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Eltern- (und Ausbilder/-innen) sprechtag am Dienstag, den 21.11.2017

Am Dienstag, den 21. November 2017 findet in den Beruflichen Schulen Biedenkopf von 15:30 Uhr bis 19:00 Uhr der diesjährige Eltern- (und Ausbilder/-innen) sprechtag für alle Klassen statt.

Nutzen Sie die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Lehrerinnen und Lehrern.

Amerikanische Theatergruppe „Covenant Players“ an den bsb

Zum sechsten Mal in Folge waren die „Covenant Players“ zu Besuch an den bsb und ermöglichten einigen Klassen der Fachoberschule und der Berufsfachschule im Wechsel jeweils eine etwas andere Englischstunde.

Jodi, Penni und Larry
Foto: E.Schneider-Kind
Partnergespräch: Who are you? Klassen 12Te u. 12W1
Foto: E.Schneider-Kind
Instruktionen zum Western
Foto: E.Schneider-Kind
Leon u. Tatjana spielen ihre Rollen
Foto: E. Schneider-Kind
Jodi und Larry
Foto: E.Schneider-Kind

Amerikanische Theatergruppe „Covenant Players“ zum sechsten Mal an den bsb

Sätze wie „Do you like movies?“, „How do you say slow motion in German?“, „Use your imagination!”, „Curtain!” und dazwischen Salven von Gelächter konnte man am
13. November 2017 den ganzen Morgen über aus der Aula B der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) hören.
Zum sechsten Mal in Folge waren die „Covenant Players“ zu Besuch an den bsb und ermöglichten einigen Klassen der Fachoberschule und der Berufsfachschule im Wechsel jeweils eine etwas andere Englischstunde.
 In drei Aufführungen von jeweils etwa 80 Minuten boten sie eine Mischung aus kurzen Theaterstücken mit anschließenden Gesprächsrunden, Rollenspielen und Gruppenspielen unter Einbeziehung des Publikums an.
Die seit Jahren professionell an Schulen und anderen öffentlichen Institutionen weltweit auftretende Theatergruppe  „Covenant Players“  -  dieses Mal vertreten durch Larry Blatterman, Penni Blatterman und Jodi Wideman -  brachte die jungen Leute dazu, über ethische und gesellschaftskritische Fragen nachzudenken, die auch in Unterrichtsfächern wie Politik, Englisch, Deutsch, Ethik und Religion auf dem Lehrplan stehen.
Trickreich und blitzschnell verwickelten die drei Schauspieler das Publikum in Gespräche und brachten viele dazu, selbst mitzuwirken.
Zunächst stellte Larry Blatterman dem Publikum in englischer Sprache Fragen, die zum Kernproblem des folgenden Theaterstücks hinleiteten. Dann führte die Gruppe ein Theaterstück vor. Und nach dem Signalwort „Curtain“ (Vorhang) diskutierte Larry Blatterman mit dem jungen Publikum über die jeweils offensichtlich gewordenen familiären, gesellschaftlichen oder ethischen Probleme, beispielsweise
•    Play title : “Is as does?” (Ist es so wie es scheint? Kann man darauf vertrauen, dass man die Wahrheit erfährt, von den Medien, den Freunden, der Familie?) oder
•    Play title :“Who are you?” (Wer bist du? Nicht der Name ist gemeint, sondern die gesamte Persönlichkeit.)

Viel gelacht wurde bei der gemeinsamen Inszenierung eines typischen „Western“.
Unter der temperamentvollen Regie der Schauspielerin Penni wurden nahezu alle Anwesenden zu aktiven Schauspielern in unterschiedlichen Filmrollen, zu Kameraleuten, Darstellern der Bühnenkulisse und nicht zuletzt zu einer musikalischen Geräuschkulisse.
Dazu bedurfte es einiger Vorstellungskraft des Publikums, da sich im Raum nichts anderes befand als Tische, Stühle und Menschen. Larrys Beschreibungen und Anweisungen halfen dabei.
 Die Schauspieler waren auch dieses Mal wieder zu Gast bei den beteiligten Englischlehrerinnen Manuela Menn und Sabiene Stelting und werden hoffentlich nächstes Jahr den bsb wieder einen Besuch abstatten können.

(Bericht und Fotos: E.Schneider-Kind)

Ein Tag an der THM in Friedberg

Die Klasse 12Te (FOS Maschinenbau) der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) war im Rahmen des Programms thm4u unter dem Motto „Ingenieure gesucht wie nie zuvor!“ an die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) eingeladen.

Lena Bamberger mit der Klasse 12Te
Foto: E.Schneider-Kind
Konstruktion einer Welle mit CAD
Foto: E.Schneider-Kind
Vorlesung Konstruktionslehre/ CAD
Foto: E.Schneider-Kind
"Die Welle"
Foto: E.Schneider-Kind
Klassenlehrerin E.Schneider-Kind mit der 12Te im Foyer der THM
Foto: Lena Bamberger

Ein Tag an der THM in Friedberg
Die Klasse 12Te (FOS Maschinenbau) der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) war im Rahmen des Programms thm4u unter dem Motto „Ingenieure gesucht wie nie zuvor!“ an die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) eingeladen.
Lena Bamberger, die an der THM Gießen-Friedberg für Veranstaltungen zur Studienorientierung zuständig ist, organisierte ein volles Programm exklusiv für diese Klasse:

•    Begrüßung durch die Zentrale Studienberatung
•    Informationen zum Studium an der THM (Doris Helf, Zentrale Studienberatung)
•    Vorstellung der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik                         
      (Prof. Dr.-Ing. Claus Breuer, Fachbereich M)
•    Besuch einer Vorlesung:  Konstruktionslehre/ CAD  (Frau Celik, Fachbereich M)
•    Einladung zum Mittagessen in der Mensa
•    Gespräch mit zwei Studierenden

In der Vorlesung für das erste Semester Maschinenbau konnten die 16 Schüler und 6 Schülerinnen gemeinsam mit Studenten mit einem CAD- Programm (NX)  arbeiten.
Konstruktion einer Welle war die Aufgabenstellung.
Zunächst wurden Freistiche für Groove (Nut) und Chamfer (Fase) unter Anleitung der Dozentin angefertigt, und anschließend hieß die Aufgabe “selbstständiges Erstellen eines Edge Blend -Freistichs“.
Für die meisten war das eine echte Herausforderung, für die zwei im dualen System an den bsb  ausgebildeten Technischen Produktdesigner ( B-Form der Fachoberschulklasse), die mit dem  NX CAD-Programm an den bsb bereits intensiv gearbeitet hatten, ein Kinderspiel. Die Dozentin staunte, wie schnell die beiden die Aufgabe bewältigt hatten.
Natürlich sind alle Befehle der CAD-Programme in englischer Sprache.
Überhaupt ist die Beherrschung der englischen Sprache unerlässlich, wie Prof. Dr. Breuer in seiner Präsentation der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik deutlich machte.
Die heutigen Auslandskontakte der Unternehmen setzen dies voraus, und so werden an der THM beispielsweise üb

er Erasmus-Programme und andere Unterstützungsangebote Auslandssemester nicht nur innerhalb Europas sondern auch weltweit, z.B. in den USA und Australien, gefördert und betreut.
Während des Studiums werden sowohl angehende Maschinenbau- als auch Mechatronik-Ingenieure auf  eine Vielfalt von Tätigkeitsfeldern im Beruf  -  von Planung und Projektierung über Simulation und Berechnung bis hin zu Vertrieb und Management  - vorbereitet.
Fazit: Wer sich für Maschinenbau bzw. Mechatronik oder auch Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Maschinenbau interessiert und keine  Probleme mit dem Fach Mathematik hat, sollte sich an ein solches Studium herantrauen.
 Die Perspektiven sind laut der Studienberatung der THM hervorragend.

