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Der Tag der Beratungsstellen

Am 27.04.2022 fand zum dritten Mal ein Tag der Beratungsstellen an den Beruflichen Schulen Biedenkopf statt.

Dieser Tag sollte den Schülerinnen und Schülern der bsb ein niedrigschwelliges Angebot machen, sich über die Unterstützungs- und Hilfsangebote verschiedener Einrichtungen zu informieren.

 „Die professionelle Beratung der Schülerinnen und Schüler liegt uns sehr am Herzen, weil sie zu unserem Bildungsverständnis gehört. Unsere Schule soll dazu dienen, die Schülerinnen und Schüler auf das eigenverantwortliche Handeln in Gesellschaft und dem Beruf vorzubereiten. Da geht es nicht nur um Wissensvermittlung. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleiten, damit sie an ihren Stärken wachsen, Schwächen kompensieren und lernen mit schwierigen Lebensumständen umzugehen“, erklärt Holger Leinweber, Schulleiter der Beruflichen Schulen Biedenkopf.

Es gab Beratungsangebote aus verschiedenen Lebensbereichen, u.a. Arbeit und Ausbildung sowie Freiwilligendienste, Krisensituationen wie Trauerbewältigung, Hospizangebote sowie sexueller Missbrauch, das große Thema Liebe, Partnerschaft und Sexualität wie auch das Thema Gewalt.

Neben den Ständen in der Pausenhalle, wo Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkräfte das Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Einrichtungen suchen konnten, fanden auch einige Workshops in den Klassen statt, in denen die Organisationen ihre Arbeit und Angebote vorstellten und dabei auf vielfältige Weise die Schülerinnen und Schüler miteinbezogen.

Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause, in der kaum noch Begegnung und Kontakte dieser Art in der Schule wie auch an anderen Orten möglich waren, war es jetzt sowohl für die Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Einrichtungen wie auch die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte schön, einmal wieder in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler lobten den offenen und intensiven Austausch mit den Beratungsanbietern vor Ort. Eine gelungene Veranstaltung!

(Text: Sabiene Stelting)

 

International Networking AG besucht italienische Schule Levi Ponti

Im Rahmen des Erasmus+ Programmes stellte die International Networking AG bereits im Jahre 2019 den Antrag zum Durchführen einer Studienfahrt von bis zu 3 Lehrern. Ziel dieses Besuchs einer Schule im Ausland sollte sein, neue Methoden und Lernarrangements zu entdecken, um mit diesem Wissen ausgestattet nach Deutschland zurückzukehren. „Lernen mit Kopf, Herz und Hand!“ war das Motto. Federführend bei der Planung wirkten Herr Hitrec (Abteilungleiter Abteilung B) und Fr. Neersen (Leiterin International Networking AG) mit. Ein geplanter Besuch einer Schule in Österreich musste im Frühjahr 2020 zum Ausbruch der Corona Pandemie kurzfristig abgesagt werden.

Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Da sich mittlerweile die italienische Schule Levi Ponti mit dem Schwerpunkt Metall als Partner aufgetan hatte, wurde Fr.Weigel (Fachgruppensprecherin Technische Produktdesigner) mit ins Boot genommen. Am 8.März 2022 machten sich Hr.Hitrec, Fr.Neersen und Fr.Weigel per Zug und Flugzeug auf den Weg nach Italien. Die Schule Levi Ponti befindet sich in Mirano, was direkt neben Venedig liegt.

In der Schule Levi Ponti wurden die Lehrer der Beruflichen Schulen Biedenkopf von der Schulleiterin begrüßt und von zwei italienischen Kollegen mit der Schule und dem Schulsystem im Allgemeinen vertraut gemacht. In Italien gibt es keine duale Ausbildung. Die Jugendlichen entscheiden sich zunächst für eine grobe Fachrichtung, in der sie rein schulisch ausgebildet werden. Die Levi Ponti deckt z.B. viele Metallberufe ab, bietet aber auch Ausbildungen in den Bereichen Chemie und Biologie an.

In der Schule konnten viele Eindrücke bzgl. des Unterrichts gewonnen werden. Im Bereich Produktdesign zeigten ein paar Schüler*innen und Lehrer*innen (Abbildung: Lehrer und Schüler der Levi Ponti ) ihr Können anhand eines Projektes zur Auslegung eines Stirnradgetriebes. Eine Schülergruppe stellte ihr eigens konstruiertes Getriebe vor und zeigte z.B. dazu auch die Spannungsverteilung an der Welle (Abbildung: Lehrer und Schüler der Levi Ponti).

