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Abschlussfahrt der Fachoberschulklassen 12 FOS nach Prag 2018

Abschlussklassen der FOS in Prag
Foto: F.Schneider

Abschlussfahrt der Fachoberschulklassen 12 FOS nach Prag 2018
 Prag war nun zum vierten Mal -  vom 14.-18.5.2018 -  Ziel der Abschlussfahrt der Fachoberschule der Beruflichen Schulen Biedenkopf.
Es hat sich herumgesprochen, dass die tschechische Hauptstadt nicht nur eine attraktive Stadt mit unzähligen historischen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für abendliche Unternehmungen ist, sondern dass sie für Schüler auch erschwingliche Preise bietet.
Das Wetter spielte überwiegend mit, und so konnten vier Klassen  - 12W1, 12W2, 12WT und 12TE – mit ihren Lehrkräften das Programm der Studienfahrt und die Freizeit in Prag bei angenehmen Temperaturen genießen.
Das stand auf dem Programm:
•     Stadtführung durch die historische Alt- und Neustadt mit Besichtigung der bekanntesten Sehenswürdigkeiten (Karlsbrücke, ehemaliges Judenviertel Josephsstadt, Altstädter Ring, Wenzelsplatz, Platz der Republik etc.)
•    Führung durch das Prager Burgviertel mit Hradschin
•    Werksführung durch die Skoda-Werke in Mlada Boleslav (Presswerk, Lager…) für eine Gruppe und  Fahrt nach Theresienstadt für eine zweite Gruppe
•    Führung durch das Skoda-Museum mit beeindruckenden historischen Fahrzeugen
•     Besichtigung der Burg Karlstein (schönste böhmische Burg)

Am Himmel schwebende, farbig beleuchtete Gleitschirmflieger, die dann spektakulär in der Moldau landeten, eine Prozession zu Ehren des Heiligen Johannes Nepomuk und ein beeindruckendes Feuerwerk an der berühmten Karlsbrücke waren der Auftakt einer Reihe von erlebnisreichen Abenden in Prag.
In der programmfreien Zeit konnten die jungen Leute in Gruppen in alle Richtungen in Prag ausschwärmen um die lauwarmen Frühsommernächte in Discos, Bars, Shopping-Centres und auf den Plätzen und Brücken Prags zu genießen.
Abschlussfahrten tragen immer wieder dazu bei, dass die Schulzeit in guter Erinnerung bleibt.

(Bericht: Elke Schneider-Kind)

Auszubildende besichtigen Hilton Hotel am Airport Frankfurt

am Büffet
Foto: T. Arke

Auszubildende besichtigen Hilton Hotel am Airport Frankfurt
Einen ganz besonderen Betriebsausflug unternahmen die Auszubildenden des Vereins für Berufsbildung Marburg e.V. (VBM) mit ihren Ausbilderinnen Christiane Theiß und Elfi Payer am 22.05.2018. Ziel war das Hilton Garden Inn Frankfurt Airport. Das Hotel liegt im weltberühmten THE SQUAIRE Gebäude mit direktem Zugang zum Terminal 1.
Frau Junker, Hotelkauffrau und Personalverantwortliche, führte die angehenden Fachpraktiker*innen Küche und Hauswirtschaft durch das Hilton-Hotel. Neben dem Blick in die offene Küche mit Restaurant und einem Gespräch mit dem Chefkoch, stand die Besichtigung der Hotelzimmer auf dem Tagesplan. Schon dir einfachen Zimmer begeisterten die Auszubildenden, aber vor allem die Präsidenten-Suite sorgte für große Augen.
Die Auszubildenden kamen aus dem Staunen kaum heraus.
Abgerundet wurde die Hotelführung durch einen reichhaltigen Imbiss in der 5th Lounge. So konnten in angenehmer Atmosphäre noch Fragen gestellt und die gewonnenen Eindrücke verarbeitet werden.
(Bericht u. Foto: Thomas Arke)

Treffen der Pensionärinnen und Pensionäre an den bsb April 2018

Zum vierten Mal trafen sich die Ehemaligen, z.T. mit Ehegatten, auf Einladung des Personalrats am 10. April im Restaurant des Vereins für Berufsbildung Marburg (VBM) an den bsb.

Im Restaurant des VBM an den bsb
Foto: E.Schneider-Kind
Schulleiter K.H. Schneider führt durch das neue Werkstattgebäude
Foto: E.Schneider-Kind
Führung im neuen Werkstattgebäude
Foto: E.Schneider-Kind
Fachpraktikerinnen Küche am Büffet
Foto: E.Schneider-Kind

Treffen der Pensionärinnen und Pensionäre an den bsb.
Ein regelmäßiges Treffen der Pensionärinnen und Pensionäre der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) hat nun schon Tradition.
Zum vierten Mal trafen sich die Ehemaligen,  z.T. mit Ehegatten, auf Einladung des Personalrats am 10. April im Restaurant des Vereins für Berufsbildung Marburg (VBM) an den bsb.
 Moderiert vom Personalratsvorsitzenden Uwe Lange begann die Veranstaltung dieses Mal mit einem gemeinsam gesungenen Lied. Schulleiter Karl Heinz Schneider begrüßte die Gäste herzlich.
Bei Getränken und einem leckeren Büffet mit Kuchen und herzhaften Häppchen, das traditionell die angehenden Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker Küche des VBM mit ihren Ausbilderinnen vorbereitet hatten, gab es viel Gesprächsstoff. Gemeinsam mit der erweiterten Schulleitung und dem Personalrat konnten Anekdoten aus früheren Schultagen aber auch Neues aus der Schule ausgetauscht werden.
Auch dieses Mal fand eine Besichtigung des mittlerweile fertiggestellten Werkstatt-Neubaus der bsb unter Führung von Schulleiter Schneider statt. Beim letzten Treffen hatten die Seniorinnen und Senioren noch eine Baustelle vorgefunden.
 Das Gebäude des Landkreises für die bsb, in dem auch die Außenstelle des dualen Studiums StudiumPlus der THM (Technische Hochschule Mittelhessen) und die Geschäftsstelle Biedenkopf der IHK Lahn-Dill als Mieter untergebracht sind, ist nach neuesten Standards für Pädagogik, Sicherheit, Brandschutz und Inklusion errichtet worden.
Es hat sich doch so Einiges an den bsb verändert.

(Fotos und Bericht: Elke Schneider-Kind)

Was werde ich?

Mobile Ausstellung zur Berufsorientierung an den Beruflichen Schulen Biedenkopf

Foto: P. Gallinger

„Was werde ich?“
Mobile Ausstellung zur Berufsorientierung an den Beruflichen Schulen Biedenkopf

Mit einem niedrigschwelligen Angebot boten die Beruflichen Schulen Biedenkopf in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises zwei Wochen lang den  Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung sowie den InteA-Klassen die Gelegenheit, sich über Berufsfelder und Berufe sowie nötige Voraussetzungen zu informieren.
Es gab ansprechend gestaltete Aufsteller zu den Bereichen:
- Bau
- Informatik und Technik
- Druck, Medien und Papier
- Kosmetik, Körper, Wellness
- Elektro/ Sanitär-Heizung
- Mathematik/ Naturwissenschaften
- Ernährung
- Metallbau
- Fahrzeug- & Verkehrstechnik
- Natur und Umwelt
- Farben und Lacke
- Soziales, Pflege und Gesundheit
- Holz
- Transport, Lager & Logistik
- Hotel- und Gaststättengewerbe
- Wirtschaft, Verwaltung & Handel
Die Auswahl der vorgestellten Berufe erfolgte in Absprache mit den zuständigen Institutionen vor Ort (Agentur für Arbeit Marburg, IHK Kassel-Marburg sowie der Handwerkskammer). Die Ausstellung wurde im Rahmen der hessenweiten Strategie OloV gefördert. OloV hat die Optimierung des Übergangs Schule-Beruf zum Ziel.
(Informationen aus dem Begleitmaterial der Ausstellung, P. Gallinger)

LIGHT+BUILDING

10 CIK besucht die Firma Pracht auf der internationalen Lichtmesse

Am 22.03.2018 startete die 10 CIK in eine etwas andere Betriebsbesichtigung…

 

Die Firma Pracht hatte die angehenden Industriekaufleute auf die weltweit größte internationale Lichtmesse eingeladen. Auf der „Light + Building“ präsentierten über 2.700 Aussteller vom 18.03.- 23.03.2018 ihre Weltneuheiten für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation. Die Firma Alfred Pracht Lichttechnik ist seit 1923 ein Leuchtenhersteller mit Leuchten für besondere Anwendungsgebiete. Produziert werden diese größtenteils in Buchenau, dem Sitz der Firma.