 (Bericht und Fotos: Elke Schneider-Kind)

Tag der Technischen Produktdesigner am 6.November 2017

Zum 12. Mal in Folge fand unter dem Motto „Kommunikation zwischen Schule und Betrieb“ an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) der Tag der Technischen Produktdesigner statt.

Begrüßung durch Teamsprecherin Caroline Weigel
Foto: E.Schneider-Kind
Workshop "Kommunikation Schule u. Betrieb"
Foto: E. Schneider-Kind
Workshop " Mitarbeit im Prüfungsausschuss"
Foto: E.Schneider-Kind
Workshop "Außerfachliche Anforderungen an Ausbilder"
Foto: E.Schneider-Kind
Workshop "Warum sollen wir in Ausbildung investieren?"
Foto: E.Schneider-Kind

Tag der Technischen Produktdesigner am 6.November 2017
Zum 12. Mal in Folge fand unter dem Motto „Kommunikation zwischen Schule und Betrieb“  an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) der Tag der Technischen Produktdesigner statt.
Etwa 30 Ausbilderinnen und Ausbilder dieses Berufes aus ganz Hessen (Landesfachklasse)  konnten im nagelneuen Veranstaltungsraum der Schule im Durchgang zum neuerbauten Werkstattgebäude von der Teamsprecherin Caroline Weigel und Schulleiter Karl Heinz Schneider begrüßt werden. Der Schulleiter betonte die Bedeutung dieser Landesfachklasse an den bsb und die Unabdingbarkeit eines regelmäßigen Austausches zwischen Ausbildern und Lehrkräften, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen.
Einzelheiten zur Gestaltung des Stunden- und Blockplanes (abwechselnd zwei Wochen Berufsschule und mehrere Wochen betriebliche Ausbildung) wurden vom stellvertretenden Schulleiter Olaf Menn erläutert.Er verdeutlichte auch den Zusammenhang zwischen Klassengröße und der Zuweisung von Lehrerstunden. Beiden Fachrichtungen des Berufes (MAK - Maschinen- und Anlagen-Konstruktion und PGK - Produktgestaltung und Konstruktion) soll auch zukünftig der für eine erfolgreiche Abschlussprüfung notwendige spezielle Fachunterricht erteilt werden.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag dieses Mal wieder auf Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, da dort in kleineren Gruppen eher die Möglichkeit zum intensiven Austausch besteht:
•    Mitarbeit im Prüfungsausschuss (Caroline Weigel u. Vorsitzender des Prüfungsausschusses Fritschi )
Da im Frühjahr 2018 die Neuberufung für die Prüfungsausschüsse der Technischen Produktdesigner anstehen, wurden Aufgaben und Zweck von Prüfungsausschüssen und die Vorteile einer Mitgliedschaft für die Ausbilder und ihre Betriebe besprochen. Anhand des Beispiels einer Zeichnung aus der Abschlussprüfung Teil 1 der MAKs wurde unter Anleitung des derzeitigen Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Fritschi und Prüfungsausschussmitglied Frau Weigel gemeinsam die Auswertung erprobt.
•    Warum sollen wir in Ausbildung investieren?  (Jens Bösner und Michael Blöcher-Ortmüller)
Vor dem Hintergrund eines immer schnelleren Wandels und ständig neuer Herausforderungen erfolgte ein Erfahrungsaustausch zu der Frage, ob das Ausbildungskonzept der dualen Berufsausbildung noch tragfähig ist und worin der Wert dieser Ausbildung, auch im Vergleich zur Ausbildung in anderen Ländern, eigentlich liegt.
•    Außerfachliche Anforderungen an einen Ausbilder/ eine Ausbilderin  (Thomas Arke u. Bettina Niklaus)
Erörtert wurden, unterstützt durch die Diplompädagogen Thomas Arke (bsb) und Bettina Niklaus vom QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) Situationen, mit denen Ausbilder heute konfrontiert werden.  Veränderungen des Lebensalltags der Auszubildenden (permanenter Gebrauch von Smartphones, Informationsflut etc.) stellen Ausbilder vor ganz neue Herausforderungen.
Konflikte, Missverständnisse und Fehlinterpretationen können im schlimmsten Fall zum vorzeitigen Abbruch der Berufsausbildung führen. Leider passiert dies laut Statistiken aus verschiedenen Studien sehr häufig und bereits im 1. Lehrjahr. Wie ist dieser Situation zu begegnen?
•    Kommunikation Betrieb – Schule (Uwe Unterderweide u. David Feisel)
Fragen, die sowohl den Schulalltag als auch den Ausbildungsalltag im Betrieb bestimmen, wurden an praktischen Beispielen und im Austausch von Erfahrungen erörtert:
Umgang mit Fehlzeiten, Stellenwert von Hausaufgaben, Kommunikation zwischen Betrieb und Schule und Durchführung von Klassenfahrten.

Nach einem Imbiss im Restaurant des VBM (Verein für Berufsbildung Marburg) -wieder einmal sehr professionell von den angehenden Fachpraktikern Küche und ihren Ausbilderinnen zubereitet und serviert - endete die Veranstaltung mit einer Reflexionsrunde im Plenum.

(Bericht und Fotos: E.Schneider-Kind)

Fidget Spinner made by 12AZM

Ein bekanntes Spielzeug für Kinder und Jugendliche als Produkt einer Unterrichtseinheit bei den Zerspanungsmechanikern.

Fidget Spinner, Probelauf
Foto: Klaus Bernhardt
Fidget Spinner, frisch aus der CNC-Fräsmaschine
Foto: E.Schneider-Kind
Schüler der Klasse 12AZM an der CNC-Fräsmaschine
Foto: E.Schneider-Kind
Schüler an der CNC-Drehmaschine
Foto: Klaus Bernhardt
CNC-Fräsmaschine
Planung und Simulation
Foto: Klaus Bernhardt

Fidget Spinner made by 12AZM
Ein bekanntes Spielzeug für Kinder und Jugendliche als Produkt einer Unterrichtseinheit bei den Zerspanungsmechanikern. Das ist doch einmal etwas Anderes, dachte sich Fachlehrer Klaus Bernhardt, animiert von seinen eigenen Kindern, und setzte dies mit seinen Klassen 12AZM 1 und 12AZM2 um.
Das Ziel war, dass möglichst viele der angehenden Zerspanungsmechaniker am Ende einen Fidget Spinner aus eigener Herstellung in den Händen halten sollten. Und das gelang.
Die Vorbereitung der Arbeit begann bereits im 2. Lehrjahr mit dem Übergang von einem in ein neues Lernfeld:
Grundlagen der CNC-Technik/ Programmieren und Fertigen numerisch gesteuerter Werkzeugmaschinen (LF 8) zu Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung (LF 11).

Zunächst bestand eine erste Aufgabe darin, die Außenkontur und tangentiale Übergänge geometrisch zu beschreiben.
Dann ging es ans Planen der Serienfertigung mit drei unterschiedlichen Einspannungen.
In Gruppen wurde alles ausgearbeitet und dann im Plenum präsentiert, wobei ein wenig Wettbewerb der Gruppen untereinander sicherlich die Qualität der Arbeit positiv beeinflusste.
Bei der CAD-gestützten  technischen Zeichnung des Fidget Spinner half David Feisel aus, ein Kollege, der CAD-Unterricht erteilt, bei der Fertigung mit  CNC-Steuerung unterstützte CNC-Fachlehrer Michael Löwenstein.


