News

„Du bist gut so, wie du bist“ – Mobbingprävention an den Beruflichen Schulen Biedenkopf

Auf Initiative der Schülervertretung (SV) und der Verbindungslehrerin, Frau Hühn fand die Veranstaltungsreihe 19.11.2021 bis 09.12.2021 mit Norman Wolf, Autor des Buchs „Wenn die Pause zur Hölle wird“, statt.

Workshops mit Norman Wolf wurden in allen Berufsfachschulklassen und den Klassen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB) durchgeführt. Informationen dazu finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen.

Zusätzlich zu den Workshops wurde am Freitag, den 26.11.2021, eine Lehrkräfte-Fortbildung zum Thema „Mobbingsensibilisierung“ durchgeführt.
Ziel war die Sensibilisierung der Lehrkräfte für das Erkennen von Mobbinghandlungen. Zunächst berichtete Norman Wolf, dem als Schüler Mobbinghandlungen durch seine Mitschüler widerfahren sind, sehr eindrucksvoll über seine Mobbinggeschichte, bleibende Narben und las Abschnitte aus seinem 2021 erschienen Buch „Wenn die Pause zur Hölle wird“, vor.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Jutta Bender, die als Polizeioberkommissarin bei der AGGAS Marburg arbeitet. Die AGGAS ist eine Abteilung, angegliedert an das Polizeipräsidium Mittelhessen, die sich schwerpunktmäßig mit Gewalt an Schulen auseinandersetzt. Frau Bender berichtete aus dem Polizeialltag und dem Vorgehen bei (Cyber-)Mobbing. Zudem klärte sie über die rechtlichen Konsequenzen von Cybermobbing auf. Auch wenn bisher in Deutschland kein eigener Straftatbestand für Cybermobbing existiert, können trotzdem viele zum Cybermobbing gehörige Handlungen nach geltendem Recht und Gesetz strafbar sein.

(Text: T. Arke)

Studienfahrt der 12 FOS nach Weimar

Die Kulturstadt Weimar ist eine wunderschöne, gemütliche Stadt, welche für die Epoche der Weimarer Klassik, eine humanistisch-kulturellen Bewegung bekannt ist. Das Goehte- und Schillerdenkmal vor dem Deutschen Nationaltheater ist eines der vielen Markenzeichen von Weimar und erinnert an die beiden Dichter, die in der Stadt lebten.

Im Rahmen des Deutschunterrichtes lesen die Klassen der Jahrgangsstufe 12 FOS das Drama „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller. Aus diesem Grund war Weimar – vom 14.-15.09.2021 – Ziel der Klassenfahrt der Fachoberschule. Glücklicherweise ließen es die COVID-19-Bedingungen in diesem Zeitraum zu und die Schüler/-innen sowie die Lehrkräfte freuten sich sehr, nach langer Zeit wieder an einer Studienfahrt teilnehmen zu dürfen. 

Zwei verschiedene Stadtführungen standen auf dem Programm. Am ersten Tag die „Goehte und Schiller in Weimar“-Führung und am zweiten Tag wahlweise die Stadtführung „Demokratie in Weimar“ oder „Nationalsozialismus in Weimar“. Dabei erhielten die Schüler/-innen einen tieferen Einblick in das Leben der beiden Schriftsteller und einen Eindruck von den verschiedenen wichtigen kulturellen und historischen Ereignissen in Weimar.

Des Weiteren beschäftigten sich die Lernenden mit einer Weimar Rallye, bei der sie in Gruppen verschiedene Aufgaben und Herausforderungen zu der Stadt Weimar oder zu wichtigen Personen bewältigen mussten. Dadurch lernten die Schüler/-innen die Stadt Weimar ebenfalls besser kennen.

In der programmfreien Zeit bewegten sich die Schüler/-innen in Gruppen durch Weimar und besuchten Restaurants, Bars, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr. Die Klassengemeinschaft wurde durch die Studienfahrt besonders gestärkt.

 

Text: Luca Chambre und Melik Arslan

Bild: Lisa Schmidt

„Ausbildung auf Uniniveau“

Förderverein spendet Spritzgießmaschine an die Beruflichen Schulen Biedenkopf

Dank des Fördervereins der Beruflichen Schulen Biedenkopf können sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte über eine neue Mikrospritzgießmaschine freuen. Die Maschine im Wert von rund 28.000 € wurde jeweils zur Hälfte vom Landkreis als Schulträger und vom Förderverein der Beruflichen Schulen Biedenkopf finanziert. „Eine Anschaffung wäre ohne die Unterstützung des Fördervereins nicht möglich gewesen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Herr Olaf Menn während der Spendenübergabe durch Herrn Andreas Wetter, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins. Dies sei ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit der heimischen Industrie mit den beruflichen Schulen, denn der Vorstand des Fördervereins bestehe ausschließlich aus Vertretern regionaler Unternehmen. Darüber hinaus handele es sich nicht um die erste gesponsorte Maschine des Fördervereins. Herr Menn bedankte sich bei Herrn Wetter vom Förderverein und bei Studiendirektor Herrn Michael Hitrec, der den Anstoß zur Anschaffung der Maschine gegeben habe.