 

In Frankfurt angekommen quetschten wir uns mit den vielen anderen Messebesuchern in die S-Bahn und fuhren direkt zum Messegelände. In Halle 3 Stand C51 besuchten wir den Stand unseres Ausbildungsunternehmens Pracht. Dort bekamen die SchülerInnen grünes Slush-Ice. Diese Farbe hat es, da die Firmenfarbe des Unternehmens ebenfalls „Pracht-Grün“ ist. Aber auch Nachos mit Salsa oder Guacamole wurden neben anderen Speisen angeboten. Die Guacamole hat Pracht genutzt, um seine neue Marketingstrategie vorzustellen, die sogenannte „Avocado-Strategie“. Die weiche Schale und der harte Kern der Frucht stehen für die unterschiedlichen Produktlinien der Firma, erklärte uns der Marketingverantwortliche Raphael Eisenberg. Ein anderer Eyecatcher war der Eisblock auf dem Messestand, welcher mit eigenen Prachtleuchten grün angestrahlt wurde.

 

Anschließend besuchten wir gemeinsam einen weiteren Ausbildungsbetrieb, den Stand von Elkamet. Danach hatten wir noch Zeit zur freien Erkundung des Messegeländes.

 

Text: Briel, Pfister (Klasse 10 Industriekaufleute, Auszubildende der Firma Pracht Lichttechnik GmbH)

Bilder: Rickelt, bsb

Ernährungsführerschein März 2018

Die Tage des Ernährungsführerscheins am 13. und 14. März 2018 waren für alle Beteiligten wieder eine erfolgreiche und fröhliche Zeit.

Station 2
Foto: C.Egerding
Ernährungspyramide
Foto: C.Egerding
Jungs beim Teigkneten
Foto: C.Egerding
Mädchen machen Kräuterdip
Foto: C.Egerding
Gemeinsame Tafel
Foto: E.Schneider-Kind
Jetzt darf gegessen werden
Foto: E.Schneider-Kind
Baguette-Brötchen
Foto: E.Schneider-Kind
Himbeer-Smoothie und Obst
Foto: E.Schneider-Kind
Osterschmuck
Foto: E.Schneider-Kind


 Ernährungsführerschein März 2018
Himbeer-Smoothie, Baguette-Brötchen, Buttermilchbrot in Dosen, Kräuterdip, Nudelsalat und Ofenkartoffeln mit Sesam waren dieses Mal die leckeren Produkte der Drittklässler und ihrer großen Betreuer aus der 11BSA.
Diese wurden natürlich von allen gemeinsam an einer fein eingedeckten Tafel in der mit Osterschmuck dekorierten Aula der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) aufgegessen.
Im Rahmen des Projektes „Ernährungsführerschein“, einer nun seit Jahren in der Planung der bsb und der Grundschule Biedenkopf fest etablierten Kooperation, werkelten die Kinder der dritten Klasse der Grundschule unter Anleitung der angehenden Sozialassistenten/innen der Klasse 11BSA um am Schluss ihren „Ernährungsführerschein“  zu erhalten.
In diesem Projekt profitieren kleine und große Schülerinnen und Schüler voneinander.
Die Schülerinnen und Schüler der 11 BSA können berufsbezogene Kenntnisse aus den verschiedenen Lernbereichen im Projekt anwenden und erproben, während die Drittklässler sich auf attraktive Stationen freuen dürfen, an denen sie mit Spaß und Aktivität vielfältige Aspekte gesunder und nachhaltiger Ernährung mit allen Sinnen erleben können.
 Die Gesamtleitung hatte Fachlehrerin Carola Egerding, die tatkräftig von den Lehrerinnen der Grundschule unterstützt wurde.
Die angehenden Sozialassistenten/innen der Klasse 11 BSA  hatten sich im Vorfeld intensiv mit ihrer Lehrerin Anja Mock-Eibeck und Fachlehrerin Carola Egerding vorbereitet : ein Gesamtkonzept entworfen, kindgerechte Stationen geplant, Plakate für die Stationen gemalt, Rezepte recherchiert , Zutaten und Material für die Stationen zusammengestellt.
Mit viel Geduld und Kreativität brachten sie nun den Kleinen das Thema Ernährung in mehreren interessanten und lehrreichen Stationen nahe und boten Anleitung und Unterstützung bei allen Aktivitäten.
Mit dem Händewaschen wurde begonnen und dann ging es ans Kleinschneiden, Rühren, Backen, Garen, Dekorieren und Tisch eindecken.
Auch der Aufbau einer Ernährungspyramide durfte nicht fehlen, damit gesunde und weniger gesunde Lebensmittel deutlich erkennbar wurden.
Eine nette Idee der Grundschullehrerinnen: Sie wollen zum Abschluss des Projektes mit ihren Drittklässlern in der Grundschule Brotgesichter von dem in Scheiben geschnittenen Dosenbrot machen.
Die Tage des Ernährungsführerscheins am 13. und 14. März 2018  waren für alle Beteiligten wieder eine erfolgreiche und fröhliche Zeit.

(Bericht: Elke Schneider-Kind,  Fotos: Carola Egerding, Elke Schneider-Kind)

Scouts der Beruflichen Schulen Biedenkopf führen über die Ausbildungs- und Studienmesse Lahn-Dill in der Hinterlandhalle am 9.-10. März 2018

Scouts der 12BW
Foto:S.Rickelt
Scouts bei der Beratung
Foto:S.Rickelt
Schulleitung am Stand der bsb
Foto: S.Rickelt
Abteilungsleiterin I.Debus am Stand der bsb
Foto:S.Rickelt

Scouts der Beruflichen Schulen Biedenkopf führen über die Ausbildungs- und Studienmesse Lahn-Dill in der Hinterlandhalle am 9.-10. März 2018
Einmal mehr haben die Scouts der Beruflichen Schulen Biedenkopf  (bsb) die Führung über die Messe übernommen.
Freundlich und sachkundig führten die jungen Leute der Klasse 12 BW (Höhere Berufsfachschule der Fachrichtung Bürowirtschaft) über die gut besuchte Messe – bei dem Andrang kein leichtes Unterfangen.
Fachlehrerin Christina Bierfreund hatte den Einsatz mit ihrer Klasse gut vorbereitet.
Junge Leute und ihre Eltern und Schulklassen der allgemeinbildenden Schulen bekamen am gut besuchten Stand der bsb in persönlichen Gesprächen mit der Schulleitung und den  Lehrkräften ausführliche Informationen über die Bildungs- und Ausbildungsangebote.
Natürlich nutzten auch Lehrkräfte der bsb die Messe zu Gesprächen mit Ausbilderinnen und Ausbildern der heimischen Betriebe und Vertretern der Institutionen.

(Elke Schneider-Kind, Fotos: Sabine Rickelt)

Berufsbildungsausschuss des Bundesverbands Modell- und Formenbau tagte in Biedenkopf

Am vergangenen Wochenende wurde Biedenkopf zur Bundeshauptstadt des Modellbauerhandwerks.

Fachlehrer Karsten Christ (rechts) erläutert den Teilnehmern der Berufsbildungstagung das pädagogische Konzept, welches den neuen Werkstätten zugrunde liegt.
Foto: bsb

Berufsbildungsausschuss des Bundesverbands Modell- und Formenbau tagte in Biedenkopf
Am vergangenen Wochenende wurde Biedenkopf zur Bundeshauptstadt des Modellbauerhandwerks.
Auf Einladung des Bundesverbands Modell- und Formenbau kamen am Freitag und Samstag ca. 50 Firmeninhaber, Ausbilder und Berufsschullehrer aus dem ganzen Bundesgebiet an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) zusammen, um über die Berufsausbildung und die Prüfungen im Technischen Modellbau zu beraten.
Schulleiter Karl Heinz Schneider begrüßte die Teilnehmer und freute sich darüber, dass die bsb in der Branche bundesweit einen guten Ruf haben und weit über die Grenzen Hessens bekannt seien. „Durch diese Veranstaltung wird Biedenkopf an diesem Wochenende zur Bundeshauptstadt des Modellbauerhandwerks“ , sagte er hocherfreut in seiner Ansprache.
Neben einer Landesfachklasse für die Fachrichtungen Gießerei und Karosserie & Produktion ist an der Schule auch eine Bundesfachklasse für Technische Modellbauer der Fachrichtung Anschauungsmodellbau eingerichtet. Diese Konstellation gibt es für diesen Beruf nur in Biedenkopf. Aktuell besuchen ca. 200 angehende Technische Modellbauer die bsb. Sie werden in zweiwöchigen Schulblöcken unterrichtet und wohnen während der Schulblöcke in Biedenkopf.
Als Kompetenzzentrum im Technischen Modellbau waren die bsb also als Tagungsort für die Veranstaltung bestens geeignet. Gleichzeitig war es für die Vertreter der Branche die erste Möglichkeit die neuen Werkstätten der Schulen kennen zu lernen.
Schon vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung trafen sich Berufsschullehrer aus verschiedenen deutschen Berufsschulen, um sich über das Ausbildungsangebot, das pädagogische Konzept und die technischen Möglichkeiten für den Werkstattunterricht zu informieren und auszutauschen. Besonders interessiert waren sie an dem Konzept des selbstorganisierten Lernens, welches zum großen Teil in der offenen Lernlandschaft der Schule umgesetzt wird.
Gemeinsam mit dem Vorstand des Berufsbildungsausschusses führte Peter Gärtner von der Geschäftsstelle des Bundesverbands Modell- und Formenbau durch die Tagesordnung. Neben den Berichten über den Bundesleistungswettbewerb und die Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ berieten die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Berufsausbildung und suchten nach Optimierungsmöglichkeiten, um den Ausbildungsberuf an die Anforderungen der Zukunft anzupassen.
Die sozialpädagogischen Mitarbeiter der Schule, Frau Bettina Niklaus und Herr Thomas Arke, erklärten in einem Vortrag wie Lehrer und Ausbilder mit schwierigen Situationen im schulischen und betrieblichen Ausbildungsalltag umgehen können.  Außerdem zeigten sie die Unterstützungsangebote auf, die helfen können, einen Ausbildungsabbruch zu vermeiden.
Bei einem Rundgang durch die Schule erläuterten die Fachlehrer Karsten Christ und Oliver Wiedemann die pädagogischen Konzepte, welche in dem neuen Werkstattgebäude umgesetzt wurden. Anhand von verschiedenen Unterrichtsprojekten stellten sie die vielfältige Ausbildung der angehenden Technischen Modellbauer vor. Sie erläuterten auch wie die besonders gute Zusammenarbeit der bsb mit den Ausbildungsbetrieben die vielen Unterrichtsprojekte erst möglich macht. Die Teilnehmer lobten diese Zusammenarbeit als hervorragendes Beispiel einer gelungenen Kooperation in der dualen Berufsausbildung und forderten, dies auf weitere Berufsschulstandorte in der Republik zu übertragen.
(Karsten Christ, Foto: bsb)