Die mit Spannung erwartete Herstellung an der CNC-Maschine brachte schließlich ansehnliche Endergebnisse hervor.
Man konnte den jungen Leuten ansehen, dass die Arbeit von Spannung und Spaß begleitet wurde.


(Bericht: E. Schneider-Kind, Fotos: K. Bernhardt, E. Schneider-Kind)

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Modellbau-Tag 2017 an den bsb

Am 4. Oktober 2017 fand an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) der 14. Modellbau-Tag statt.

Schulleiter K.H.Schneider begrüßt die Gäste
Foto: Karsten Christ
Modell eines tiefschlächtigen Wasserrads
Foto: E.Schneider-Kind
Anschauungsobjekte und Arbeitsaufträge
Foto: E.Schneider-Kind
Kunststoffkern auf Holzuntergrund
Foto: E.Schneider-Kind

Modellbau-Tag 2017

Am 4. Oktober 2017 fand an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) der 14. Modellbau-Tag statt. Zu dieser Veranstaltung werden alle 1-2 Jahre Ausbildungsbetriebe des Berufes Technischer Modellbauer und die Bildungspartner eingeladen.

Der Schwerpunkt wurde diesmal auf den Neubau des Werkstattgebäudes, dessen Konzept und Veränderungen für den Modellbau gelegt. Selbstverständlich wurde das neue Gebäude ausgiebig besichtigt und die Modellbauwerkstatt, die Gießerei, die CNC-Technik, die Maschinenräume und die Messtechnik in Kleingruppen angeschaut.

In dem ebenfalls vollkommen neuen Veranstaltungsraum der bsb standen verschiedene Projekte und Lernsituationen, die von Auszubildenden erstellt wurden, zum Bestaunen und Begreifen für die über 30 Teilnehmer zur Verfügung. Sie bekamen auch die statistischen Informationen über die 160 Auszubildenden an den bsb aus allen drei Fachrichtungen des Technischen Modellbauers in verschiedenen Grafiken vorgestellt.

Sehr informativ referierte Herr Peter Gärtner - vom Bundesverband Modell- und Formenbau - über aktuelle Projekte zur Fort- und Weiterbildung. Er hielt einen Kurzvortrag darüber, dass Fachkräfte nicht vom Himmel fallen.

Nach der Mittagspause, in der das immer sehr geschätzte Essen - hergestellt von den angehenden Fachpraktikern Küche und Hauswirtschaft mit ihren Lehrerinnen  - im benachbarten Schulrestaurant des VBM (Verein für Berufsbildung Marburg) eingenommen wurde, fanden verschiedene Kurzvorträge statt. Es wurden unter anderem die sozialpädagogische Betreuung und die Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB) an den bsb vorgestellt sowie das Studium Plus der Technischen Hochschule Mittelhessen am Standort Biedenkopf .

Abschließend konnten die CAD-Räume, die Rapid Prototyping- Maschine und die offene Lernlandschaft besichtigt werden.

Im Frühjahr 2019 ist der nächste Modellbau-Tag an den bsb geplant.

(Bericht: Carsten Weiß)

Betriebsbesichtigung der Klasse 10 CIK bei Viessmann in Allendorf

Am Montag, den 25. September 2017, besuchten die angehenden Industriekaufleute der Klasse 10 CIK der Beruflichen Schulen Biedenkopf zusammen mit Herrn Kamm die Viessmann Werke am Standort Allendorf (Eder).

10 CIK bei Viessmann in Allendorf
Foto: M.Kamm

Betriebsbesichtigung der Klasse 10CIK bei Viessmann am Standort Allendorf (Eder)
Am Montag, den 25. September 2017, besuchten die angehenden Industriekaufleute der Klasse
10 CIK der Beruflichen Schulen Biedenkopf zusammen mit Herrn Kamm die Viessmann Werke am Standort Allendorf (Eder).
Die Viessmann Gruppe wurde 1917 von Johann Viessmann als Familienunternehmen gegründet und gehört seitdem zur Branche „Heiztechnik“. Heute ist Viessmann mit seinen insgesamt rund 12.000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt internationaler Hersteller für Heiz-, Industrie- und Kühlsysteme und wird von Prof. Dr. Martin Viessmann als Präsident des Verwaltungsrates in dritter Generation geführt.  
Vorab wurde die Klasse herzlich von Herrn Glade, Leiter der Personalentwicklung und Ausbildung, und Herrn Püllen, ebenfalls tätig in der Personalentwicklung und Ausbildung, empfangen und begrüßt. Die Betriebsbesichtigung begann mit einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, welche bei einem Durchgang durch das Werksmuseum „Via Temporis“ weiter in die Tiefe ging und somit die Geschichte, die Meilensteine und die Entwicklung des Unternehmens visualisiert und zusammengefasst wurden.
Weiter ging es mit der Erläuterung des Projekts „Effizienz Plus“, denn als internationaler Hersteller von Systemen für Wärme, Kälte, Dampf und dezentraler Stromversorgung beweist Viessmann mit diesem Projekt, dass die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für das Jahr 2050 schon heute mit Hilfe der Viessmann- Technik umsetzbar sind.
Desweiteren wurden den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Anlagen vorgestellt und ein Kurzfilm über synchronisierte Produktionsabläufe präsentiert, bevor sich die Gruppe in die Fertigung begab. Dort bekamen sie einen Einblick in die Prozesse und durchliefen sogar eine Produktionslinie, wo die Produkte gefertigt und mehrfach geprüft werden, um unter anderem das Null-Fehler-Ziel zu erreichen. Zwischendurch wurden vom Herrn Glade interessante Schätzfragen gestellt, die der Klasse ermöglichten, eine aktive Rolle während der Besichtigung zu übernehmen.
Der zweite Teil des Besuchs umfasste die Besichtigung des Logistikzentrums, was den Schwerpunkt der Betriebsbesichtigung bildete. Dort führten uns zwei Auszubildende im zweiten Lehrjahr zum/zur Fachlagerist/-in und Fachkraft für Lagerlogistik durch das Lager und die Kommissionierung. Die Klasse bekam zudem einen Einblick in das beeindruckende, von Computern gesteuerte Hochregal-Lager.
Als nächstes ging die Gruppe zur Verladung, wo die verpackten Endprodukte in die LKWs verladen werden und zum Abschluss der Besichtigung stellte Herr Glade die verschiedenen Heiz- und Kraft-Wärme-Kopplungssysteme vor, die sich in der Energiezentrale befinden.
Nach der Besichtigung wurde die gesamte Gruppe zum leckeren Mittagessen eingeladen.
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Besuch bei Viessmann ein  Erfolg war, da die Schülerinnen und Schüler durch diese informative Besichtigung einen sehr guten Eindruck von dem Unternehmen gewinnen konnten.
(Bericht:  Schüler der Klasse 10CIK)