Praktischer ging es in der Werkstatt zu: Dort wurde der Maschinenpark präsentiert (Abbildung: Maschinenpark Levi Ponti) und man bekam eine Vorführung im Fräsen (Abbildung: Fräsvorführung).

Besonders beeindruckend war ein komplett eigenständiges Energiehaus, in dem alles zum Thema Energie mit praktischer Anschauung gelehrt werden kann. Das Haus zeigt mit Schaufenstern in den Wänden z.B. verschiedene Dämmmöglichkeiten. Die Heizung sowie Verrohrungen liegen offen und zeigen, mit Pfeilen gekennzeichnet, wie die Wärme im Haus verteilt wird. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage und man sieht verschiedene Dachbedeckungen. So ist z.B. ein Teil des Daches mit einer Dachbegrünung ausgestattet.

Natürlich stellten Hr.Hitrec, Fr. Neersen und Fr. Weigel auch die beruflichen Schulen Biedenkopf vor. Die Schulleiterin und einige italienische Kollegen vernahmen mit großem Interesse, wo die beruflichen Schulen Biedenkopf in Deutschland liegen, was duale berufliche Bildung bedeutet und wie die Beruflichen Schulen Biedenkopf ausgestattet sind.

In einem anschließenden Gespräch wurde über eine mögliche Zusammenarbeit in den nächsten Jahren gesprochen, um Schüleraustausche zwischen der Levi Ponti und den beruflichen Schulen Biedenkopf zu organisieren. Eine Zusammenarbeit wird derzeit ins Auge gefasst.

Natürlich gibt es nicht nur Schule und Arbeit in Mirano. Ausflüge nach Venedig und Padua, die beide im Umkreis von 20 km liegen, würden sich ebenfalls bei einem Schüleraustausch anbieten.

Hier einige Eindrücke aus Venedig und Padua. In Venedig schauten sich Hr. Hitrec, Fr. Neersen und Fr. Weigel auf eigene Faust um. In Padua zeigte Hr. Tuzzato von der Levi Ponti die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu zählten ein beeindruckender Platz als Mittelpunkt (siehe Abbildung 9), eine Basilika und ein typisches Mittagessen in der Altstadt. Ein Besuch der besten Eisdiele in der Gegend rundete den Ausflug mit dem italienischen Kollegen ab.

Das Fazit: Die Kollegen/-innen der AG International Networking konnten viele positive Eindrücke in Italien sammeln. Das Gewinnen von Einblicken in das italienische Bildungssystem und im Speziellen das Kennenlernen der Schule Levi Ponti als zukünftiger Austauschpartner standen dabei im Fokus. Dennoch konnte auch Eindrücke zu möglichen Aktivitäten im Umfeld der Schule gewonnen werden. Alles in allem ein gelungener europäischer Austausch mit hoffentlich baldiger Fortsetzung. Ciao und arrividerci!

(Text: C. Weigel)

Infoveranstaltung mit Café Beruf & mehr am 24. Mai 2022 von 16:00 - 19:00 Uhr

Informieren Sie sich über unser umfangreiches Bildungsangebot

Herzliche Einladung zu unserer Infoveranstaltung mit Café Beruf & mehr

 

Wir informieren Sie über unser vielfältiges Bildungsangebot und geben Einblicke in das Unterrichten, die technische Ausstattung und Projekte an den bsb.

Wir zeigen unter Anderem die Nutzung der IPads im Unterricht, Themen rund um die Gesundheit und Ernährung, kreative Gestaltungsideen, Ergebnisse aus dem Ethikunterricht, Einblicke in den Modellbau, die Metalltechnik, die Kunststoffspritztechnik, die Elektrowerkstatt, die SPS-Programmierung und vieles mehr.

Für das leibliche Wohl sorgen unsere Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker Küche in unserem Restaurant.

Neben den Informationen rund um die bsb gestalten viele Ausbildungsbetriebe, die THM, die IHK Lahn-Dill, die KH Biedenkopf und die Agentur für Arbeit das Café Beruf und bieten vielfältige Informationen rund um die Ausbildung, Praktika und Studium.

Auch gibt es noch Ausbildungs- und Praktikumsplätze für 2022 und 2023.