Herr Hitrec informierte anschließend über die Einsatzmöglichkeiten der Mikrospritzgießmaschine: „Mit der Mikrospritzgießmaschine erfolgt eine Ausbildung auf Uniniveau.“ Die THM verfüge über die gleiche Maschine, welche für den Einsatz durch die Studentinnen und Studenten zur Verfügung stehe. An den bsb könnten nicht nur die Dualen Ausbildungsberufe wie Verfahrens- und Werkzeugmechaniker/-innen, die Landesklasse der technischen Produktdesigner/-innen oder die Zerspannungsmechaniker/-innen von der Maschine profitieren, sondern auch für die Lernenden der Fachoberschule sei ein thematischer Zusammenhang herstellbar. „Von der Konstruktion bis zur Fertigung von Bauteilen werden unterschiedliche Berufsfelder einbezogen“, sagte Herr Hitrec. Außerdem sei nicht zu vernachlässigen, dass die Mikrospritzgießmaschine auch in der Praxis verwendet würde. Beispielsweise würde die Maschine von namenhaften Spielzeugherstellern weltweit genutzt, um Kunststoffkleinteile im Rahmen der Serienfertigung herzustellen. Geplant seien zudem Kooperationen mit regionalen Betrieben, die Formwerkzeuge für die Maschine zur Verfügung stellen würden.

Auch Herr Wetter freute sich über den Einsatz der Maschine, denn fähige und gut ausgebildete junge Leute seien das Kapital der regionalen Wirtschaft. „Azubis aus der Region und in der Region sind ein Grund zur Freude“, sagte Herr Wetter. Es sei nicht nötig, für eine Ausbildung die Region zu verlassen, da eine sehr gute und spannende Ausbildung vor Ort in der Schule und den Betrieben stattfinde. Schließlich wünschte er den Auszubildenden viel Erfolg bei der Ausbildung.

Der Schulleiter Herr Holger Leinweber hob die Idee des Wissenscampus am Standort der Beruflichen Schulen Biedenkopf hervor, welche durch die Verzahnung von schulischer und betrieblicher Ausbildung am Beispiel der Mikrospritzgießmaschine erneut deutlich würde. Unterschiedliche Ebenen flössen zusammen und vom Schulabschluss über die duale Ausbildung bis zum Studium habe der Standort Biedenkopf Einiges zu bieten.

(Text und Bild: L. Schmidt)

InnoTruck zu Besuch an den Beruflichen Schulen Biedenkopf und der Lahntalschule

Schon im letzten Jahr sollte der InnoTruck kommen, doch der Termin musste pandemiebedingt verschoben werden. Beim zweiten Versuch gelang es endlich und der InnoTruck machte Halt auf dem Gelände der bsb. Über 80 zukunftsweisende, aber teilweise auch bekannte innovative Exponate im Rahmen einer mobilen Ausstellung zum Thema „Was ist eigentlich Innovation?“ hat der InnoTruck an Bord. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt InnoTruck ins Leben gerufen, um über bestehende und zukünftige Forschungsgebiete und Innovationen zu informieren.

Zwei Klassen der Fachoberschule Technik der bsb hatten die Möglichkeit, dem InnoTruck seine Geheimnisse zu entlocken. Zu Beginn bekamen die Lernenden in einem kurzen, aber innovativen Vortrag einen Überblick über die rasanten Entwicklungsschritte. Am Beispiel einer Schülersilhouette wurde demonstriert, wie mithilfe eines Handscanners in Sekundenschnelle eine 3D-Animation entsteht. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler an einigen Mitmachstationen einen ersten Eindruck davon, an welchen Ideen mittlerweile geforscht wird oder welche Innovationen bereits im Einsatz sind und genutzt werden. Zu sehen gab es unter anderem einen kollaborativen Roboter namens YuMi, der den Menschen bei einfachen Montagetätigkeiten unterstützt.

Der Besuch des InnoTrucks war ein gelungener Einstieg in das neue Schuljahr.

Text und Bild: T. Grünig

Wanderausstellung "Wie geht's?" an den bsb

In der Woche vom 20.09.2021 – 24.09.2021 ist in den Beruflichen Schulen Biedenkopf (BSB) eine Wanderausstellung zum Thema „Psychische Gesundheit“ zu Gast. Die Ausstellung besteht aus 10 Thementafeln zu folgenden Themen:

- Was dich stark macht

- Wenn deine Eltern psychisch krank sind

- Depression hat viele Gesichter

- Mobbing in der Schule

- Psychosen und Drogen

- Gefangen von meiner Angst

- Kein Land in Sicht! Suizid

- Seelenkratzer. Sich selbst verletzen

- Wenn der Körper nervt

- Blau sein, grau sein, stärker sein: Alkohol

 

Die Helden der Ausstellungstafeln sind junge Menschen. Sie sprechen über ihre psychischen Gesundheitsprobleme und darüber, was ihnen geholfen hat, dass sie sich heute wieder besser fühlen.