Kennenlernfahrt der neuen BFS-Klassen zum Edersee

Brücke im Edersee
Foto: E.Wiermers
Teamarbeit
Foto: E.Wiemers

Kennenlernfahrt der neuen BFS-Klassen zum Edersee

In diesem Jahr wurde Anfang September 2017 wieder die Kennenlernfahrt für die neuen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule durchgeführt  Begleitet wurden die Gruppen neben zwei Lehrkräften von dem Diplompädagogen Thomas Arke.
 Ort des Geschehens war die altbewährte Jugendherberge „Hohe Fahrt“ in Vöhl am Edersee.
Solche  Fahrten haben das Ziel, dass sich die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler in der sogenannten „Orientierungsphase“ einer neuen Klasse besser kennen lernen.
Nachdem die Gruppen zunächst kurz theoretisch erarbeitet hatten, welchen Umgang sie sich miteinander in der Klassengemeinschaft in den nächsten zwei Jahren wünschen und vorstellen, wurde der Rest des Tages mit verschiedenen Aufgaben, die man nur gemeinsam lösen kann, praktisch gestaltet. Bei dem  Bau einer Windmühle aus vorgegebenem Material und weiteren erlebnispädagogischen Übungen stand immer das Erreichen eines gemeinsamen Ziels im Fokus der Aufgabenstellung.
Während ihrer Zeit in der Berufsfachschule werden die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin durch Herrn Arke sozialpädagogisch betreut und begleitet werden. So sollen reibungslose Übergänge in Ausbildung bzw. weiterführende Schulformen sichergestellt werden.
(Bericht: Thomas Arke, redigiert: E.Schneider-Kind)

Die neue Schülervertretung (SV) 2017/18 ist gewählt

Die neue Schülervertretung und die Tagessprecher der bsb sind am 20. September (und in den vorhergehenden Wochen) für das Schuljahr 2017/18 gewählt worden.

SV 2017/18 mit Beisitzern u. Verbindungslehrerin A.Koppers
Foto: E. Schneider-Kind
Schulsprecherin Jessica Wagner
Foto: E.Schneider-Kind
Stellvertretende Schulsprecher
Foto: E.Schneider-Kind
Tagessprecher Montag
Foto: E.Schneider-Kind
Tagessprecher Dienstag
Foto: E.Schneider-Kind
Tagessprecher Mittwoch
Foto: E.Schneider-Kind
Tagessprecher Donnerstag
Foto: E.Schneider-Kind
Tagessprecher Freitag
Foto: E.Schneider-Kind

Die neue Schülervertretung ist gewählt

Die neue Schülervertretung und die Tagessprecher der bsb sind am 20. September (und in den vorhergehenden Wochen)  für das Schuljahr 2017/18 gewählt worden.

Kontakte:

Verbindungslehrerin: Angelika Koppers, a.koppers(at)bs-biedenkopf.de

Schülervertretung: sv@bs-biedenkopf.de

 

Schülervertretung  Schuljahr 2017/2018 :

 Schulsprecherin:

Jessica Wagner, 12WT

 Schulsprechervertreter:

1.       Jerome Haupt, 10 SO

2.       David Weidenkeller, 10ATM2

 Beisitzer/innen:

Michel Bürgel, 10ATM2

Szymon Richter, 12WT

Jan-Eike Kruse, 12ATP2

Stefan Elenberger, 11AZM2

Mark Reitz, 12AIM

Laura Gemmecke, 11CIK

 

Delegierte Schulkonferenz:

Jessica Wagner, 12WT

Mark Reitz, 12AIM

Laura Gemmecke, 11CIK

 

Kreisdelegierte: 

Jessica Wagner, 12WT

Szymon Richter, 12WT

Michel Bürgel, 10 ATM2

 

 Tagessprecher der Teilzeitberufsschule im Schuljahr 2017/2018

1.      Montag : Maximilian Muth, 10AIM

2.      Montag Vertreter:    Lukas Schreiner, 10AIM

3.      Dienstag:  Merz Yalcin, 12AZM1

4.      Dienstag Vertreter:  Marco Elsässer, 11ATP

5.      Mittwoch:  Marc Reitz, 12AIM

6.      Mittwoch Vertreter:   Laura Gemmecke, 11CIK

7.      Donnerstag:  Murat Aksöz, 10 AVM

8.      Donnerstag Vertreter:   Stefan Elenberger, 11AZM2

9.      Freitag:  Moritz Stremel, 11CKE

 

„Antidiskriminierung“ - Thema der Projektwoche der Klasse 11 InteA mit der Deutschen Post AG

Auszubildende der Deutschen Post DHL treffen auf Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern, die an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) unterrichtet werden.

Auszubildende Deutsche Post AG u. 11InteA
Foto: Judith Beck
Herzlich Willkommen
Foto: A.Koppers
Kooperation Auszubildende u. InteA-Schüler
Foto: A.Koppers
Stolz auf die selbst hergestellten Speisen
Foto: A.Koppers
Stolz auf die selbst hergestellten Speisen
Foto: A.Koppers
Am Büffet in der Küche des VBM
Foto: A.Koppers
Christoph Kaiser macht eine Stadtführung
Foto: A.Koppers
Auszubildende der Deutschen Post AG u. InteA-Schüler
Foto:A.Koppers
Besuch in der NL Brief Gießen
Foto: A.Koppers
Abschlusspräsentation
Foto: A. Koppers

„Antidiskriminierung“ - Thema  der Projektwoche der Klasse 11 InteA mit der Deutschen Post AG

Auszubildende der Deutschen Post DHL treffen auf Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern, die an den Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) unterrichtet werden.

Die Auszubildenden  „Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“ der Niederlassung Brief Gießen starteten am Montag, 11.9.2017, ihre Projektwoche zum Thema Antidiskriminierung in Biedenkopf. Ziel der Projektwoche war die Förderung von Toleranz, Kommunikation und Teamfähigkeit der Auszubildenden. Als Kooperationspartner konnten die Beruflichen Schulen Biedenkopf gewonnen werden.
Schulleiter Karl Heinz Schneider und Abteilungsleiterin Ingrid Debus begrüßten die Auszubildenden und Ausbilder der Deutschen Post AG und die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Integrationsklasse Abschluss 11 InteA mit ihrer Klassenlehrerin Angelika Koppers in der Aula der Schule. Anschließend stellten die Ausbilder der Deutschen Post AG den Ablauf der Projektwoche vor. In vier Gruppen sollten die Auszubildenden gemeinsam mit den InteA- Schülern eine Projektarbeit unter dem Leitthema „Antidiskriminierung“ ausarbeiten und abschließend auch präsentieren. Insbesondere sollten dabei die für die Herkunftsländer der Schüler typischen Bräuche und Gepflogenheiten herausgearbeitet und mit denen der Deutschen verglichen werden. Neben der eigentlichen Projektarbeit wurden zusätzliche Gemeinschaftsaktionen, wie eine iPad-Rallye und eine mittelalterliche Stadtführung in Biedenkopf mit Christoph Kaiser , Religionslehrer an den bsb,  durchgeführt.
Ebenfalls zum Programm gehörte das gemeinsame Verzehren syrischer und afghanischer Spezialitäten, für deren Zubereitung die Klasse 10 VJ Sprache und die Ausbildungsklasse der Fachpraktiker Küche mit ihren Lehrerinnen B. Becker, C. Theis und E. Payer gemeinsam mit einzelnen Teilnehmern aus den AGs  zuständig waren.
Zum Abschluss der Projektwoche fand in der Aula der bsb die gemeinsame Präsentation der Projektergebnisse mit den Schülern der Integrationssklasse  statt.
In vier Gruppen präsentierten die Auszubildenden der Deutschen Post AG, NL Brief Gießen,  gemeinsam mit den Schülern ihre Ergebnisse zu den Themen „typisch deutsch, afghanisch, syrisch, irakisch und somalisch“.
Zu den Gästen der Veranstaltung zählten u.a. Frau V. Guderian, Leiterin der NL Brief Gießen, und Schulleiter Karl Heinz Schneider.
Alle anwesenden Gäste zeigten sich von den vorgestellten Präsentationen der Auszubildenden und Schüler mehr als angetan. So kann die gemeinsame Zusammenarbeit abschließend als voller Erfolg gewertet werden.
Als Dank für die gute Kooperation lud Frau Guderian Vertreter der Schule und die teilnehmende Schulklasse zu einem Gegenbesuch in die NL Brief Gießen Briefzentrum nach Langgöns ein.
Beide Seiten bekundeten ihr Interesse, die Zusammenarbeit auch im nächsten Jahr fortzusetzen.