Zentrale Informationsveranstaltung und Café Beruf an den bsb im Februar 2018

Unter dem Motto „Schulzeit geht bald zu Ende – was jetzt?“ informierten sich zahlreiche Eltern und Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen am 15.2.2018 in den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) über die vielen Möglichkeiten der beruflichen

Scouts der 12BW
Foto:E.Schneider-Kind
Scouts der 12BW
Foto:E.Schneider-Kind
Institutionen im Veranstaltungsraum
Foto: E.Schneider-Kind
Firmen im Café Beruf
Foto: E.Schneider-Kind
Beratung im Foyer
Foto: E.Schneider-Kind
Holzarbeiten im Werkstatt-Gebäude
Foto: E.Schneider-Kind
Gang ins Werkstatt-Gebäude
Foto: E.Schneider-Kind

Zentrale Informationsveranstaltung und Café Beruf an den bsb  im Februar 2018
Unter dem Motto „Schulzeit geht bald zu Ende – was jetzt?“ informierten sich zahlreiche Eltern und Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen  am 15.2.2018 in den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) über die vielen Möglichkeiten der beruflichen Bildung.
Damit die Gäste Fragen gezielt stellen konnten, präsentierten  Lehrkräfte und Schulleitung der bsb ihre Bildungsangebote in Form eines Marktplatzes im Foyer. Viele Wege führen über die Berufsfachschule oder Fachoberschule unterschiedlicher Fachrichtungen, Assistentenberufe oder auch über Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung zu einer qualifizierten Ausbildung mit allgemeinen Abschlüssen und guten beruflichen Aussichten.
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Informationsveranstaltung war die Besichtigungsmöglichkeit des neuen Werkstattgebäudes. Dort standen die Türen offen.
Fachlehrer Manfred Bernhardt hatte im Bereich Holztechnik Holzprodukte seiner Schüler ausgestellt: Solitärspiele, Steckspiele, Vogelhäuser und vieles mehr zum Anschauen und Ausprobieren.
Für den Bereich Bautechnik hatte Fachlehrer Ralf Hüttl eine Fotoshow auf einem Monitor vorbereitet. So konnten die Gäste sehen, dass die jungen Leute dort vom Mauern bis zum Nivellieren einiges lernen.
Zeitgleich konnten sich die Besucher in einem „Café Beruf“ in der Aula und in dem neuen Veranstaltungsraum der Schule informieren. Hier präsentierten 26 heimische Unternehmen, Banken, Polizei, Diakonie, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Marburg, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill, die Kreishandwerkerschaft Biedenkopf sowie die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) über Ausbildungs- und Studienangebote.
Praktisch war, dass sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise zunächst  über die Fachoberschule informieren und anschließend gleich z. B. bei Betrieben  und Kreditinstituten um einen Platz für das Jahrespraktikum  bemühen konnten.
Nach dem Fachabitur an der THM studieren, welche Bedingungen sind zu erfüllen und welche Anforderungen kommen auf Studierende zu? Das konnte man am Stand der THM erfahren.
Andere wollten wissen:
Nach dem Abschluss der Berufsfachschule eine Ausbildung im dualen System absolvieren – welche Betriebe bieten Ausbildungsplätze an?  
Darüber hinaus nutzten Lehrkräfte und Repräsentanten der Firmen und Einrichtungen die Veranstaltung für Gespräche zur gegenseitigen Information über neue Entwicklungen und zu Ausbildungsfragen.
Für das leibliche Wohl der Besucher hatten einmal mehr die angehenden  Fachpraktiker Küche des Vereins für Berufsbildung Marburg (VBM) gesorgt mit Getränken, Kaffee, leckeren Kuchen,  Crêpes und auch herzhaften Gerichten.
Wie immer wiesen  die Scouts der 12 BW, der zweijährigen höheren Berufsfachschule für Bürowirtschaft,  den Besuchern fachkundig den Weg zu den unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten. Sie hatten mit ihrer Fachlehrerin Christina Bierfreund schon im Vorfeld wichtige Vorbereitungen für diese Veranstaltung getroffen, beispielsweise Hinweisschilder schreiben, laminieren und an markanten Punkten des Gebäudes anbringen und vieles mehr.
Wer an diesem Tag keine Möglichkeit hatte, sich über das Bildungsangebot der bsb zu informieren, kann dies an Stand 35 auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Hinterlandhalle Dautphetal am 9. und 10. März 2018 nachholen.

(Bericht und Fotos: Elke Schneider-Kind)

Vom Kick-Off bis zum Product-Launch in nur 17 Monaten!

Mit Unterstützung ihrer Lehrer und in Kooperation mit der heimischen Firma Krug Kunststofftechnik aus Breidenbach, wurde eine Lunch-Box realisiert und kann ab sofort käuflich erworben werden.

Lunch-Box und Grillbesteck in der Vitrine (bsb)
Foto: E.Schneider-Kind
Kick-off-meeting 2016
Foto: E.Schneider-Kind
Lehrerteam beim Kick-off-Meeting 2016
Foto: E. Schneider-Kind
Kick-off-Meeting ( Firma Krug )
Foto: E.Schneider-Kind

Vom Kick-Off bis zum Product-Launch in nur 17 Monaten!

Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung zum/rTechnischen Produktdesigner/-in absolvieren und aus großen Teilen Hessens und aus angrenzenden Regionen Nordrhein-Westfalens und von Rheinland-Pfalz zum Berufsschulunterricht in die Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) kommen, haben im Rahmen eines Projektes eine Lunch-Box entworfen. Mit Unterstützung ihrer Lehrer und in Kooperation mit der heimischen Firma Krug Kunststofftechnik aus Breidenbach, wurde eine Lunch-Box realisiert und kann ab sofort käuflich erworben werden. Dabei bestanden die wesentlichen Anforderungen an das Produkt darin, dass die Lunch-Box aus nachwachsenden Rohstoffen, möglichst kostengünstig und wiederverwertbar sein sollte. Somit sollten die Auszubildenden neben den ökonomischen und technischen Aspekten die ökologische Seite betrachten.Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten ist damit auch der Einsatz von biobasierten Kunststoffen zu prüfen. Für den alltäglichen Gebrauch gab es die wichtige Anforderung der Spülmaschinenfestigkeit.

Aus den Vorschlägen der Schüler haben die Mitarbeiter und Verantwortlichen der Krug-Gruppe ganz im Sinne eines erfolgreichen Kooperationsprojekts schließlich ein verkaufsfähiges Produkt erstellt.

Zur feierlichen Übergabe der ersten Lunch-Boxen an den Landkreis Marburg-Biedenkopf, konnte die Geschäftsleitung der Krug Gruppe, vertreten durch Thomas Krug (Geschäftsführer Formenbau),  Jochen Krug (Geschäftsführer Kunststofftechnik) und Lars Kolbe (kaufmännischer Leiter),neben der Landrätin Kirsten Fründt, die Mitarbeiter/-innen der Kreisverwaltung Heike Wagner, Dr. Norbert Clement, Erich Weber, den Schulleiter der bsb Karl Heinz Schneider, die Lehre Uwe Unterderweide und Michael Blöcher-Ortmüller, sowie vom Gesundheitsamt Marburg Christiane Kappelhoff begrüßen.