Besonders nach der fehlenden Präsenz im letzten Schuljahr, dem Verlust sozialer Kontakte – bedingt durch die Corona-Pandemie – wollen wir an den Beruflichen Schulen Biedenkopf durch Information und Prävention unseren Beitrag für die seelische Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler leisten. Gleichzeitig wollen wir unterstützen und dazu beitragen, psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und zu entstigmatisieren. Ängste und Vorurteile sollen abgebaut werden.

Die Ausstellung „Wie geht´s?“ gehört dem Verein Irrsinnig Menschlich e.V. aus Leipzig, der die psychische Gesundheitskompetenz junger Menschen fördert.

Die Mehrheit aller psychischen Erkrankungen beginnt im Jugendalter und vor dem 24. Lebensjahr. 

Die BSB sind sich ihrer Verantwortung als wichtige Sozialisationsinstanz für ihre Schülerinnen und Schüler bewusst und werden auch weitere Aktionen in diesem Schuljahr durchführen. Zudem gibt es an den BSB eine Unterstützungsgruppe (Cybermobbing, Sucht- und Drogenprävention, Gewaltprävention, Prävention von Ausbildungsabbrüchen, Schulmediation und eine sozialpädagogische Betreuung und Begleitung) für alle Schülerinnen und Schüler.

Text: Thomas Arke

Schatzsuche und Start in eine neue Ära - Neuer Schulleiter in Biedenkopf

Die Beruflichen Schulen Biedenkopf begrüßten ihren neuen Schulleiter Holger Leinweber. Unbekannt ist er vielen Anwesenden nicht: Er kehrt nach über 20 Jahren an seine erste Dienststelle zurück.

Seit dem 01.08.2021 ist Oberstudiendirektor Holger Leinweber kommissarischer Schulleiter der Beruflichen Schulen Biedenkopf. Er tritt die Nachfolge des beliebten Oberstudiendirektors Karl Heinz Schneider an, welcher nach 22 Dienstjahren an den bsb Ende letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Mit vielen guten Wünschen wurde Holger Leinweber am Freitag in der Sommerferiengesamtkonferenz an seinem neuen Dienstort begrüßt.

Start in eine neue Ära

Schuldezernent Ulrich Müller als Vertreter des Staatlichen Schulamts Marburg-Biedenkopf hieß den neuen Schulleiter herzlich willkommen und überreichte die Ernennungsurkunde. In seiner Rede betonte er, dass ein Schulleiter eine große Bedeutung für die Schulentwicklung habe und ihn an den bsb ein tatkräftiges Kollegium sowie ein sehr gut eingespieltes Schulleitungsteam erwarten würden.

Er wünschte ihm bei seiner „Schatzsuche“, gerade in der Anfangszeit beim Kennenlernen der Menschen und Strukturen, eine glückliche Hand und dass er genau hinhören möge, um Potenziale zu erkennen.

Außerdem dankte Herr Müller dem stellvertretenden Schulleiter, Studiendirektor Olaf Menn, welcher im letzten Schuljahr die Beruflichen Schulen Biedenkopf führte, dafür, dass er die vielfach schwierigen Herausforderungen, insbesondere in der Pandemiezeit, professionell und in Zusammenarbeit mit der ganzen Schulgemeinde so gut gemeistert habe. Alle Anwesenden bekräftigten seinen Dank mit einem langanhaltenden Applaus.

Vom Praktikanten an den bsb zu deren Leiter

Er ist in der Region aufgewachsen, liebt Radfahren und Wassersport und hat Elektrotechnik studiert. Das verriet „der Neue“ unter anderem in seiner Antrittsrede. Seinen ersten Kontakt mit den bsb hatte Holger Leinweber als Praktikant während seines Lehramtsstudiums im Jahre 1995. Nach seinem Referendariat waren die bsb seine erste Dienststelle und nun ist er dort wieder angekommen. Er freue sich auf seine neue Aufgabe und die Zusammenarbeit. Durch viele Fragen möchte er das vorhandene System zuerst einmal verstehen. Er bedankte sich für die Geduld und gute Begleitung, die er dabei bisher schon habe erfahren dürfen.

Ihm sei außerdem wichtig, herauszufinden, an welchem Entwicklungspunkt die Schule zurzeit stehe. Er habe erfreulicherweise schon festgestellt, dass es eine aktive SV an den bsb gebe und dass der Kooperationsgedanke mit außerschulischen Partnern inhaltlich gelebt werde. Des Weiteren möchte er seinem Berufsethos treu bleiben, damit die Schülerinnen und Schüler weiterhin in den richtigen Kompetenzen gefördert würden und sich damit zu einem mündigen Teil der Gesellschaft entwickeln könnten. Die Pandemiesituation und der anstehende Umbau eines Gebäudeteils seien besondere Herausforderungen. Hier setze er zur Bewältigung auf gute Zusammenarbeit sowie die Stärken und Ressourcen der Menschen vor Ort. Zuletzt lud er dazu ein, am Wettbewerb STADTRADELN als bsb-Team teilzunehmen und zusammen für ein gutes Klima zu radeln.

Text: S. Nissen

Bilder: M. Kamm

„Alles hat seine Zeit“ - Verabschiedung des Schulleiters Karl Heinz Schneider in den Ruhestand

​​​​​​​Der „studierte Bauer“ als Glücksfall für die Schule und Netzwerker in der Region

In der letzten Schulwoche wurde der Schulleiter, Oberstudiendirektor Karl Heinz Schneider, nach 22 Dienstjahren an den Beruflichen Schulen Biedenkopf in den Ruhestand verabschiedet.