(Bericht:
 Judith Beck, BWL-Studentin im Dualen Studium bei der Deutschen Post AG und
 Mario Tomasi, Ausbildungsleiter bei der Deutschen Post AG
redigiert: E.Schneider-Kind
Fotos: Angelika Koppers u. Judith Beck)

Betriebsbesichtigung der angehenden Industriekaufleute bei K+G Wetter GmbH

Am Mittwoch, den 23. August 2017 besuchte die Klasse 11 CIK der Beruflichen Schulen Biedenkopf mit ihren Lehrern, Herr Seibel und Herr Schneider, die Firma K+G Wetter GmbH in Breidenstein.

Klasse 11 CIK bei K+G Wetter GmbH
Foto: Seibel

Betriebsbesichtigung der Klasse 11 CIK bei der Firma K+G Wetter GmbH
Am Mittwoch, den 23. August 2017 besuchte die Klasse 11 CIK der Beruflichen Schulen
Biedenkopf mit ihren Lehrern Herr Seibel und Herr Schneider die Firma K+G Wetter GmbH
in Breidenstein.
Andreas Wetter, Geschäftsführer, und Volker Schlosser, Vertrieb International und
Marketing, begrüßten die Klasse herzlich.
Nach einer kurzen Rede des Geschäftsführers folgte eine Unternehmenspräsentation durch
Volker Schlosser. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler das mittelständische
Familienunternehmen kennen. 1990 gründeten Manfred Wetter und sein Cousin Reinhard
Wetter mit 22 Mitarbeitern die K+G Wetter GmbH in Breidenstein. K+G steht für Kutter- und
Gerätebau. K+G Wetter stellt Kutter und Wölfe für die Fleischereimaschinenindustrie her. 
2006 übernahmen der Sohn von Manfred Wetter, Andreas Wetter, und sein Schwiegersohn
Volker Lauber die Geschäftsführung.
Haupteinsatzgebiet für die Maschinen ist in der Fleischverarbeitung. In weiteren
Einsatzgebieten werden Produkte wie Käse, Quark, Butter, Geflügel, Fisch, Süßwaren,
Gemüse, Pizzabelag, TOFU, Innereien und Tiernahrung mit unseren Maschinen verarbeitet.
Auf die informative Unternehmenspräsentation folgte eine weitere Präsentation über Umwelt-
und Energiemanagement bei K+G Wetter von der Auszubildenden Katharina Simmer. Sie
stellte den Schülerinnen und Schülern das aktuelle und das zukünftige Heizungssystem vor.
Nach den Präsentationen führte uns Volker Schlosser durch die Produktion, anfangend in
der Vormontage, wo die rohen Guss-Ständer stehen, die dann im weiteren Verlauf mit
Edelstahlblechen verkleidet werden. In der Vormontage nahm Katharina noch einmal Bezug
auf das aktuelle Heizungssystem, da man es an der Wand gut einsehen konnte. Wenn die
Ständer mit Edelstahlblechen verkleidet sind, werden sie weiter in die Schleiferei
transportiert. In der Schleiferei konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Schleifkabine
einem Mitarbeiter bei seiner Arbeit zuschauen. Nach der Schleiferei gingen wir in die
Abteilung Endmontage. Dort werden viele weitere Teile und Komponenten in den Maschinen
verbaut. Wenn die Maschinen fertig montiert sind, werden sie sicher verpackt und in die
Versandabteilung transportiert. Von dort laden entweder Speditionen oder unsere eigenen
Werks-LKWs die Maschinen auf und liefern sie an Kunden aus. K+G Wetter bietet
verschiedene Serviceleistungen an. Z.B. können Kunden verschlissene Messer von Kuttern
zurückschicken und bekommen sie kostenlos geschliffen.

Danach gingen wir in die Halle der Edelstahl-Komponentenfertigung. Dieses Gebäude wurde
2012 gebaut. Seit 2013 bietet K+G Wetter für Kunden speziell gefertigte Laserteile an. In der
Halle konnten die Schülerinnen und Schüler sehen wie Edelstahlteile gelasert, gekantet und
geschweißt werden. An der Laseranlage erklärte Katharina noch zum Thema Umwelt und
Energie, dass die vom Laser produzierte warme Luft genutzt wird, um im Winter die Halle zu
heizen. Im Sommer wird die warme Luft nach außen geleitet. Da der Laser viel Wärme
produziert, läuft auch noch ein Wasserrohr am Laser entlang. Das Wasser wird erhitzt und
läuft in isolierte Kessel, die im Heizungskeller stehen. In den Kesseln hat das Wasser
konstant 55 Grad. Das warme Wasser wird z.B. für die Duschen der Mitarbeiter und für die
Entnahme am Wasserhahn benutzt. Im Winter wird das Gebäude beheizt indem das warme
Wasser mit 32 Grad in die Fußbodenheizung der Büroräume und in die Heizkörper, die an
der Decke in der Halle hängen, fließt.
Jonas Schneider, Ausbilder Metall, startete den Laser, gab Informationen und beantwortete
Fragen, die die Schülerinnen und Schüler stellen konnten.
Zum Schluss gingen wir noch einmal in den Besprechungsraum, wo Volker Schlosser
Fragen beantwortete, die bei den Schülerinnen und Schülern während des
Betriebsrundgangs aufgekommen waren.
Es war ein sehr informativer und interessanter Nachmittag, bei der die Schülerinnen und
Schüler der Klasse 11 CIK sehr gut einen Eindruck über die Firma K+G Wetter GmbH
gewinnen konnten.

(Bericht: Claudius Stockhausen, Katharina Simmer, Klasse 11CIK)

Leckeres Essen beim Global Foodwalk

Schüler der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), die beim Verein für Berufsbildung Marburg (VBM) ausgebildet werden und andere Schülerinnen und Schüler der bsb waren aktiv beim „ Global Foodwalk.“

Büffet beim Global Foodwalk
Foto: St. Elisabeth-Verein
Büffet beim Global Foodwalk
Foto: St. Elisabeth-Verein
Büffet beim Global Foodwalk
Foto: St. Elisabeth-Verein
Graffiti mit Gästen
Foto: St. Elisabeth-Verein
Graffiti mit Gästen
Foto: St. Elisabeth-Verein