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde präsentierte Geschäftsführer Thomas Krug den Produktentstehungsprozess der Lunch-Box. Dabei erläuterte er, dass die jungen Leute im Unterricht in 7 arbeitsgleichen Projektteams mit jeweils 4-5 Schülerinnen und Schülern zunächst die Kundenanforderungen aus dem Lastenheft analysiert und die Umsetzung in einem Pflichtenheft selbständig erstellt hatten. Nach dem „Kick-off-Meeting“, bei dem noch offene Fragen geklärt wurden, startete das Projekt Lunch-Box. Mit den Methoden und Werkzeugen des modernen Projektmanagements erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Entwürfe zur Lunch Box, die sie einer Jury aus Fachleuten vorstellten. „Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler, die Leidenschaft und die Professionalität, mit der die einzelnen Entwürfe präsentiert wurden, haben mich und die Mitglieder der Jury sehr beeindruckt“, so Thomas Krug. „Die Jury hatte nun die Qual der Wahl und musste sich für einen Entwurf entscheiden.“

Dem Gewinner-Team galt neben der Anerkennung auch die Gewissheit der Umsetzung ihres Produktes und die Fertigung einer nicht unbedeutenden Stückzahl an Lunch-Boxen. Hierzu hatte sich die Firma Krug Kunststofftechnik bereit erklärt, die Kosten für ein Spritzgusswerkzeug zu übernehmen. Dieses wurde von den Auszubildenden der Firma Krug hergestellt. So konnte am Ende des Projektes eine Lunch-Box, bestehend aus drei verschiedenen Einzelteilen und Farben, realisiert werden.

Dazu Landrätin Kirsten Fründt: „Wie wunderbar ist es zu sehen, dass es gelungen ist junge Menschen für neue Methoden der Produktgestaltung zu begeistern und ein nachhaltiges Projekt zu realisieren, welches in den kommenden Jahren in unserem Landkreis sinnvoll zum Einsatz kommen wird“.

Die Schülerinnen und Schüler waren durch die Praxisnähe des Projektes hoch motiviert. Sie konnten durch den regen Austausch mit den Ansprechpartnern der Firma Krug, denRohstofflieferanten aber auch innerhalb des Projekt-Teams während der Lernortkooperation sowohl ihre soziale als auch ihre kommunikative und fachliche Kompetenz deutlich verbessern.

„Der Kooperationspartner, Firma Krug, erhielt neue Ideen und Anregungen durch die Schülerinnen und Schüler, da diese nicht betriebsblind an die Lösung von Aufgaben gingen, sondern häufig unkonventionelle Lösungen entwickelten,“ so Lehrer Michael Blöcher-Ortmüller.

Schulleiter Karl Heinz Schneider sprach der Unternehmensleitung der Krug-Gruppe seinen Dank dafür aus, dass sie sich erneut als Kooperationspartner für ein Projekt zur Verfügung gestellt haben. „Dies“, so Schneider, „sei keine Selbstverständlichkeit, da hierfür Ressourcen in beträchtlichem Umfang benötigt werden.“ Sein Dank gilt auch den beteiligten Lehrkräften, die mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz die Durchführung des Projektes ermöglichten.“

Die Unternehmensleitung der Krug-Gruppe überreichte die Lunch-Box und betonte dabei „dieses Projekt zeigt wie spannend Ausbildung sein kann. Neben der eigenverantwortlichen Planung und Umsetzung des Projektes konnten die Auszubildenden mit innovativen Biomaterialien arbeiten und ein zeitgemäßes Produkt herstellen“.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und sein Fachdienst „Klimaschutz und Erneuerbare Energien“ haben nun 500 der Lunch-Boxen erhalten und bringen diese in den kommenden Monaten im Rahmen verschiedener Projekte zum Einsatz. So soll im Rahmen von Schulprojekten, die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf durchgeführt werden, die Lunch-Box zum Einsatz kommen. Oder bei Großveranstaltungen wie dem „Tag der Landwirtschaft“ am 8.7.2018 soll sie einem größeren Publikum vorgestellt werden. Das Gesundheitsamt möchte die Lunch-Box im Rahmen der Gesundheitserziehung in den Schulen einsetzen, z.B. beim Projekt „Ernährungsführerschein“.

Während der Werksbesichtigung fand ein angeregter Austausch der Anwesenden statt.In der Gesprächsrunde mit den Beteiligten wurden weitere Möglichkeiten, die das aktuelle Produkt bietet, und Ideen für weitere Projekte beraten. Auch die Vor-und Nachteile im Einsatz von biobasierten Kunststoffen wurden besprochen.

Die Gruppe der biobasierten Kunststoffe kommt bei der Herstellung von Produkten in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz. Je nach Anforderungsprofil werden dazu unterschiedliche Ausgangsmaterialien und Mischungen verwendet. Bei dem hier verwendeten Rohmaterial handelt es sich um ein Polyethylen (PE), welches aus zuckerhaltigen Pflanzen hergestellt wird und mindestens 94% der Gesamtmischung darstellt. Der restliche Anteil besteht aus einem petrochemischen Kunststoffanteil. Durch dieses Mischungsverhältnis wird gewährleistet, dass ein sehr hoher Anteil an CO2 gebunden wird, was hilft CO2-Emissionen aus der Produktion und dem Transport zu kompensieren. Dieser Nutzen und die Schonung der Ressource Erdöl bilden den ökologischen Vorteil bei der Verwendung von biobasierten Kunststoffen im Vergleich zu konventionellen Produktionsverfahren. In Fragen des Recyclings ist der hier verwendete biobasierte Kunststoff nicht vom Recyclingverfahren des konventionellen PE zu unterscheiden und kann über den gleichen Wertstoffkreislauf recycelt werden, da es sich um strukturgleiche Polymere handelt, die sich jedoch im stofflichen Ursprung wesentlich unterscheiden.

Um einer Fehleinschätzung entgegen zu wirken: Der verwendete biobasierte Kunststoff kann nicht in der Grünen Tonne, auf dem Kompost oder in einem Biomassezentrum zur Verrottung abgegeben werden. Das hier vorgestellte Produkt ist einem Kunststoffprodukt gleichzusetzen und kann nach einer möglichst langen Nutzungsdauer dem Recyclingprozess (Gelber Sack) zugeführt werden.

(Bericht: Karl Heinz Schneider)

Teilzeit- Schülerinnen und Schüler feierlich an den bsb verabschiedet.

Abschied nehmen hieß es für rund 130 junge Leute der Teilzeit-Berufsschule der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), die ihre Ausbildung im dualen Ausbildungssystem erfolgreich abgeschlossen haben.

Beste der Ausbildungsberufe
Foto: E.Schneider-Kind
Büffet der Fachpraktiker Küche
Foto: E.Schneider-Kind
Abteilungsleiter M. Kamm
Foto: E.Schneider-Kind
Industriemechaniker
Foto: E.Schneider-Kind
Konstruktionsmechaniker
Foto: E.Schneider-Kind
Verfahrensmechaniker
Foto: E.Schneider-Kind
Techn. Modellbauer
Foto: E.Schneider-Kind
Techn. Produktdesigner
Foto: E.Schneider-Kind
Werkzeugmechaniker
Foto: E.Schneider-Kind
Zerspanungsmechaniker
Foto: E.Schneider-Kind
Elektroniker
Foto: E.Schneider-Kind
Bankkaufleute
Foto: E.Schneider-Kind
Industriekaufmann
Foto: E.Schneider-Kind
Dekoration
Foto: E.Schneider-Kind

Teilzeit- Schülerinnen und Schüler feierlich an den bsb  verabschiedet.
Abschied nehmen hieß es für  rund 130 junge Leute der Teilzeit-Berufsschule der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), die ihre Ausbildung im dualen Ausbildungssystem erfolgreich abgeschlossen haben. Dazu fand wie seit vielen Jahren eine festliche  Abschlussfeier im Foyer der bsb statt. Als besondere Anerkennung der Leistung der Absolventinnen und Absolventen nahmen auch wieder Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft teil:
Dr. G.Hackenberg, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung IHK Lahn-Dill, Kreishandwerksmeister
 F. Schneider, Prof. Dr. G. Manthei, Standortleiter der THM StudiumPlus, der Vorstand des Fördervereins der Beruflichen Schulen Biedenkopf W.Bast und  H.Thomas und erster Stadtrat der Stadt Biedenkopf G. Hesse.
Abteilungsleiter Matthias Kamm richtete stellvertretend für die gesamte Schulleitung seinen Dank an alle Ausbilderinnen und Ausbilder, von denen zahlreiche im Publikum anwesend waren, an alle Lehrkräfte, Mitarbeiter, Förderer  und nicht zuletzt den Förderverein der Schule.
„Bleiben Sie neugierig, flexibel, tolerant und nicht zuletzt Sie selbst!“ gab er den jungen Leuten mit auf den Weg.
Kein Ende des Lernens bringe diese Lebensphase sondern den Beginn lebenslangen Lernens,  sei es als Facharbeiter im Ausbildungsbetrieb, mit einer Weiterqualifizierung im Betrieb, einer Meister- oder Techniker-Ausbildung, einem Studium, einem Auslandsaufenthalt, dem Fachabitur und vielem mehr.
Dem pflichtete Dr. Hackenberg in seinem Grußwort, das er im Namen der Ehrengäste übernommen hatte, bei.  Mit Spannung erwarte die IHK wie das Versprechen von Seiten der Politik zukünftig umgesetzt werde, berufsbildende Schulen verstärkt zu unterstützen und zu fördern.  Lobend erwähnte er in diesem Zusammenhang, dass an den bsb in den letzten Jahren viel geschehen sei – Renovierung des alten Baubestandes, Entwicklung zur selbstständigen Schule (SBS), Neubau eines modernen Werkstattgebäudes in einem Campus mit der THM (Technische Hochschule Mittelhessen) Standort Biedenkopf und der Geschäftsstelle Biedenkopf der IHK Lahn-Dill.
Wie es weitergehen könnte, werden die jungen Leute auch auf der Informationsveranstaltung der bsb mit Café Beruf am 15.2.2018 von 16.00 – 19:00 Uhr in Foyer, Aula und in der neuen Werkstatt  der bsb erfahren können. (weitere Informationen auf der Homepage der Schule unter Zentrale Informationsveranstaltung.)
Im Anschluss an die Zeugnisübergabe und eine besondere Würdigung der Besten der jeweiligen Ausbildungsberufe bestand im Rahmen eines kleinen Empfanges die Möglichkeit zum Gespräch.