Aufgrund der Coronaeinschränkungen fand die Verabschiedung mit nur 50 geladenen Gästen in der Pausenhalle der Beruflichen Schulen Biedenkopf statt. Via Livestream über den YouTube-Channel der Schule verfolgten allerdings 150 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltung.

Abteilungsleiterin Frau Ingrid Debus moderierte die Verabschiedungsfeier, begrüßte zunächst die Anwesenden und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für die Mitwirkung an der Organisation. Des Weiteren kündigte Sie die Grußworte zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Schule und Wirtschaft an.

 

Als Erstes richtete Herr Ulrich Müller als Vertreter des Staatlichen Schulamts persönliche Abschiedsworte an Karl Heinz Schneider. Dabei skizzierte er dessen beruflichen Werdegang, der über einen Studienabschluss als Diplom Agraringenieur, weshalb sich Schneider selbst augenzwinkernd als „studierter Bauer“ bezeichnet habe, in ein Referendariat für das Lehramt an Beruflichen Schulen in Korbach mündete. Nach dem Referendariat nahm Karl Heinz Schneider eine Tätigkeit an den Beruflichen Schulen in Hofgeismar auf, an denen er nicht nur für den Unterricht der angehenden Landwirte und die Ausbildung der Referendare, sondern auch für die Bewirtschaftung des Schulackers zuständig war. Über einen weiteren Zwischenstopp an den Beruflichen Schulen in Kirchhain, an denen Karl Heinz Schneider neben den Landwirten auch die Gärtnerklassen unterrichtete und mit 33 Jahren schließlich zu einem der jüngsten Abteilungsleiter ernannt wurde, kam er 1999 zunächst als Stellvertretender Schulleiter an die bsb und wurde 2005 schließlich zum Schulleiter ernannt.

Ferner hob Ulrich Müller das Engagement für die Schule und das Voranbringen der Schulentwicklung Schneiders hervor und erwähnte dabei unter anderem Schneiders Beitrag zum Schullogo und schulischen Leitbild, zur Ausbildung der Landesfachklassen und dem Ausbau der Offenen Lernlandschaft, zur Ausrichtung des Fördervereins sowie zum Neubau des Werkstattgebäudes mit Standorten von THM und IHK.

 

Schließlich richtete sich Ingrid Debus als Mitglied des Schulleitungsteams der bsb an den Verabschiedeten und dankte ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wertschätzte Schneiders Einsatz, dessen Strukturen und Wege, aber auch die Freiheiten, die er eingeräumt, und die Transparenz, mit der er die Schule geleitet hat. Als Geschenk überreichte sie eine von Kollege Karten Christ selbstgebaute Leiter, die sogenannte Schulleiter. Jede Sprosse dieser Leiter stehe dabei für einen Bestandteil der Schule beziehungsweise die positive Zusammenarbeit innerhalb des Schulleitungsteams.

 

Der Vorsitzende des Personalrates, Herr Fabian Schneider, äußerte sich in seinen Abschiedsworten ebenfalls über die stets gute Zusammenarbeit mit Karl Heinz Schneider und sagte, dass Begegnungen immer auf Augenhöhe stattgefunden hätten und dass der Schulleiter ein offenes Ohr für die Belange des Kollegiums gehabt habe. Er hob darüber hinaus den hohen Einsatz Schneiders für die Interessen der Schülerinnen und Schüler und des Kollegiums hervor. Als Abschiedsgeschenk des Kollegiums erhielt Karl Heinz Schneider die in einem Schülerprojekt hergestellte Ruhestandsbank.

 

Ein weiterer Abschiedsredner war der stellvertretende Schulsprecher Herr Jan-Niclas Clemens. Dieser bedankte sich bei Karl Heinz Schneider für die Partizipationsmöglichkeiten der Schülervertretung an der Gestaltung des Schullebens und für die Wertschätzung und Unterstützung der Arbeit der SV.

 

Als langjähriger Kooperationspartner richtete Herr Eberhard Flammer, Präsident der IHK Lahn-Dill und Geschäftsführer der Elkamet Kunststofftechnik GmbH, Grußworte an Schneider. Er erwähnte insbesondere Schneiders Absicht, die Dinge zu verändern und anzupacken und dankte ihm für die Kooperation in den vergangenen Jahren. Schneider hinterließe aufgrund seiner Arbeit ein Haus, das Perspektive biete.

 

Herr Frank Dilling, Leiter der Grundschule Biedenkopf als Vertreter der Hinterländer Schulen, lobte anschließend in seinen Grußworten das Engagement Schneiders als Initiator des Projekts der Vertieften Berufsorientierung, welche Schülerinnen und Schülern der Hauptschulen ermögliche, Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten.