Leckeres Essen beim Global Foodwalk
Schüler der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb), die beim Verein für Berufsbildung Marburg (VBM) ausgebildet werden und andere Schülerinnen und Schüler der bsb  waren aktiv beim „ Global Foodwalk.“
 Die angehenden Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker Küche des ersten und dritten Ausbildungsjahres bereiteten zusammen mit Ihren Ausbilderinnen Christiane Theiß und Elfriede
Payer in der Ausbildungsküche landestypische Spezialitäten aus Ländern entlang der Fluchtrouten zu.
Lecker schmeckten den Besuchern sowohl Kabuli, Böregi, Zigni und Pizza als auch typisch deutsche Gerichte wie Leberkäse, Spätzle mit Käse, Pellkartoffeln, Grüne Soße und Apfelstrudel , die sie kostenlos genießen konnten.
Am Aktionstag „Global Foodwalk“ hatten junge Flüchtlinge aus Somalia, Syrien, Afghanistan und Eritrea mit großem Engagement weitere landestypische Gerichte gekocht. Andere Flüchtlinge, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Menschen aus der sozialen Gruppenarbeit der Kooperationspartner, Nachbarn, Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen und interessierte Bürger kamen als Gäste.
Die Aktion fand auf dem Gelände des St. Elisabeth-Vereins  in Kooperation mit dem Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Landkreises, dem VBM und Integral statt.
Laut Diplom-Sozialpädagoge Thomas Arke, der die Schüler der bsb begleitete, war diese Aktion als  Ansatzpunkt für die Verständigung zwischen den jungen Flüchtlingen und den Gästen gedacht und kann im Hinblick auf eine Wiederholung der Aktion als Meilenstein für eine Integration der jungen Flüchtlinge gesehen werden. Über leckeres Essen kommt man ins Gespräch und die landestypischen Gerichte sind ein wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Kultur. Ein zögerliches Probieren wich dann oft der Begeisterung für das Neue.
Es gab noch weitere Programmpunkte wie beispielsweise die musikalischen Darbietungen der RapperMotteza und Mahmmod in ihrer Heimatsprache. Der zurzeit in Biedenkopf weilende Rapper Luceur unterstützte sie mit deutschem Rapp.
Ein echter Graffitikünstler half unterstützt von den Flüchtlingen den jüngeren Besuchern bei ihren Versuchen an der Graffitiwand.
Die ganze Aktion verlief durchaus erfolgreich. Dennoch waren sich die Organisatoren darüber bewusst, dass noch mehr Besucher angesprochen werden sollten. Bei einem weiteren „Global Foodwalk“  sollen die Schulen der Umgebung ebenso wie Nachbarn und Interessierte gezielter eingeladen werden.
(Bericht: Elke Schneider-Kind u. Thomas Arke)

Betriebsbesichtigung der Klasse 10CIK bei der Firma Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach

Klasse 10 CIK bei Weber
Foto: Fa. Weber Maschinenbau GmbH

Betriebsbesichtigung der Klasse 10CIK bei der Firma Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach
Am Donnerstag, den 22.Juni 2017 besuchte das erste Lehrjahr der Industriekaufleute der Beruflichen Schulen Biedenkopf mit Ihrem Lehrer Herrn Seibel die Firma Weber Maschinenbau GmbH in Breidenbach.
Das Programm reichte von einer Unternehmenspräsentation über eine Schneidvorführung bis zu einem Vortrag zum Thema „interne Audits“. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit einer anschließenden Aufgabenstellung  zum Vortrag aktiv miteinbezogen. Abgeschlossen wurde die Betriebsbesichtigung mit einem Rundgang durch die Fertigung.
Die Klasse wurde von Nastasja Barlasch, Mitarbeiterin der Personalabteilung und  Ausbilderin für den kaufmännischen Bereich, begrüßt und erhielt einen Überblick über den Tagesablauf.
Darauf folgte eine informative Unternehmenspräsentation von den beiden Auszubildenden Jessica Dickel und Katrin Becker aus der 10 CIK.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen interessante Infos über Weber Maschinenbau und lernten viel über die Geschichte der seit 1981 bestehenden Firma. So z.B., dass die Firma Weber mehr als 55 Vertriebs- und Servicepartner auf der ganzen Welt hat und rund 1.300 Mitarbeiter an 22 Standorten beschäftigt. Produziert wird ausschließlich in Deutschland, und zwar an fünf dieser Standorte. Dort werden wegweisende Systeme für die Verarbeitung, Veredelung und das Schneiden von Wurst, Fleisch, Käse und weiteren Lebensmitteln gefertigt.
Nachdem die Produkte der Firma bereits in der Unternehmenspräsentation vorgestellt wurden, konnten die Schüler bei einer Schneidvorführung auch eine der Maschinen in Aktion sehen und im Anschluss  offene Fragen stellen. Gezeigt wurde der Slicer 804 mit Weber Shuttle System und Pickroboter.
Der Slicer ist eine Hochleistungsschneidemaschine, die das Produkt - bei der gezeigten Vorführung Salami - schneidet. Das Weber Shuttle System ist ein innovatives Transportsystem, welches sich den räumlichen Gegebenheiten beim Kunden anpasst und die Portionen vom Slicer zur nächsten Station bringt. Ein Pickroboter kann die geschnittenen Produkte mit seinen Greiferarmen in Verpackungen portionieren.
Auf die Schneidvorführung folgte ein Vortrag von Elif Akarca zu dem Thema „interne Audits“.
Sie ist die Verantwortliche für das Prozess- und Qualitätsmanagement von Weber. Die internen Audits werden zur Überwachung und Optimierung von internen Prozessen sowie zur Erfüllung der Normanforderung (ISO 9001:2008) durchgeführt. 14 interne Auditoren führen mit Elif Akarca an drei Standorten in Deutschland die internen Audits systematisch und einheitlich durch.
Der Vortrag war gegliedert in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der internen Audits. Die Aufgabe der Zuhörer war es dann, sich zu überlegen, wie der Jahresbericht über die internen Audits, welcher der Geschäftsleitung vorgelegt wird, gestaltet werden könnte. Diese kreative Arbeitsphase regte die Schülerinnen und Schüler zum aktiven Mitmachen an und so konnte Vorgetragenes in die Praxis umgesetzt werden.
Zum Schluss führte uns Christian Hartmann, Ausbildungskoordinator für die gewerbliche Ausbildung, noch durch die Produktion.
Die Schüler lernten Fakten zu Kreis- und Sichelmessern kennen und konnten sich das Ausstellungsstück des ersten gefertigten Slicers anschauen.
In der Blechabteilung  wurde der Laser gezeigt, mit dem die Bleche bis zu einer Materialdicke von 25mmausgelasertwerden. Die Abkantpressekann die für die Herstellung der Slicer benötigten Edelstahlbleche mit einer Leistung von bis zu 230 Tonnen biegen. Das Finish bekommen die Edelstahlbleche beim Schleifen und Sandstrahlen, wodurch kleine Schönheitsmakel wie Kratzer und verfärbte Schweißnähte beseitigt werden können.
In der Abteilung Zerspanung lernten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen Fräsen und Drehen und konnten der Promot Anlage -einem automatischen Roboter, der eine Fräs- bzw. Drehmaschine belädt- zuschauen.
Abschließend wurde in der Montage die Fertigung in Takten erklärt und die Klasse bekam einen Überblick über eine komplette Slicerlinie mitsamt Verpackungsmaschine.