Den feierlichen Rahmen hierzu zauberten dankenswerterweise wieder einmal die Fachpraktiker Küche des VBM (Verein für Berufsbildung Marburg) gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen:  festlich dekorierte Stehtische und ein köstliches Buffet , das mit seiner Farbenpracht auch etwas für das Auge bot.
Die Moderation der Feier und der  Zeugnisausgabe hatte  Abteilungsleiterin Tanja Grünig übernommen.

(Text und Fotos: Elke Schneider-Kind)

Namensliste der Absolventinnen und Absolventen der Teilzeitberufsschule: (Febr. 2018)

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Anschauung:
Brüske, Stella
Budde, Sebastian
Darbo, Musa
Fastus, Ramón
Geier, Sonja
Görl, Katharina
Grämer, Mareike
Högn, Justin
Kannenberg, Lucas
Lipke, Lukas
Loukas, Tamara
Mooslehner, Denise
Nehls, Maurice
Puschmann, Manuel

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Gießerei:
Beimborn, Tobias
Debus, Justin
Goltz, Jan
Mutebi, Nick Chambers
Oborowski, Adam
Poulter, Sophie-Louise
Rasendiram, Rajinthiny
Reinberger, Björn
Teichert, David
Wölfel, Sebastian
Zielonka, Andreas

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Karosserie und Produktion:
Bienia, Kim
Börner, Magnus
Fecher, Nico
Hildenbrandt, Alexander
Kaunzner, Laura
Kraus, Sabrina
Lauer, Janine
Lukies, Stefan
Oswald, Pia
Pohl, Martin
Schultz, Kristin
Siegel, Kimberley
Siegel, Lukas


Industriemechaniker:
Cueille, Fabrice
Greb, Leon
Hofmann, Matthis
Jakob, Thorsten
Kaya, Tugay
Kilincer, Özkan
Lichtenfels, Simon
Müller, Jannik
Nauman, Philipp
Roth, Silas Christian
Schneider, Lukas
Wege, Kevin
Winter, Tobias

Konstruktionsmechaniker/
Metallbauer/
Maschinen- und Anlagenführer:
Becker, Alexander
Brössel, Nicolas
Hassani, Siyavash
Henkel, Sven
Holzapfel, Marvin
Leps, Kevin
Mudrinic, Dejan
Otto, Maximilian
Peter, Toni Konstantin
Pfister, Samuel
Renz, Loris
Schneider, Andre
Schneider, Nico
Schneider, Yannik
Spanka, Klara
Werner, Daniel

Technische Produktdesigner/in Fachrichtung Produktgestaltung- und konstruktion/
Technische Produktdesigner/in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion:
Haas, Malek
Hinn, Ines
Jankowska, Alicja Renata
Junker, Paul
Köttnitz, Markus
Kräft, Laura
Petri, Tim
Schäfer, Christiane
Strauch, Alexander
Urtheil, Nicklas Joel
Webersinke, Anne Katharina

Verfahrensmechaniker/in Kunststoff- und Kautschuktechnik:
Fleischmann, Marie
Lange, Marvin
Sümen, Onur

Werkzeugmechaniker:
Baum, Marcel
Bernhardt, Lukas
Eva, Jonathan
Hartmann, Sina
Henkel, Marc
Heymann, Dominik
Kamm, Julian
Lorenz, Felix
Müller, Chris
Müller, David
Schlender, Simon
Strinic, Joshua

Zerspanungsmechaniker/in:
Bodenbender, Jack    
Citlak, Hakan
Greese, Martin
Hartisch, Marvin
Koch Waldemar
Kübelbeck, Nils
Meister, Elias
Preißler, Felix
Voh, Johanna Theresa
Wege, Marcel
Wiedemann, Nils Lars
Zuk, Alexander

Elektroniker für Betriebstechnik/
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik:
Denisov, Vladimir
Heymann, Nils
Jung, Marcel
Krug, Jan Paul
Linzner, Maximilian
Müller, Leon-Samuel
Oestreich, Maximilian
Ortmüller, Tim
Petri, Jan Tobias
Schmidt, Sebastian
Schulz, Tobias
Willershäuser, Maximilian

Bankkaufleute:
Aksöz, Mehmet
Geil, Tobias
Kehr, Annika Lea
Kimmel, Lars
Reichel, Julia Hedwig
Schmidt, Elisabeth
Schneider, René
Siegfried, Marcella
Weigel, Samuel

Industriekaufleute:
Tökez, Sezgin

Kaufleute im Einzelhandel:
Engel, Fabian
Lotz, Nadine

VBO-Verabschiedung Januar 2018

. Seit Jahren erhalten junge Leute aus den kooperierenden Schulen am Ende der Projektzeit Zertifikate bei ihrer Verabschiedung, so dieses Mal zum 14. Mal in Folge am 26.Januar 2018.

Gruppe Metalltechnik mit C.Waschescio
Foto: bsb
Gruppe Elektrotechnik mit D.Fingerhut
Foto: bsb
Gruppe Holztechnik mit M.Bernhardt
Foto: bsb
Gruppe Kunststofftechnik mit R.Schmidt
Gruppe Pflege u. Gesundheit mit M. Wege
Foto: bsb
Gruppe Wirtschaft u. Verwaltung mit C. Bierfreund
Foto: bsb
Gruppe Ernährung mit C.Egerding
Foto: bsb
Gruppe Bautechnik mit R. Hüttl
Foto: bsb
Moderatoren der 12BW
Foto:bsb

Schülerinnen und Schüler des VBO-Projektes werden an den bsb mit Zertifikaten verabschiedet.
Haupt- und Realschüler haben wieder einmal im Laufe des VBO-Projektes Berufsschulluft geschnuppert. Seit Jahren erhalten junge Leute aus den kooperierenden Schulen am Ende der Projektzeit  Zertifikate bei  ihrer Verabschiedung, so dieses Mal zum 14. Mal in Folge am 26.Januar 2018.
Das erfolgreiche VBO-Projekt  (Vertiefte Berufsorientierung) ermöglicht  eine Eignungs- und Neigungsfeststellung im Hinblick auf die Berufswahl in Kooperation mit Haupt- und Realschulen.  Finanziert wird diese Maßnahme von den beteiligten Schulen, dem Landkreis und vom Förderverein der bsb. Weitere Informationen gibt es hier.
In diesem Schulhalbjahr beteiligten sich die Hinterlandschule Steffenberg (Christine Haubner), die Hinterlandschule Biedenkopf (Joachim Rempe) und die MPS Dautphetal (Evelyn Schädler, Wilhelm Donges).
Schulleiter Karl Heinz Schneider dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Lehrkräften und Mitarbeitern der Schulen.
Ein ausdrückliches Lob gebührt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 12 BW mit ihrer Klassenlehrerin Christina Bierfreund, die eine Art Patenschaft für das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung übernommen hatten und den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite standen. Sie hatten dieses Mal auch die Moderation der Veranstaltung übernommen.
Seit Jahren sind die Organisatoren und die Fachlehrer der bsb, unterstützt von den Lehrkräften der Haupt- und Realschulen, bemüht, eine möglichst große Vielfalt an Angeboten aufrecht zu erhalten.
In diesem Projektdurchlauf konnten sich die Mädchen und Jungen je zwei Angebote aus insgesamt
 8 Berufsfeldern aussuchen und dann jeden Freitag besuchen.
Die Lehrkräfte der bsb freuen sich nun wieder auf die neuen Schülerinnen und Schüler aus den Haupt- und Realschulen, die nach dem ersten Halbjahr im Februar 2018 begrüßt werden.