 

Die Schulleiter der Beruflichen Schulen des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Stadt Marburg Herr Klaus Denfeld (KSM), Herr Frank Heiwig (BSK), Frau Kerstin Büchsenschütz (Käthe-Kollwitz-Schule) und Herr Holger Leinweber (Adolf-Reichwein-Schule) bedankten sich ebenfalls bei Schneider für die Zusammenarbeit und ließen diese Revuepassieren. Schneider sei ein Netzwerker, der entscheidend dazu beigetragen habe, dass die 5 Schulen vertrauensvoll miteinander kooperieren.

 

Prof. Dr. Gerd Manthei, Campusleiter der THM am Standort Biedenkopf, lobte die Weitsicht Schneiders, denn ihm sei frühzeitig klar gewesen, dass mit der Eröffnung des Campus etwas Besonderes entstehen könne. Dies sei auch so eingetreten. Der Campus habe Modellcharakter, da an ihm duale Ausbildung, duales Studium und die Wirtschaft auf Augenhöhe miteinander kooperieren könnten und Schneider sei einer der Initiatoren des Ganzen gewesen.


Herr Jürgen Schneider, 1. Stadtrat der Stadt Biedenkopf, dankte Karl Heinz Schneider ebenfalls für sein Engagement für die Schule und die Region und wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.

 

Karl Heinz Schneider äußerte sich selbst in seinen Abschiedsworten erfreut über die zahlreichen Grußworte und darüber, dass sein Ziel, nämlich die vielfältige Kooperation und das Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Partnern, erkannt und wertgeschätzt wurde. Er hoffe, dass eine Abschiedsfeier mit mehr Leuten im Freien möglichst bald nachgeholt werden könne.

Alles habe seine Zeit, sei sein Motto und so habe es sich auch für ihn bewahrheitet, da er aufgrund von Krankheit plötzlich von heute auf morgen in einer anderen Zeit angekommen sei.

Er dankte seiner Frau und seinen Kindern dafür, dass er das machen durfte, was ihm Spaß gemacht habe und dass sie auf die zeitlichen Vorgaben seines Berufes Rücksicht genommen hätten, weshalb sie oft auf ihn verzichten mussten.

Darauf wandte er sich an das Kollegium und dankte diesem für Engagement, Innovationskraft, Willen und das Vertrauen in die Schulleitung und ihn persönlich. Sein Ziel sei es immer gewesen, möglichst viele Menschen mit ihren Fähigkeiten und Persönlichkeiten einzubinden.

Ferner dankte er der Schulaufsicht und Schulträger für Zusammenarbeit und offenes Ohr für den Standort Biedenkopf.

Insbesondere hob Schneider die Ausbildung der Fachpraktiker/-innen Küche an den bsb und deren Ausbilderinnen und Ausbilder für ihr generelles Engagement und für die Unterstützung der Veranstaltung mit Speisen und Getränken hervor.

Schule gestalten sei Teamarbeit. Er sei sehr dankbar für sein Team und entschuldige sich für Fehler, die er im Amt oder persönlich gemacht habe. Der Schule und den Menschen in ihr wünsche er das Allerbeste.

Er habe den schönsten Beruf ausüben dürfen, den er sich vorstellen könne. Wichtigster Grund dafür seien die Menschen, mit denen er zusammenarbeiten durfte, gewesen.

„Alles hat seine Zeit, die Pandemie für alle, Krankheit und Therapie für mich persönlich“, sagte Schneider. Er blicke jedoch zuversichtlich in die Zukunft und in die folgende Zeit des Ruhestandes.

Zum Abschluss wandte sich Schneiders Sohn, Matthias Schneider, mit persönlichen Worten an seinen Vater. Trotz zahlreicher beruflicher Verpflichtungen sei Karl Heinz Schneider immer für seine Familie da gewesen. „Ich bin stolz auf meinen Vater“, sagte er.

(Text und Bild: L. Schmidt)

Joachim Ciliox in den Ruhestand verabschiedet

In der letzten Schulwoche wurde Herr Oberstudienrat Joachim Ciliox in den Ruhestand verabschiedet.

Der stellvertretende Schulleiter Herr Olaf Menn lobte in seinen Grußworten zunächst dessen Engagement in den Jahren seiner Lehrtätigkeit an den bsb sowie dessen Präsenz im Kollegium.

Olaf Menn beschrieb kurz den Werdegang des Pensionärs und bedankte sich für die Übernahme der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aufgaben und Ämter, an den bsb.

Anschließend wendeten sich Herr Michael Hitrec als Abteilungsleiter noch mit persönlichen Worten an Herrn Ciliox und berichtete von Anekdoten aus dem Lehrerdasein des Verabschiedeten. Schließlich wünschte er dem Pensionär einen guten neuen Lebensabschnitt mit mehr Freiräumen und viel Gesundheit und überreichte ihm ein Geschenk des Kollegiums.

Abschließend richtete Ivo Plohnke im Namen des Personalrats noch Dankesworte und gute Wünsche an Joachim Ciliox.

(Text: L. Schmidt/ O. Menn - Bilder: M. Kamm)

 

Verabschiedung der InteA-Klasse

Abschiedsgeschenk der Schülerinnen und Schüler für die bsb

In diesem Sommer wurde die vorerst letzte InteA-Klasse an den bsb verabschiedet.