Alles in allem war es eine äußerst informative und spannende Besichtigung, bei der die Schülerinnen und Schüler einen sehr guten Eindruck über die Firma Weber Maschinenbau gewinnen konnten.
(Bericht: Jessica Dickel und Katrin Becker, 10 CIK)

Metallbauer Auszubildende der Beruflichen Schulen Biedenkopf besuchen Firma Sälzer Sicherheitstechnik in Marburg

Klasse 12 AKM bei der Fa. Sälzer in Marburg
(Foto: C. Klein)

Metallbauer Auszubildende der Beruflichen Schulen Biedenkopf besuchen Firma Sälzer Sicherheitstechnik in Marburg
Auszubildende des dritten Lehrjahres aus dem Bereich Metallbautechnik (Klasse 12 AKM) der Beruflichen Schulen Biedenkopf besuchten im Rahmen ihrer Ausbildung die Firma Sälzer Sicherheitstechnik in Marburg.
Sälzer produziert und installiert seit mehr als 40 Jahren Sicherheitsprodukte rund um die Gebäudeabsicherung. Angefangen mit der Absicherung von Zufahrten z.B. durch Barrieren, über Wachhäuser, Türen, Tore, Pfortenanlagen, Fenster, Fassaden bin hin zu Trennwänden oder kompletten Panikräumen. Ob kriminelle oder terroristische Attacken, die getesteten und zertifizierten Produkte der Fa. Sälzer schützen gegen verschiedenste Einbruch-, Explosions-, Sprengladungs- und Feuerklassen.
Die Firma Sälzer selbst bildet schon seit jeher Auszubildende im Bereich Metallbautechnik aus und ist mit einer der größten Ausbildungsbetriebe in diesem Gewerk im Landkreis Marburg Biedenkopf. Zu Beginn wurde den Auszubildenden der Arbeitsprozess eines beschusssicheren Fensters in den einzelnen Abteilungen durch Herrn Müller, Werkstattleiter der Firma Sälzer, erläutert und dargestellt. Im Anschluss hieran baute vor den Augen der Besucher ein Auszubildender ein Fenster zusammen.
Türen, Fenster und Fassaden sind wesentliche Bestandteile der  Ausbildung und Inhalt der Prüfung. Somit bot dieser Besuch einen guten Einblick. Am Ende durften die Auszubildenden  ihr selbst gefertigtes Fenster mitnehmen, welches zukünftig als Anschauungsobjekt in den Beruflichen Schulen Biedenkopf zu sehen sein wird.
(Bericht: Carsten Klein)

USA-Gäste an den bsb 2017

Die Schülerinnen, die im Rahmen des USA-Schüleraustausches mit der „Friendship Connection“ im Frühjahr dieses Jahres in den USA waren, haben nun vom 15. Juni bis 12. Juli ihre amerikanischen Austausch-Partnerinnen zu Besuch.

Schülerinnen der bsb mit ihren Gästen aus den USA und Herr Menn
Foto: E.Schneider-Kind

Gäste aus den USA an den Beruflichen Schulen Biedenkopf
 Die Schülerinnen, die im Rahmen des USA-Schüleraustausches mit der „Friendship Connection“ im Frühjahr dieses Jahres in den USA waren, haben nun vom 15. Juni bis 12. Juli  ihre amerikanischen Austausch-Partnerinnen zu Besuch.
Zum 20. Male in Folge reisten in diesem Jahr sieben Schülerinnen der Beruflichen Schulen Biedenkopf  für vier Wochen in verschiedene Bundesstaaten der USA.
Kontaktlehrer der Beruflichen Schulen Biedenkopf ist seit Beginn der Teilnahme an diesem Schüleraustausch Studiendirektor Olaf Menn.
Seit 1981 führt das Programm „The Friendship Connection Inc.“ erfolgreich einen Schüleraustausch durch, an dem mittlerweile über 32.000 Schülerinnen und Schüler überwiegend aus Hessen und aus verschiedenen Bundesstaaten der USA jeweils im Frühjahr (bzw. der amerikanische Gegenbesuch im Sommer) teilgenommen haben.
Leider nehmen von amerikanischer Seite nur wenige Schülerinnen und Schüler das Angebot an, das Leben in Deutschland kennen zu lernen. Die Reisewarnungen der amerikanischen Behörden für Europa waren da sicherlich auch ein Hindernis.
(E.Schneider-Kind)

Betriebsbesichtigung der 10 CIN bei der Roth Werke GmbH Buchenau 2017

Am 29.5.2017 besuchte die Klasse 10 CIN, angehende Industriekaufleute, die Roth Werke GmbH in Buchenau.

Klasse 10 CIN vor der Roth Werke GmbH
Foto: M.Kamm
Betriebsleiter Christian Roßbach während der Betriebsführung
Foto: M. Kamm

Betriebsbesichtigung bei der Roth Werke GmbH in Buchenau
Am Montag, den 29.05.2017 besuchte die Klasse 10 CIN der Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) die Roth Werke GmbH in Buchenau. Jennifer Happel, Assistentin des Personalleiters der Roth Industries GmbH & Co. KG, Michael Donges, begrüßte die Industriekaufleute im ersten Lehrjahr herzlich. Sie eröffnete den Betriebsbesuch mit einer kurzen Vorstellung der Unternehmensgruppe.
Jennifer Happel,die selbst einmal die bsb im Rahmen des dualen Ausbildungssystems besucht hatte,  verschaffte den Schülerinnen und Schülern zunächst einen Überblick über die Produkte und die verschiedenen Standorte des Unternehmens. Dabei lernten die angehenden Industriekaufleute, dass die Roth Werke GmbH, gemeinsam mit vielen anderen Firmen, ein Unternehmen der Roth Industries ist. Der Hersteller von innovativen Produkten für die Gebäude- und Industrietechnik ist weltweit mit über 1.200 Mitarbeitern tätig.Davon arbeiten mehr als 800 Mitarbeiter in Deutschland.Es gibt sieben nationale Produktionsstandorte und 25 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit. Die Roth Werke in Buchenau sind mit rund 350 Mitarbeitern die größte Gesellschaft und stellen zugleich den Hauptsitz der Unternehmensgruppe dar. Roth Industries gehört mit seinen Energiespeichersystemen, Flächen-Heiz- und Kühlsystemen und Composite-Technologien zu den Weltmarktführern.
Nachdem die jungen Leute einen kleinen Einblick über die Unternehmen und Produkte der Roth Industries erhalten hatten, nahm sie der Betriebsleiter der Roth Werke, Christian Roßbach, mit auf einen Rundgang durch den Betrieb. Er zeigte der Klasse die Herstellung der Kunststoffrohre, die aus Polyethylen bestehen und bis zu fünf Schichten aufweisen können. Die Rohrextrusionsanlage wird über Silos mit Kunststoff versorgt. Zudem zeigte er ihnen die Herstellung der Systemplatten, die aus expandiertem Polystyrol(EPS), auch bekannt als Styropor (geschützter Name), hergestellt werden. Die Kunststoffrohre und Systemplatten sind Bestandteil der Fußbodenheizung. Danach schauten sich die Schüler die Filament-Winding-Maschine für die Wärmespeicher an. Hier nutzt das Unternehmen die Kompetenz der Tochterfirma Roth Composite Machinery mit Hauptsitz in Steffenberg.Bei dem Filament-Winding Herstellverfahren wird der Kunststoffinnenbehälter des Wärmespeichers mit einer Glasfaser-Kunststoff-Matrix verstärkt.
Auch wurden die Extrusions-Blasanlagen besichtigt, auf welchen Roth unter anderem die Heizöltanks und die Schwimmabsorber HelioPool herstellt. Ein Besuch des Lagers für Kleinteile und der Verladung der Roth Werke GmbH beendete den Betriebsrundgang.
Zum Abschluss der Betriebserkundung verdeutlichte Christian Roßbach mit Hilfe des ERP-Systems anhand einer Stückliste von einem Heizöltank die Materialbewegungen, die durch die Produktion im Zusammenspiel mit Einkauf und Verkauf entstehen.Dies ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, einen Bezug zwischen dem theoretischen Wissen aus der Berufsschule und der praktischen Darstellung im Betrieb herzustellen.
Es war ein hoch- informativer Nachmittag, der einen sehr guten Blick „ hinter die Kulissen“ gewährte. Die Schülergruppe der bsb kann eine Betriebsbesichtigung bei der Roth Werke GmbH sehr empfehlen. Die Schülerinnen und Schüler und Matthias Kamm, der begleitende Lehrer, sprachen ihren ausdrücklichen Dank gegenüber allen Beteiligten der Roth Werke GmbH aus.
(Bericht: Laura Gemmecke, 10CIN)

USA-Schüleraustausch

Sieben Schülerinnen der bsb waren dieses Jahr im Rahmen des USA-Schüleraustauschs der "Friendship Connection" für vier Wochen in verschiedenen Bundesstaaten der USA.