Das sind die Fachgruppen des VBO-Projekts, die nun von ihren Fachlehrkräften der bsb verabschiedet wurden:

Elektrotechnik ( Dietrich Fingerhut, Thomas Payer):
Im Schwerpunkt Schaltungstechnik wechselten die Schüler Schalter, lernten Schaltpläne kennen und bauten um von der Ausschaltung über die Serienschaltung, Wechselschaltung bis zur Kreuzschaltung.
Bautechnik (Ralf Hüttl):
Höhenmessung (Nivellieren) und Höhenberechnung, Mauern und Verputzen waren Schwerpunkte in der Bautechnik.
Holztechnik (Manfred Bernhardt):
Hier erlernten die Schüler Arbeitsgänge der Holztechnik an brauchbaren Werkstücken. Messen und Anreißen waren ebenso Lerngegenstand wie der sichere Umgang mit Sägen, Raspeln, Feilen, Stecheisen und Ständerbohrmaschinen. Hergestellt wurden: Flaschenöffner, Zettelhalter und ein achteckiges Solitär-Spiel.
Kunststofftechnik (Ralf Schmidt):
Im Mittelpunkt stand die Bearbeitung von Kunststoffen. Kunststoffe wurden geformt, gebohrt, gefeilt, gesägt, gefräst, geschliffen, poliert und geklebt. Sogar den Prozess des Tiefziehens lernten die Schüler kennen. Die Produkte: Handyhalter, Namensschilder, Vogelfutterrohre, Figuren, Masken und Modelle von Autos. Auch Firmenbesichtigungen standen auf dem Programm: bei der Firma Elkamet Kunststofftechnik GmbH und der Firma Bachl Dämmtechnik GmbH & Co KG in Biedenkopf.
Metalltechnik (Oliver Wiedemann, Christoph Waschescio):
Grundlegende Bearbeitungsmethoden der Metalltechnik vom Anreißen von Werkstücken, Bohren an der Säulenbohrmaschine,  Feilen und Sägen von Nichteisenmetallen und Stahl über Blechschneiden bis hin zum Löten wurden hier vermittelt. Hergestellt wurden: Flaschenöffner, Kupferrose, Schlüsselanhänger und Trichter.
Ernährung (Carola Egerding):
Hygiene auch im Umgang mit Lebensmitteln, Kochkleidung, ergonomischer Arbeitsplatz , Ernährungsberufe, rationelles Arbeiten, Gartechniken,Schneidtechniken, Rezepte lesen, verstehen und umsetzen, gesunde Ernährung, Nahrungsmittelproduktion und das Thema Nachhaltigkeit, Müllreduzierung und Mülltrennung waren Themen im Bereich der Hauswirtschaft.
Pflege und Gesundheit (Margret Wege):
Ein Schwerpunkt waren Soforthilfe-Maßnahmen, z.B. die Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Weiterhin lernten die Schülerinnen unterschiedliche Berufsbilder aus dem Gesundheitsbereich und dem Dienstleistungsbereich kennen. Wunden verbinden, der Umgang mit Bewegungshilfsmitteln (z.B. Rollstuhl) und Grundlagen der Säuglingspflege standen ebenfalls auf dem Plan.
Wirtschaft und Verwaltung ( Christina Bierfreund):
In Kooperation mit den Klassen der Bürowirtschaft (12 BW) erhielten die Schüler hier eine Vorstellung von kaufmännischen Berufsbildern. Sie lernten Bewerbungsmappen und Präsentationen in PowerPoint zu erstellen und schließlich Themen zu präsentieren - nützlich für alle Berufe und für den Unterricht in weiterführenden Schulen.

(Bericht: E. Schneider-Kind, Fotos: bsb)

Betriebsbesichtigung der 10CIK bei den Roth Werken

Am 27. November 2017 machte sich die Klasse 10 CIK der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) auf den Weg zur zweiten Unternehmensbesichtigung seit Ausbildungsbeginn im Sommer 2017.

Klasse 10CIK bei den Roth Werken in Buchenau
Foto: bsb

Betriebsbesichtigung – Roth Werke in Buchenau

Am 27. November 2017 machte sich die Klasse 10 CIK der  Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) auf den Weg zur zweiten Unternehmensbesichtigung seit Ausbildungsbeginn im Sommer 2017. Diesmal ging es zu dem Unternehmen Roth Industries in das Hauptwerk nach Buchenau.
Roth Industries ist ein weltweit agierendes Familienunternehmen mit den beiden Geschäftsbereichen Gebäude- und Industrietechnik. Das Ursprungsprodukt des Unternehmens ist der Waschkesselofen. Heute produziert das Unternehmen im Bereich der Gebäudetechnik unter anderem Heizöltanks, Fußbodenheizungssysteme sowie Glas- und Komplettduschen.
Im Bereich der Industrietechnik ist das Unternehmen unter anderem Hersteller von Filament-Winding-Maschinen, mit welchen bspw. Druckbehälter stabilisiert werden. Zudem werden Hydraulikspeicher und Speichersysteme hergestellt.
Im Unternehmen angekommen wurden wir  von Jennifer Happel (Fachreferentin Personal) und Christian Roßbach (Betriebsleiter) im Atrium der Firma Roth herzlich in Empfang genommen.
Die Besichtigung begann mit einer Präsentation, in welcher zunächst das Unternehmen und die Produkte vorgestellt wurden. Die Präsentation fokussierte sich im weiteren Verlauf schließlich auf das 70-jahrige Jubiläum, welches das Unternehmen in diesem Jahr mit mehreren zugehörigen Veranstaltungen feierte.
Schwerpunkt des Vortrags war die Thematik „Leitbild und Leitvision eines Unternehmens“. Fragestellung dabei war, was ein solches Leitbild ausmacht.
Was soll es ausdrücken? Wie kann man es im Unternehmen wahrnehmen und dementsprechend auch danach leben?
Das Leitbild der Firma Roth wurde bereits in den 70er Jahren von Manfred Roth formuliert und schriftlich festgehalten. Anlässlich des Jubiläums wurde es formal überarbeitet und den Überbegriffen „familiär, dynamisch und verantwortlich“ zugeordnet, inhaltlich gab es jedoch keine Veränderung. So gelten die damaligen Werte des Unternehmens auch heute noch uneingeschränkt.
Als Beispiel wurde das anlässlich des Jubiläums veranstaltete Mitarbeiterfest im Oktober 2017 herangezogen, um damit das aktive Leitbild in der Firma verdeutlichen zu können und glaubhaft vorzustellen.
Nun wurde aber nicht nur über das Leitbild, sondern auch über die Leitvision der Firma Roth gesprochen. Im Unterschied zum Leitbild ist eine Unternehmensvision nicht in mehreren Zielen formuliert, sondern soll kurz und prägnant auf den Punkt bringen, wonach in einem Unternehmen gestrebt und gehandelt wird. Es dient der Identifikation, zur Motivation und als Inspiration. Die Vision diente daher auch als Leitfaden im neuen Imagefilm, der uns zur Veranschaulichung vorgeführt wurde.
Anschließend ging es in die Produktionshallen. Hier haben wir die Herstellungsverfahren der Produkte, die am Standort Buchenau gefertigt werden, sehr anschaulich und verständlich vermittelt bekommen.
Wir haben unter anderem die Herstellung von Fußbodenheizungsplatten im Vakuumformverfahren und die Herstellung von Fußbodenheizungsrohren erklärt bekommen (Extrusion). Außerdem konnten wir den kompletten Prozess zur Herstellung von Heizöltanks beobachten.
Im Anschluss an die Führung durch das  Unternehmen hatten wir die Möglichkeit, uns mit der Entwicklung der Firma Roth näher zu beschäftigen. Anlässlich des Firmenjubiläums war im Atrium des Unternehmens eine Jubiläumsausstellung – als Zeitreise durch die Unternehmensgeschichte – aufgebaut, die wir uns anschauen konnten.
(Bericht: Christine Blöcher & Alena Müller; 10 CIK)

Weihnachtsmarkt an den bsb

Einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt bescherten die angehenden Fachpraktikerinnen Küche und Fachpraktiker Hauswirtschaft mit ihren Ausbilderinnen Christiane Theis und Elfi Payer der Schulgemeinde fünf Tage vor Weihnachten.

Herzlich Willkommen zum Weihnachtsmarkt!
Foto: E.Schneider-Kind
süße Weihnachtsgeschenke
Foto: E.Schneider-Kind
Super- Ergebnis liebe Fachpraktiker!
Foto: E.Schneider-Kind
leckere Crêpes und mehr
Foto:E.Schneider-Kind
Grillmeister Thomas Arke
Foto: E.Schneider-Kind
niedliche Knusperhäuschen und Plätzchen
Foto: E.Schneider-Kind

Weihnachtsmarkt an den bsb
Einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt bescherten die angehenden Fachpraktikerinnen Küche und Fachpraktiker Hauswirtschaft mit ihren Ausbilderinnen Christiane Theis und Elfi Payer der Schulgemeinde fünf Tage vor Weihnachten.
Im weihnachtlich geschmückten Restaurant des VBM (Verein für Berufsbildung Marburg) konnte man kleine, selbst hergestellte Geschenke für Weihnachten kaufen.  Es gab zum Beispiel wunderschöne, kunstvoll verzierte Plätzchen und sogar niedliche Knusperhäuschen.
In den Pausen versorgten die Auszubildenden die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule mit Crêpes, gebrannten Mandeln, köstlichen Pralinen und herzhaften Fischbrötchen und Grillwürstchen.  Auch Diplompädagoge Thomas Arke, der die jungen Leute in ihrer Ausbildung unterstützt, ließ es sich nicht nehmen als Grillmeister für Nachschub an Würstchen zu sorgen.
Welch eine nette Idee!