Also…lasst euch diese Chance nicht entgehen: Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

 

Nachfolgend listen wir alphabetisch die Teilnehmer des Café Berufs auf:

 

Agentur für Arbeit

Buderus-Guss GmbH

C+P Möbelsysteme

DRK KV Biedenkopf

EJOT Holding GmbH & Co. KG

Elkamet Kunststofftechnik GmbH

GEA Food Solutions Germany GmbH

Georg Fischer DEKA GmbH

Heck+Becker GmbH & Co. KG

Hof Sonderanlagenbau GmbH

IHK Lahn-Dill

K+G Wetter GmbH

Kaufland

KH Biedenkopf

Krug Formenbau GmbH

Krüger Fertigungstechnologie GmbH&Co.KG

Lahnwerk GmbH

Meissner  AG Modell- u. Werkzeugfabrik

Müller GmbH Formenbau

Polizei

Roth-Werke GmbH

Sparkasse Marburg-Biedenkopf

THM (Technische Hochschule Mittelhessen)

UDO DIEHL Reisen GmbH & Co. KG

VR Bank Lahn-Dill eG

Weber Maschinenbau GmbH

WESO-Aurorahütte GmbH

Zimmermann Formenbau GmbH

Herzlichen Glückwunsch an den Abschlussjahrgang Winter 2021/22

Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen der Teilzeitberufsschule.

13AIM Industriemechaniker

Birkenfeld, Til Luis

Denk, Torben

Hoch, Lukas

Körber, Marcel

Preis, Michel

Reichel, Jannis

Scheu, Samuel

Schneider, Sedrik

Schramm, Martin

Schreiber, Theo

Velte, Robin                   

Walter, Nils

Weber, Lukas

 

12AIM Industriemechaniker

Agijew, German

Jesionek, Mariusz

 

 

13AKM Konstruktionsmechaniker/-in und Metallbauer

Boos, Marius

Briele, Joel

Cetin, Furkan

Dasgin, Cem

Garth, Florian

Güler, Gökay

Hörig, Maximilian

Inciri, Timur

Kaufmann, Regina

König, Tim

Nickel, Luca

Petras, Luke

Pöltl, Max

Taskiran, Furkan

 

 

11 AKM Maschinen- und Anlagenführer

Kelmendi, Valdet

 

13 ATMA: Modellbauer/-innen Fachrichtung Anschauung

Bierschneider, Markus

Edes, Semi

Flaam, Pia

Geier, Leon

Kretschmer, Daniel

Philipzen, Simon

Raske, Juliane

Reichel, Nick

Richter, Barbara

Rieschl, Johanna

Sagmeister, Korbinian

Sauter, Lennard

Stegmann, Kai

Vögerl, Natalie

Welk, Marvin

 

 

13 ATMG Modellbauer/-in Fachrichtung Gießerei

Bartel, Natalie

Debus, Niklas

Dersch, Simon

Grebe, Philipp

Hauke, Jan

Hemmen, Gianluca

Kaiser, Jonathan

Schneigelberger, Erik

 

 

13 ATMK Modellbauer/-in Fachrichtung Karosserie und Produktion

Baumann, Tristan

Hasenauer, Lucas

Müller, Mark

Prehm, Lennard

Rizzi, Siria

Schmidt, Felix

 

 

12 ATMK Modellbauer Fachrichtung Konstruktion

Preuß, Felix

 

 

12AVM Verfahrensmechaniker/-innen

Burger, Michelle

Deutzer, Annika

Krisch, Patrick

Kubis, Marcel

Schmidt, Felix

Schwarz, Chantal

Wege, Lea

 

 

13 AWM 1 + 2 Werkzeugmechaniker/-in

Bachmann, Jonas

Dersch, Jonas

Happel, Leon

Heck, Johannes

Herrmann, Finn

Hillesheim, Kira

Milchsack, Julius

Neubauer, Theodor

Poburski, Nils

Reitz, Markus

Ruppert, Thomas

Schöner, Tino

Schreiber, Lukas

Velte, Luca

Wagner, Simon

 

Becker, Merlin

Fürschbach, Finn

Grundler, Johannes

Interthal, Elias

Krug, Noah

Maier, Philipp

Peter, Luca

Rein, Jona

Schäfer, Tim

Schmidt, Carlo

Schmidt, Kevin

Strinic, David

Troll, Felix

Varlibas, Canel

Vorbau, Lina

 

 

13 AZM Zerspanungsmechaniker/-in

Alhamoud, Ayham

Barcena Ayquipa, Brayn

Belz, Philipp

Bese, Viktor

Bicen, Murat

Bösser, Jonas

Brosig, Fabian

Hammer, Nils

Karayanik, Adnan

Müller, Sebastian

Pfaffenroth, Marcel

Pol, Alexander

Poszet, Balazs Karoly

Ramovic, Malik

Rekla, Vincent

Schmidt, Waldemar

Schmitt, Marcel

Ural, Mahmut

Wagner, Alexander

 