Jessica Wagner und USA-Austauschschülerin
Foto: Jessica Wagner
Capitol in Washington
Foto: Jessica Wagner
Foto: Jessica Wagner
Abraham-Lincoln-Memorial
Foto: Jessica Wagner

USA-Schüleraustausch der Beruflichen Schulen Biedenkopf 2017

 

Sie sind alle gesund und munter und voller wunderbarer Eindrücke zurück:

Die Schülerinnen, die im Rahmen des USA-Schüleraustausches mit der „Friendship Connection“ in den USA waren.

Zum 20. Male in Folge reisten in diesem Jahr  7 Schülerinnen der Beruflichen Schulen Biedenkopf  für vier Wochen zu Austauschpartnern in verschiedene Bundesstaaten der USA.

Kontaktlehrer der Beruflichen Schulen Biedenkopf ist seit Beginn der Teilnahme an diesem Schüleraustausch Studiendirektor Olaf Menn.

Seit 1981 führt das Programm „The Friendship Connection Inc.“ erfolgreich einen Schüleraustausch durch, an dem mittlerweile über 32.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und aus verschiedenen Bundesstaaten der USA jeweils im Frühjahr (bzw. der amerikanische Gegenbesuch im Sommer) teilgenommen haben.

(E.Schneider-Kind)

 

Der Bericht einer Schülerin der Klasse 11 TE (Fachoberschule) gibt einen Eindruck:

 

Mein USA Besuch

Am 28. März ging die Reise von Frankfurt nach Newark mit einer Stunde Verspätung

los. […] Endlich mit einiger Verspätung in Grand Rapids (Michigan) angekommen habe ich meine Gastfamilie begrüßt und wir haben nach zwanzig Minuten Hudsonville erreicht, wo wir erst noch eine Kleinigkeit gegessen haben und dann weiter nach Hause gefahren sind. Dort angekommen war ich endlos froh in ein gemütliches Bett schlüpfen zu können.
Am folgenden Tag gingen wir dann zur Hudsonville Highschool. Die Schule ist um einiges größer als die meisten Schulen in Deutschland, aber sie hat mir auch um einiges besser gefallen. Die Highschool kann man ziemlich gut mit den Schulen aus den amerikanischen Filmen vergleichen, finde ich. Dort gibt es viele sportliche Angebote aber auch musikalische und technische. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Ich durfte mir auch meinen eigenen Stundenplan zusammenstellen und hatte so also meine ganz eigenen Fächer und bin auch alleine durch die Schule gelaufen. Ich habe mich aber dennoch nicht verlaufen! So hatte ich also folgende Fächer: Kreatives Schreiben, Chor, Geschichte, Psychologie und Chemie. Alles war sehr interessant und ich hatte auch keine Probleme mit dem Verstehen. Nach den ersten zwei Tagen war Spring Break (Frühjahrsferien), in denen meine Gastfamilie und ich nach Washington DC gefahren sind. Nach zehn Stunden Fahrt und einer Nacht in einem Hotel in Pittsburgh sind wir angekommen und in einem Apartment mitten in China Town für fünf Tage untergekommen.

Washington war unfassbar schön! Wir sind viel gelaufen, was wegen des tollen Wetters überhaupt nicht schlimm war. Wir waren jeden Tag in Museen und haben uns Sehenswürdigkeiten angeschaut, was wirklich toll war, schließlich sieht man so etwas sonst nur auf Bildern oder in Filmen. Es ist etwas vollkommen anderes, wenn man dann allerdings selbst vor dem Kapitol, dem Monument oder der Statue von Abraham Lincoln steht und das National History Museum besucht. Nach den fünf Tagen waren wir wieder zurück im dann leider verregneten Hudsonville. Die Woche darauf hieß es nun jeden Tag in die Schule gehen. Nachmittags hat meistens jeder etwas für sich unternommen oder wir haben gemeinsam ein Softballspiel der jüngeren Schwester meiner Austauschschülerin, Abbey, besucht. Neben ihrer jüngeren Schwester Madison (15) hat sie auch noch einen jüngeren Bruder namens Josh (12), der ebenfalls Baseball spielt. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern ist Abbey eher musikalisch veranlagt und spielt Geige. Das passte toll, da ich ebenfalls musikalisch bin. Während der Woche besuchten uns die Großeltern und eine Cousine aus New York und blieben bis Ende der nächsten Woche. Am Wochenende haben wir gemeinsam etwas unternommen, wie shoppen gehen und Bowling spielen. Am darauffolgenden Wochenende haben meine Gastfamilie und ich den Bruder des Gastvaters und dessen Kinder in Wisconsin besucht und haben dort noch den ersten Geburtstag seiner Nichte gefeiert. Mit den Cousinen waren wir in unserer Freizeit shoppen und haben uns die Gegend ein wenig angeschaut.

Während meines gesamten Aufenthaltes war ich insgesamt in neun Staaten, auch wenn ich durch die meisten nur durchgefahren bin. In der letzten Woche haben wir noch einiges unternommen. Wir waren natürlich noch mehrfach shoppen, waren im Kino, nochmals Bowling spielen und haben den Lake Michigan besucht - ein wunderschöner See, welcher zwischen Michigan und Wisconsin liegt. Man könnte den See  direkt überqueren, was sogar schneller als mit dem Auto wäre, wenn man das passende Boot besitzen würde. Am 24. April hieß es dann von allen in der Schule Abschied nehmen und packen, da es am nächsten Tag wieder früh losging. Morgens, am darauffolgenden Tag, haben meine Gastmutter, Abbey und ich zunächst noch gefrühstückt und sind dann an den Flughafen gefahren, wo der Abschied wirklich nicht leichtfiel und auch einige Tränen flossen.
Aber auch beim Rückflug blieb ich nicht so ganz von Problemen verschont. Erst hieß es, dass mein Flug nur eine Stunde Verspätung haben sollte. Allerdings wurde er dann gestrichen und ich musste eine halbe Stunde mit den Angestellten vom Flughafen diskutieren, damit ich nach Hause kam. So wurde mir also ein Ausweichflug über Washington gebucht und von da aus ging alles endlich reibungslos vonstatten. Im Endeffekt bin ich sogar noch eine Stunde früher gelandet als ursprünglich geplant und ich habe so immerhin noch den Geburtstag meiner Mama mit ihr feiern können!

So einen Austausch kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Es ist eine tolle Erfahrung, die leider nicht jeder machen kann. Es lohnt sich auf jeden Fall!

(Jessica Wagner, 11 TE)

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