(Bericht und Fotos: Elke Schneider-Kind)

Vorweihnachtlicher Ernährungsführerschein

Die „Kleinen“ sind wieder im Hause. Für zwei Tage gab es etwas Unruhe in den Gängen des 3. Stocks im Gebäude A der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), aber auch den Duft von frisch gebackenen Plätzchen.

Händewaschen nicht vergessen!
Foto:A.Mock-Eibeck
Station Plätzchen backen
Foto: Grundschule
Drittklässler rühren
Foto: Grundschule
Mmmh. Das schmeckt!
Foto: A.Mock-Eibeck
eifrige Plätzchenbäcker
Foto: A.Mock-Eibeck
Station Tisch eindecken
Foto: Grundschule
Servietten falten unter Anleitung
Foto: A.Mock-Eibeck
große Tafel
Foto: A.Mock-Eibeck
Gemüse-Sticks
Foto: A.Mock-Eibeck
Die Plätzchen sind fertig.
Foto: A.Mock-Eibeck
Obstsalat schön bunt
Foto: A. Mock-Eibeck

Vorweihnachtlicher Ernährungsführerschein 2017
Die „Kleinen“ sind wieder im Hause. Für zwei Tage gab es etwas Unruhe in den Gängen des  3. Stocks im Gebäude A der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), aber auch den Duft von frisch gebackenen Plätzchen.
Im Rahmen des Projektes „Ernährungsführerschein“, einer nun seit Jahren in der Planung der bsb und der Grundschule Biedenkopf fest etablierten Kooperation werkelten die Kinder der dritten Klasse der Grundschule unter Anleitung der angehenden Sozialassistenten/innen der Klasse 11BSA um am Schluss ihren „Ernährungsführerschein“  zu erhalten.
Die angehenden Sozialassistenten/innen der Klasse 11 BSA und  hatten sich intensiv mit ihrer Lehrerin Anja Mock-Eibeck und Fachlehrerin Carola Egerding vorbereitet : ein Gesamtkonzept entworfen, kindgerechte Stationen geplant, Plakate für die Stationen gemalt, Rezepte recherchiert , Zutaten und Material für die Stationen zusammengestellt.
Tatkräftig unterstützt wurden sie dieses Mal von den beiden Fachpraktikern Hauswirtschaft im 1. und 2. Ausbildungsjahr und den Fachpraktikerinnen Küche des 1. Ausbildungsjahres.
Als es dann soweit war und die kleine Rasselbande Küche und Schulräume stürmte, brauchten die Auszubildenden viel Geduld und Kreativität um den Drittklässlern das Thema Ernährung nahezubringen und sie bei den Aktivitäten anzuleiten und zu unterstützen.
Mit dem Händewaschen wurde begonnen und dann ging es ans Kleinschneiden, Rühren, Backen, Garen, Dekorieren und Tisch eindecken. Unter vorweihnachtlichem Motto entstanden appetitliche Leckereien.
Es gab dieses Mal acht Stationen, die alle Grundschüler durchliefen:
•    Hygiene und Händewaschen
•    Mülltrennung
•    Tischsitten
•    Obstsalat
•    Plätzchen backen
•    Gemüse-Sticks
•    Tisch eindecken und Servietten falten
•    Kreativ-Werkstatt

Zum Schluss wurden die kunterbunten Ergebnisse von allen gemeinsam an einer fein eingedeckten Tafel in der Aula der bsb aufgegessen.

Kleine und große Kinder hatten auch dieses Mal wieder viel Freude an diesen Tagen.
Das nächste Projekt „Ernährungsführerschein“ darf kommen.

(Bericht: Elke Schneider-Kind,  Fotos: Anja Mock-Eibeck, bsb/ Grundschule)

Azubis der 10 CBK informieren ihre Mitschüler

Am 27. November 2017 fand zum wiederholten Male eine Informationsveranstaltung durch das erste Ausbildungsjahr der Bankkaufleute der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) statt

Klasse 10CBK
Foto: Julia Berth
Beratung der Mitschüler
Foto: Julia Berth
Beratung der Mitschüler
Foto: Julia Berth

Azubis der 10 CBK informieren ihre Mitschüler
Am 27. November 2017 fand zum wiederholten Male eine Informationsveranstaltung durch das erste Ausbildungsjahr der Bankkaufleute der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) statt, mit dem Ziel, Mitschülerinnen und Mitschülern Wissen rund um das Girokonto zu vermitteln.
Etwa 80 Schüler und Schülerinnen der bsb nahmen mit großem Interesse an der Veranstaltung teil und lernten mehr über die Themen Kontoführung und Online Banking, Kartenzahlungen und die verschiedenen Zahlungsdienste.
Die angehenden Bankkaufleute beschäftigten sich in den vorangegangenen Wochen intensiv mit den Themen und bereiteten sich, zusammen mit ihrer Lehrerin Julia Berth, auf die Veranstaltung vor.
Die Teilnehmer erhielten während der Veranstaltung Informationen, die sie im Alltag nutzen können. Zum Beispiel lernten sie die Bestandteile einer Überweisung kennen, wie man diese richtig ausfüllt und wozu man Online Banking braucht.
Selbst gestaltete Informationsflyer, die den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mitgegeben wurden, dienen als Gedächtnisstütze und als Hilfestellung, falls der ein oder andere vor dem nächsten Bankgeschäft noch einmal etwas nachlesen möchte.
Mit der InteA-Klasse, den Zerspanungsmechanikern, den Azubis des Einzelhandels und den Schülerinnen und Schülern der höheren Berufsfachschule für Bürowirtschaft hatte die 10CBK ein breit gefächertes Publikum und bedankt sich bei diesem für die Aufmerksamkeit und das tolle Feedback. Die Veranstaltung kann somit von allen Seiten als voller Erfolg angesehen werden.
(Bericht: Sarah Fischbach, 10 CBK, redigiert: E. Schneider-Kind)

Wirtschaftsklassen der 12FOS nehmen am thm4u-Programm 2017 teil

65 Schülerinnen und Schüler der Klassen 12W1, 12W2 und 12WT nahmen am 22. November 2017 am thm4u- Programm der THM (Technische Hochschule Mittelhessen) in Gießen teil.

Wirtschaftsklassen an der THM in Gießen
Foto: Lena Bamberger

Wirtschaftsklassen der 12FOS nehmen am thm4u-Programm 2017 teil
65 Schülerinnen und Schüler der Klassen 12W1, 12W2 und 12WT nahmen am 22. November 2017 am thm4u- Programm der THM (Technische Hochschule Mittelhessen) in Gießen teil.
Lena Bamberger von der Zentralen Studienberatung hatte exklusiv für diese Fachoberschulklassen der Beruflichen Schulen Biedenkopf ein Programm erstellt:
•    Begrüßung durch die Zentrale Studienberatung ( Lena Bamberger)
•    Informationen zum Studium an der THM (Kristin Reineke, Zentrale Studienberatung)
•    Vorstellung des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre (Prof. Dr. Schmidt, Fachbereich W)
•    Vorlesungsbesuche für die Wirtschaftsklassen:
-    Externes Rechnungswesen (Prof. Dr. Althoff/ Prof. Dr. Voss
-    Marketing (Prof. Dr. Staubach)
•    Vorlesungsbesuche Für die E-Techniker und IT-Schüler der Klasse WT:
-    Messtechnik (Prof. Dr.-Ing. Cramer)
-    Einführung in die eingebetteten Systeme
•    Mittagspause
•    Gespräche mit Studierenden

Eine sehr informative Veranstaltung, stellten die Schülerinnen und Schüler fest.

(Bericht: Elke Schneider-Kind)

Angehende Technische Modellbauer besuchen die Messe "Formnext" 2017

Die Klasse 11ATM2 besuchte die Messe „Formnext“ in Frankfurt am Main, eine internationale Fachmesse für additive Fertigungstechnologien/3D-Druck sowie Werkzeug- und Formenbau.