Während der feierlichen Verabschiedung in der Metallwerkstatt stellten Schüler der InteA ein Unterrichtsprojekt vor. Die Lernenden der Klasse hatten sich selbstständig für die Arbeit an unterschiedlichen Projekten entschieden und diese mit Unterstützung von Fachlehrer Klaus Bernhardt in Kleingruppen umgesetzt. „Der Unterricht und die Arbeit an den Projekten hat großen Spaß gemacht“, sagte Klaus Bernhardt.

Eine Projektgruppe entschied sich dazu, Buchstaben herzustellen und daraus Schilder zu gestalten, um die unterschiedlichen Institutionen, die in den Räumen der bsb ihren Sitz haben, zu kennzeichnen. Entstanden sind somit die Schriftzüge bsb, IHK und THM, welche die Projektgruppe der Schule schenkte.

Der stellvertretende Schulleiter, Herr Olaf Menn, bedankte sich für das Geschenk der Schülergruppe, welches nun noch einen besonderen Platz erhalten soll.

Die Klassenlehrerin der InteA-Klasse Frau Petra Gallinger lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler, welche unter den erschwerten Bedingungen der Coronapandemie Einblicke in die verschiedenen Berufsbereiche Hauswirtschaft und Metall- und Holzverarbeitung erhielten. Zum Abschluss wünschte sie den Schülerinnen und Schülern für die Zukunft alles Gute und Spaß bei dem, was sie tun, und überreichte ihnen neben den Zeugnissen und dem Sprachdiplom ein kleines Geschenk.

Auch Abteilungsleiterin Frau Ingrid Debus richtete sich mit guten Wünschen an die Absolventinnen und Absolventen und äußerte sich erfreut darüber, dass alle von ihnen eine Perspektive haben, wie es nach der Schule weitergeht.

Die unterrichtenden Lehrerinnen erhielten darüber hinaus ein persönliches Abschiedsgeschenk der Schülerinnen und Schüler in Form einer selbst im Unterricht hergestellten Metallrose.

Neben der InteA-Klasse wurden auch die dort unterrichtenden Lehrkräfte Frau Petra Gallinger, Frau Corinna Faber und Herr Jonathan Müller verabschiedet, da sie ihren Dienst an den bsb im nächsten Schuljahr nicht fortsetzen werden.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Verabschiedung ließen die Anwesenden den Vormittag bei Musik und selbstgemachtem Gebäck der Schülerinnen und Schüler ausklingen.

(Text und Bild: L. Schmidt)

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventinnen und Absolventen!

Schuljahr 2020/2021

10BzB2 Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung – Klassenlehrerin Frau Victoria Estor

Lukas Bürger

Elisa Cortazzo

Caroline Elisabeth Gromes

Yuma Grzybinski

Anna Pauline Kaut

Philip Lebohang Kurlinsky

Lucas Michel

Nick Levin Riffert

Nils Johannes Rösser

Felix Schäfer,

Jamal Benjamin Schock

 

11MT Berufsfachschule Mechatronik – Klassenlehrer Herr Thomas Payer

Vorname Nachname

Dorian Blaze Anderson

Timon Dönges

Fabio Donnici

Benjamin Garth

Lukas Jakob

Serdar Kocyigit

Mehmet Kör

Uways Krinbih

Berkan Kurt

Mohamad Manla

Marvin Müller

Franco Leon Rehm,

Jamie Theresa Schneider

Janik Stoll

Gabriel Struck

Billy Taha,

Darwik Ragnar Theis

 

11SO1 Berufsfachschule Soziales und Gesundheit – Klassenlehrerin Frau Elke Wiemers

Vorname Nachname

Lara Marina Altberg

Shabaneh Amini

Fariba Azizi

Serin Basak

Sana Dabbagh

Aleyna Gökkaya

Chiara Sophie Golpon

Laura Hajredini

Souzda Khalil

Aische Kurt

Kadije Kurt

Michelle Löhr

Justyna-Katarzyna Piechota

Aleyna Tekin

Patricia Völzing

 

11SO2 Berufsfachschule Soziales und Gesundheit – Klassenlehrerin Frau Mechthild Schmidt

Vorname Nachname

Marlon Volker Bald

Marie-Antoinette Bene

Mizgin Gizem Catalkaya

Narisara Chaemson

Michelle Sophie Döring

Sabrina Hischke

Leoni Millane Kermas

Melina-Miriam Klein

Saskia Kolbe

Daniel Nußberger

Chiara Celine Petri

Till Schneider

Sakine Shafahi

Celine Stockhausen

Vanessa Wilgelm

 

12BW Höhere Berufsfachschule Bürowirtschaft– Klassenlehrer Herr Karsten Rhiel

Vorname Nachname

Felix Acker

Rudolf Bauer

Erik Beidek

Gjylesime Pfeil

Larissa Runkel

Santino Semler

 

12 BSA Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz – Klassenlehrerin Frau Anja Mock-Eibeck

Vorname Nachname

Abdalah Alashour

Diana Baier

Ruth Bäumner

Jan-Niclas Clemens

Linus Dilling

Selina Donges

Natalie Eckel

Kevin Engel

Sunny Joe Fiecker

Leonie Fuchs

Jana Kaiser

Blerina Kelmendi

Anna Knezevic

Katharina Knoll

Josua Kroh

Lena Löwer

Lea Müller

Rebekka Pitzer

Salome Prohaszka

Alicia Ronzheimer

Steffania Schneider

Anna Schuppener

Lena Schwarz

Jael Will

 

