Schulen Biedenkopf bieten die Fachrichtungen Wirtschaft und Technik mit folgenden Schwerpunkten an:

 

  • Elektrotechnik,

  • Informationstechnik,

  • Maschinenbau und

  • Wirtschaft und Verwaltung.

 

Ziel des Unterrichts ist das Erreichen einer umfassenden Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, verstanden als Bereitschaft des Einzelnen, sich in gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Handlungssituationen sachgerecht, durchdacht und sozialverantwortlich zu verhalten. Sie entfaltet sich in den Dimensionen Fachkompetenz (entsprechend der gewählten Fachrichtung), Personalkompetenz und Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Lernkompetenz. Eine besondere Möglichkeit der Kompetenzerweiterung erfolgt im Rahmen von Projekten in Kooperation mit heimischen Betrieben, öffentlichen Institutionen und Vereinen.

 

Die Ausbildung erfolgt in den Organisationsformen A und B (nähere Informationen unter "Dauer").

 

Ansprechpartner für die Ausbildung sind die Abteilungsleiterin Tanja Grünig für Technik und der Abteilungsleiter Matthias Kamm für Wirtschaft und Verwaltung.

E-Mail: t.gruenig(at)bs-biedenkopf.de oder m.kamm(at)bs-biedenkopf.de

Tel.: 06461-7597-0

 

Weitere Informationen rund um die Fachoberschule finden Sie hier:

Aufnahmevoraussetzungen

Form A

Liegt ein Mittlerer Abschluss vor, müssen die Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik mindestens mit befriedigend und in keinem der genannten Fächer schlechter als ausreichend beurteilt sein.

Bei einem Versetzungszeugnis nach Jahrgangsstufe 11 einer gymnasialen Oberstufe oder einem als gleichwertig anerkannten Zeugnis gilt keine Notenbeschränkung.

 

Form B

Es muss ein Mittlerer Abschluss wie bei der Form A, der Nachweis einer Abschlussprüfung bzw. einer mindestens zweijährigen einschlägigen praktischen Tätigkeit in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie ein Abschlusszeugnis der Berufsschule oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis vorliegen.

Anforderungen an die Bewerber

Die Fachoberschule verlangt selbstständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit, Einsatz-, Verantwortungs- und Kooperationsbereitschaft, wie auch die Bereitschaft zur Einarbeitung in die unterschiedlichsten technischen Aufgabenstellungen. Sie erfordert mathematische, fremdsprachliche (insbesondere Englisch), datenverarbeitungstechnische Kenntnisse und Fertigkeiten sowie das Interesse an fachrichtungsspezifischen Zusammenhängen.

Dauer

Form A

Die gesamte Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte von je zwei Schulhalbjahren.

Im ersten Abschnitt (Jahrgangsstufe 11) entfallen auf den allgemeinen und fachtheoretischen Unterricht wöchentlich 2 Tage, auf die fachpraktische Ausbildung 3 Tage.

Im zweiten Abschnitt, Jahrgangsstufe 12, entfällt die fachpraktische Ausbildung, die Fachoberschüler/-innen erhalten an 5 Tagen allgemeinen und fachtheoretischen Unterricht.

 

Form B

In dieser Organisationsform dauert die Ausbildung zwei Schulhalbjahre (Jahrgangsstufe 12 entspricht dem zweiten Ausbildungsabschnitt der Form A).

Praktika

Die fachpraktische Ausbildung wird außerhalb der Schule abgeleistet. Die Praktikanten schließen einen Vertrag mit einem Praktikumsbetrieb ab und erhalten dort ihre fachpraktische Ausbildung. Dies gilt auch für die Zeiten der Schulferien. Es besteht Anspruch auf Jahresurlaub im Rahmen des jeweiligen gesetzlich und tarifvertraglich festgelegten Umfangs. Der Jahresurlaub ist in den Ferien zu nehmen.

Die schriftliche Zusage über eine fachpraktische Ausbildung ist Bestandteil der Aufnahmebedingungen.

Abschluss

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und bei Bedarf einer mündlichen Prüfung ab.

Ist die Prüfung, als auch die gesamte Ausbildung erfolgreich absolviert worden, erhalten sie den Nachweis über die ALLGEMEINE FACHHOCHSCHULREIFE.

Möglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss

Die Ausbildung in der Fachoberschule führt neben oder nach einer beruflichen Qualifizierung zur Allgemeinen Fachhochschulreife.

Das Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife

  • befähigt zum Studium in allen Fachbereichen einer Fachhochschule oder Gesamthochschule,

  • ermöglicht ein Bachelor-Studium an einer Universität,

  • ist Ausgangspunkt für qualifizierte Funktionen in Wirtschaft, Verwaltung und Industrie und

  • ist Eingangsvoraussetzung für die gehobene Laufbahn im öffentlichen Dienst.

Anmeldung

Die Anmeldung muss bis zum 31. März bei den Beruflichen Schulen in Biedenkopf vorliegen. Spätere Anmeldungen können nur im Rahmen freier Kapazitäten berücksichtigt werden. Anmeldeformulare können Sie hier herunter laden oder bei uns im Sekretariat abholen. 

Finanzierung

Schülerinnen und Schüler dieser Schulform können bei Erfüllung der Voraussetzungen eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.

Weitere Auskünfte erteilt:

Landkreis Marburg-Biedenkopf- Fachbereich Familie, Jugend und Soziales

Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Telefon: 06421/405-0, Fax: 06421-405-1500