Foto: Leon Eckel
Foto: Leon Eckel
Foto: Leon Eckel
Foto: Leon Eckel

Angehende  Technische Modellbauer besuchen die Messe Formnext  2017
Der Besuch einer Modellbaumesse ist immer ein Highlight in der Ausbildung der Technischen Modellbauer.
Die Klasse 11ATM2 besuchte mit ihrem Lehrer Stefan Burk die Messe „Formnext“ in Frankfurt am Main, eine internationale Fachmesse für additive Fertigungstechnologien/3D-Druck sowie Werkzeug- und Formenbau. Auf einer Messefläche von 18.702 m² bestaunten die mehr als 13.384 Besucher (Stand 2016), was es in der Welt der additiven Fertigungsverfahren, Design und Produktentwicklung, Qualitätsmanagement und Messtechnik, sowie Werkstoffe und Komponenten Neues gab.
Von sehr kleiner und filigraner Arbeit über sehr detaillierten Modellbau bis hin zu großen Designermöbeln konnte man einiges bestaunen und mit den Firmen über deren Verfahren ins Gespräch kommen.
Einer der Austeller war die Firma Sisma, die im Jahre 1961 in Schio gegründet wurde.
Die Firma stellt Maschinen oder Laser her, um äußerst präzise und hochwertige Teile für die Zahnmedizin zu fertigen. So kann man zum Beispiel ein ganzes Gebiss mithilfe des Fertigungsverfahren Stereolythografie kurz SLA herstellen.
Beim Rapid Prototyping- Verfahren Stereolithografie (SLA) befindet sich das Werkstück in einem Flüssigbad aus Kunststoff, in das es nach und nach tiefer abgesenkt wird. Ein Laser fährt bei jedem Schritt über den Ausgangsstoff, um die gewünschte Form zu schaffen. Dies ist eines der ältesten 3-D Druckverfahren und somit eines, bei dem man die meiste Erfahrung hat. Es ist möglich,  äußerst präzise und filigrane Teile mit einer sehr glatten Oberfläche zu erzeugen. In dem speziellen Fall (s. Bild) wurde zunächst mit Hilfe dieses Verfahrens ein  sogenanntes Mastermodell einer Toronto- Zahnbrücke gefertigt und dann weitere Brücken gesintert.

(Bericht: Leon Eckel, 11ATM2, redigiert: E.Schneider-Kind)

Amerikanische Theatergruppe „Covenant Players“ an den bsb

Zum sechsten Mal in Folge waren die „Covenant Players“ zu Besuch an den bsb und ermöglichten einigen Klassen der Fachoberschule und der Berufsfachschule im Wechsel jeweils eine etwas andere Englischstunde.

Jodi, Penni und Larry
Foto: E.Schneider-Kind
Partnergespräch: Who are you? Klassen 12Te u. 12W1
Foto: E.Schneider-Kind
Instruktionen zum Western
Foto: E.Schneider-Kind
Leon u. Tatjana spielen ihre Rollen
Foto: E. Schneider-Kind
Jodi und Larry
Foto: E.Schneider-Kind

Amerikanische Theatergruppe „Covenant Players“ zum sechsten Mal an den bsb

Sätze wie „Do you like movies?“, „How do you say slow motion in German?“, „Use your imagination!”, „Curtain!” und dazwischen Salven von Gelächter konnte man am
13. November 2017 den ganzen Morgen über aus der Aula B der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) hören.
Zum sechsten Mal in Folge waren die „Covenant Players“ zu Besuch an den bsb und ermöglichten einigen Klassen der Fachoberschule und der Berufsfachschule im Wechsel jeweils eine etwas andere Englischstunde.
 In drei Aufführungen von jeweils etwa 80 Minuten boten sie eine Mischung aus kurzen Theaterstücken mit anschließenden Gesprächsrunden, Rollenspielen und Gruppenspielen unter Einbeziehung des Publikums an.
Die seit Jahren professionell an Schulen und anderen öffentlichen Institutionen weltweit auftretende Theatergruppe  „Covenant Players“  -  dieses Mal vertreten durch Larry Blatterman, Penni Blatterman und Jodi Wideman -  brachte die jungen Leute dazu, über ethische und gesellschaftskritische Fragen nachzudenken, die auch in Unterrichtsfächern wie Politik, Englisch, Deutsch, Ethik und Religion auf dem Lehrplan stehen.
Trickreich und blitzschnell verwickelten die drei Schauspieler das Publikum in Gespräche und brachten viele dazu, selbst mitzuwirken.
Zunächst stellte Larry Blatterman dem Publikum in englischer Sprache Fragen, die zum Kernproblem des folgenden Theaterstücks hinleiteten. Dann führte die Gruppe ein Theaterstück vor. Und nach dem Signalwort „Curtain“ (Vorhang) diskutierte Larry Blatterman mit dem jungen Publikum über die jeweils offensichtlich gewordenen familiären, gesellschaftlichen oder ethischen Probleme, beispielsweise
•    Play title : “Is as does?” (Ist es so wie es scheint? Kann man darauf vertrauen, dass man die Wahrheit erfährt, von den Medien, den Freunden, der Familie?) oder
•    Play title :“Who are you?” (Wer bist du? Nicht der Name ist gemeint, sondern die gesamte Persönlichkeit.)

Viel gelacht wurde bei der gemeinsamen Inszenierung eines typischen „Western“.
Unter der temperamentvollen Regie der Schauspielerin Penni wurden nahezu alle Anwesenden zu aktiven Schauspielern in unterschiedlichen Filmrollen, zu Kameraleuten, Darstellern der Bühnenkulisse und nicht zuletzt zu einer musikalischen Geräuschkulisse.
Dazu bedurfte es einiger Vorstellungskraft des Publikums, da sich im Raum nichts anderes befand als Tische, Stühle und Menschen. Larrys Beschreibungen und Anweisungen halfen dabei.
 Die Schauspieler waren auch dieses Mal wieder zu Gast bei den beteiligten Englischlehrerinnen Manuela Menn und Sabiene Stelting und werden hoffentlich nächstes Jahr den bsb wieder einen Besuch abstatten können.

(Bericht und Fotos: E.Schneider-Kind)

Ein Tag an der THM in Friedberg

Die Klasse 12Te (FOS Maschinenbau) der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) war im Rahmen des Programms thm4u unter dem Motto „Ingenieure gesucht wie nie zuvor!“ an die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) eingeladen.

Lena Bamberger mit der Klasse 12Te
Foto: E.Schneider-Kind
Konstruktion einer Welle mit CAD
Foto: E.Schneider-Kind
Vorlesung Konstruktionslehre/ CAD
Foto: E.Schneider-Kind
"Die Welle"
Foto: E.Schneider-Kind
Klassenlehrerin E.Schneider-Kind mit der 12Te im Foyer der THM
Foto: Lena Bamberger

Ein Tag an der THM in Friedberg
Die Klasse 12Te (FOS Maschinenbau) der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) war im Rahmen des Programms thm4u unter dem Motto „Ingenieure gesucht wie nie zuvor!“ an die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) eingeladen.
Lena Bamberger, die an der THM Gießen-Friedberg für Veranstaltungen zur Studienorientierung zuständig ist, organisierte ein volles Programm exklusiv für diese Klasse:

•    Begrüßung durch die Zentrale Studienberatung
•    Informationen zum Studium an der THM (Doris Helf, Zentrale Studienberatung)
•    Vorstellung der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik                         
      (Prof. Dr.-Ing. Claus Breuer, Fachbereich M)
•    Besuch einer Vorlesung:  Konstruktionslehre/ CAD  (Frau Celik, Fachbereich M)
•    Einladung zum Mittagessen in der Mensa
•    Gespräch mit zwei Studierenden

In der Vorlesung für das erste Semester Maschinenbau konnten die 16 Schüler und 6 Schülerinnen gemeinsam mit Studenten mit einem CAD- Programm (NX)  arbeiten.
Konstruktion einer Welle war die Aufgabenstellung.
Zunächst wurden Freistiche für Groove (Nut) und Chamfer (Fase) unter Anleitung der Dozentin angefertigt, und anschließend hieß die Aufgabe “selbstständiges Erstellen eines Edge Blend -Freistichs“.
Für die meisten war das eine echte Herausforderung, für die zwei im dualen System an den bsb  ausgebildeten Technischen Produktdesigner ( B-Form der Fachoberschulklasse), die mit dem  NX CAD-Programm an den bsb bereits intensiv gearbeitet hatten, ein Kinderspiel. Die Dozentin staunte, wie schnell die beiden die Aufgabe bewältigt hatten.
Natürlich sind alle Befehle der CAD-Programme in englischer Sprache.
Überhaupt ist die Beherrschung der englischen Sprache unerlässlich, wie Prof. Dr. Breuer in seiner Präsentation der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik deutlich machte.
Die heutigen Auslandskontakte der Unternehmen setzen dies voraus, und so werden an der THM beispielsweise üb

er Erasmus-Programme und andere Unterstützungsangebote Auslandssemester nicht nur innerhalb Europas sondern auch weltweit, z.B. in den USA und Australien, gefördert und betreut.
Während des Studiums werden sowohl angehende Maschinenbau- als auch Mechatronik-Ingenieure auf  eine Vielfalt von Tätigkeitsfeldern im Beruf  -  von Planung und Projektierung über Simulation und Berechnung bis hin zu Vertrieb und Management  - vorbereitet.
Fazit: Wer sich für Maschinenbau bzw. Mechatronik oder auch Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Maschinenbau interessiert und keine  Probleme mit dem Fach Mathematik hat, sollte sich an ein solches Studium herantrauen.
 Die Perspektiven sind laut der Studienberatung der THM hervorragend.

 (Bericht und Fotos: Elke Schneider-Kind)

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