 

 

12W1 Fachoberschule Wirtschaft – Klassenlehrerin Frau Nicole Werner

Vorname Nachname

Cagla Cürük

Jonas Ebermann

Katharina Martha Marie Feige

Sophie Hain

Frida-Marie Hartisch

Linn Sophie Heinelt

Kevin Hillebrecht

Bilal Ismail

Celin Joedt

Aaron Künkel

Atilla Kuyubasi

Mareike Mahner

Julia Neudorf

Paul Pfeiffer

Melina Ramerth

Mergim Sallija

Katharina Schmidt

Janina Sperling

Betül Telli,

Anastasia Thomas

Lotta Watzek

 

12W2 Fachoberschule Wirtschaft – Klassenlehrer Herr Christian Seibel

Vorname Nachname

Malik-Kan Babaoglu

Mustafa Barak

Dafina Batushaj

Leona Binaku

Katharina Bodo

Stella-Theresa Csökör

Lea Dietrich

Steven Elst

Adriana Grozdic

Cathleen Heinrich

Cora Antonia Heinrich

Aybala Karapinar

Dilara Karkaci

Seyit Ali Kömeagac

Luis Kornmann

Leon Kuntscher

Barin Pinar

Melissa Elena Sauer

Leonie Schneider

Lara Sophie Schröder

Fabienne Vollmayer

Luke Wille

Kim Wonsyld


12WT Fachoberschule Wirtschaft / Technik– Klassenlehrerin Frau Susanne Nissen

Vorname Nachname

Sahadeva Christopher Albert

Anna Becker

Eduard Berisha

Jonathan Brandenburger

Daniel Dittmann

Ekatharina Dmitrienko

Jonas Gerdau

Joshua Gruber

Robin Happel

Moritz Heiner

Maximilian Henkel

Evelin Michéle Jung

Melani Khorsand

Leonie Kramer

Yasin Mete

Ann-Christin Reppel

Zahra Rezayi

Jerome Schlicht

Claudio Rene Todisco

Emily Walter

Celine Michele Weber

Melissa Yildiz

 

12TE Fachoberschule Technik– Klassenlehrerin Frau Simone Neersen

Vorname Nachname

Mohammad Nour Aldin Almarrawi

Hassan Alsaleh

Selina Balzer

Nick Becker

Marvin Blank,

Florian Cegledi

Tim Niklas Dersch

Simon Drösch

Timon Duchhardt

Linus Eckhardt

Omar Hasan

Maximilian Henkel

René Herget

Jurij Kapanizki

Lucas Julian Kessler

Ayse Kurt

Hassan Labec

David Müller

Philipp Rein

David Joel Ritz

Koray Ese Sahin

Marek Schreiber

Maja Lea Seidel,

Wladislaw Tschernucha

 

1. Preis beim hr-Filmwettbewerb für die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung der Beruflichen Schulen Biedenkopf

Die Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung der Beruflichen Schulen Biedenkopf nahmen am Filmwettbewerb „Meine Ausbildung – Du führst Regie!“ des Hessischen Rundfunks teil und belegen in der Kategorie Inklusion den 1. Platz

Die Nervosität der Klasse BzB2 verwandelte sich in Freude nachdem die siegreiche Gruppe in der Liveübertragung des Hessischen Rundfunks auf YouTube feststand: Gebannt hatten die Schülerinnen und Schüler an ihrem letzten Schultag am 09. Juli die Übertragung verfolgt und können sich nun über den 1. Preis in der Kategorie Inklusion beim landesweiten Wettbewerb des Hessischen Rundfunks freuen. Neben den Zeugnissen, krönt damit dieser mit 500 € dotierte Preis die zurückliegende einjährige Ausbildung.

 

Der Wettbewerb „Meine Ausbildung – Du führst Regie!“ rief Schülerinnen und Schüler dazu auf, ihre Sichtweise zum Thema „Ausbildung“ filmisch zu erzählen und unterschiedliche Facetten des Themas Ausbildung zu zeigen.

 

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von den Fachlehrkräften Christoph Waschescio und Carola Egerding. Außerdem hatte auch Monika Dersch, die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, welche die Schülerinnen und Schüler an den bsb betreut, einen Gastauftritt im Beitrag. Yuma Crzybinski und Anna Kaut, Philip Kurlinsky und Lukas Michel sind die Hauptdarstellerinnen und -darsteller des Filmbeitrages der Klasse.

 

„Der eigentliche Schulschluss von 12:40 Uhr hat sich bis 16:00 Uhr hinausgezögert!“ Daran erkenne man das hohe Engagement der Schülerinnen und Schüler, lobte Christoph Waschescio am Ende eines Drehtages den Einsatz der Schülerinnen und Schüler.

 

Während der Arbeit am Beitrag seien über 500 Videos im Zusammenhang mit dem Projekt entstanden, die noch nach Eignung gefiltert, sortiert, nummeriert und bearbeitet wurden, sagte Christoph Waschescio. Gedreht wurde überwiegend in der Schule, in der die Klasse beispielsweise das Jugendzimmer der Hauptfigur Kai mit viel Liebe zum Detail nachgebaut hat. Sogar Luftaufnahmen mithilfe einer Drohne, die Tim Fackert beisteuerte, wurden Teil des Videos. Darüber hinaus gab es Einblicke in den Berufsschulunterricht verschiedener Ausbildungsberufe an den bsb für die Schülerinnen und Schüler der Dualen Berufsausbildung ihre Klassenzimmer und Werkstätten öffneten.

 

Der Beitrag wird auch im hr-Fernsehen zu sehen sein und wurde darüber hinaus beim hessischen JugendMedienFestival "visionale20"eingereicht.

Text: L. Schmidt/O. Menn

"Nicht ohne Ausbildungsplatz in die Ferien"

Bewerbungschancen in der dualen Ausbildung für das aktuelle Ausbildungsjahr nutzen

"Lassen Sie sich beraten und bewerben Sie sich! Nutzen Sie zudem die interessanten Informationsangebote der Partner des Bündnisses für Ausbildung oder gehen Sie direkt auf Unternehmen zu."

Lesen Sie dazu das Anschreiben der hessischen Minister und des Vorsitzenden der Regionaldirektion Hessen der Agentur für Arbeit sowie die dazugehörigen Flyer zur Erlangung eines höheren Abschlusses mit Absolvieren der Ausbildung.

Optik Lang unterstützt die Beruflichen Schulen Biedenkopf über den schulischen Förderverein mit Schutzbrillen für Schülerinnen und Schüler

„Damit Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft den Durchblick behalten“

Eine Spende der besonderen Art überreichte Detlef Lang, Augenoptikermeister und Inhaber von Optik Lang in Biedenkopf, dem Förderverein der Beruflichen Schulen Biedenkopf. Optik Lang spendete 106 Schutzbrillen mit einem Gesamtwert von über 1.200,00 Euro, die ab sofort von Schülerinnen und Schülern in den Werkstätten genutzt werden. Insbesondere im Hinblick auf die Corona-Hygieneregeln könne durch diese Spende gewährleistet werden, dass vielen Lernenden für die gesamte Dauer ihrer Ausbildung an den Beruflichen Schulen Biedenkopf eine eigene Schutzbrille zur Verfügung stehe, hob Klaus Bernhardt, Fachlehrer für Metalltechnik, hervor. Er und der stellvertretende Schulleiter Olaf Menn sowie der Vorsitzende des Fördervereins Andreas Wetter bedankten sich für die großzügige Spende. Herr Menn lobte zudem das Engagement von Klaus Bernhardt, der den Handlungsbedarf aufgrund der besonderen coronabedingten Hygienebestimmungen erkannt und den Kontakt zu Optik Lang hergestellt habe. Optik Lang beliefert seit über 20 Jahren bundesweit Industriebetriebe mit Schutzbrillen. Der Vorsitzende des Fördervereins führte an, dass die Spende in Pandemiezeiten besonders wertgeschätzt werde, da viele Unternehmen mit finanziellen Sorgen zu kämpfen hätten. Auch sei die Spende ein Zeichen dafür, dass an die Arbeitssicherheit der Lernenden gedacht würde. „Damit können die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft den Durchblick behalten.“ Die Schutzbrillen kamen im anschließenden Praxisunterricht direkt zum Einsatz.

(Text und Bilder: L. Schmidt)

10.02. Tag der Kinderhospizarbeit – Die Beruflichen Schulen Biedenkopf leuchten in „grün“

Erstmals nahmen die Beruflichen Schulen Biedenkopf am bundesweiten Gedenktag „10.02. – Tag der Kinderhospizarbeit“ teil. Der Deutsche Kinderhospizverein initiiert diesen Gedenktag jährlich am 10.02. An den Beruflichen Schulen Biedenkopf wurde mit Hilfe der Veranstaltungsfirma „Crazy Fusion“ aus Buchenau das Gebäude A am 10.02.2021 morgens professionell grün beleuchtet.

Vorab beteiligten sich die Schüler*innen der 11. Klassen der Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales bereits an einer weiteren Mitmachaktion des Deutschen Kinderhospizvereins. Da aufgrund der Corona-Pandemie persönliche Begegnungen aktuell kaum möglich sind, lud der Deutsche Kinderhospizverein in diesem Jahr zu einer digitalen Mitmachaktion ein. Im Unterricht und ihrer Freizeit gestalteten die Schüler*innen verschiedene Kunstwerke und Bilder, indem sie ein grünes Band in kreativen Gestaltungsformen verarbeitet haben. Das grüne Band steht für Hoffnung und gleichzeitig dafür, dass sich immer mehr Menschen an die Seite der Kinder- und Jugendhospizarbeit und damit der betroffenen Familien stellen.

(Text: Thomas Arke, Bilder: Mara Hoppe, Thomas Arke)

Neuer Hygieneplan

Bitte beachten Sie die Änderungen im Hygienekonzept zum 25.01.2021!