 

13 BEL Elektroniker/-in

AlGafal, Ahmad

Balzer, Lukas

Beinborn, Marcel

Delawar, Delaga

Heinzel, Anna

Köhl, Ben

Kösling, Niclas

Kubis, Pascal

Leinweber, Malte

Ortmüller, Jona

Schiebel, Christian

Velte, Kevin

Velte, Marcel

 

 

12CBK Bankkaufleute

Biberger, Christina

Cetin, Talha

Dönges, Mathis

Kalayci, Kadriye

Scheuermann, Jule Noreen

Schneider, Lara Franziska

Ünal, Dilek

Wetter, Lukas

 

 

12CIK Industriekaufleute

Petri, Leonie

Lenz, Loric

Zimmermann, Lukas

„Du bist gut so, wie du bist“ – Mobbingprävention an den Beruflichen Schulen Biedenkopf

Auf Initiative der Schülervertretung (SV) und der Verbindungslehrerin, Frau Hühn fand die Veranstaltungsreihe 19.11.2021 bis 09.12.2021 mit Norman Wolf, Autor des Buchs „Wenn die Pause zur Hölle wird“, statt.

Workshops mit Norman Wolf wurden in allen Berufsfachschulklassen und den Klassen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB) durchgeführt. Informationen dazu finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen.

Zusätzlich zu den Workshops wurde am Freitag, den 26.11.2021, eine Lehrkräfte-Fortbildung zum Thema „Mobbingsensibilisierung“ durchgeführt.
Ziel war die Sensibilisierung der Lehrkräfte für das Erkennen von Mobbinghandlungen. Zunächst berichtete Norman Wolf, dem als Schüler Mobbinghandlungen durch seine Mitschüler widerfahren sind, sehr eindrucksvoll über seine Mobbinggeschichte, bleibende Narben und las Abschnitte aus seinem 2021 erschienen Buch „Wenn die Pause zur Hölle wird“, vor.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Jutta Bender, die als Polizeioberkommissarin bei der AGGAS Marburg arbeitet. Die AGGAS ist eine Abteilung, angegliedert an das Polizeipräsidium Mittelhessen, die sich schwerpunktmäßig mit Gewalt an Schulen auseinandersetzt. Frau Bender berichtete aus dem Polizeialltag und dem Vorgehen bei (Cyber-)Mobbing. Zudem klärte sie über die rechtlichen Konsequenzen von Cybermobbing auf. Auch wenn bisher in Deutschland kein eigener Straftatbestand für Cybermobbing existiert, können trotzdem viele zum Cybermobbing gehörige Handlungen nach geltendem Recht und Gesetz strafbar sein.

(Text: T. Arke)

Studienfahrt der 12 FOS nach Weimar

Die Kulturstadt Weimar ist eine wunderschöne, gemütliche Stadt, welche für die Epoche der Weimarer Klassik, eine humanistisch-kulturellen Bewegung bekannt ist. Das Goehte- und Schillerdenkmal vor dem Deutschen Nationaltheater ist eines der vielen Markenzeichen von Weimar und erinnert an die beiden Dichter, die in der Stadt lebten.

Im Rahmen des Deutschunterrichtes lesen die Klassen der Jahrgangsstufe 12 FOS das Drama „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller. Aus diesem Grund war Weimar – vom 14.-15.09.2021 – Ziel der Klassenfahrt der Fachoberschule. Glücklicherweise ließen es die COVID-19-Bedingungen in diesem Zeitraum zu und die Schüler/-innen sowie die Lehrkräfte freuten sich sehr, nach langer Zeit wieder an einer Studienfahrt teilnehmen zu dürfen. 

Zwei verschiedene Stadtführungen standen auf dem Programm. Am ersten Tag die „Goehte und Schiller in Weimar“-Führung und am zweiten Tag wahlweise die Stadtführung „Demokratie in Weimar“ oder „Nationalsozialismus in Weimar“. Dabei erhielten die Schüler/-innen einen tieferen Einblick in das Leben der beiden Schriftsteller und einen Eindruck von den verschiedenen wichtigen kulturellen und historischen Ereignissen in Weimar.

Des Weiteren beschäftigten sich die Lernenden mit einer Weimar Rallye, bei der sie in Gruppen verschiedene Aufgaben und Herausforderungen zu der Stadt Weimar oder zu wichtigen Personen bewältigen mussten. Dadurch lernten die Schüler/-innen die Stadt Weimar ebenfalls besser kennen.

In der programmfreien Zeit bewegten sich die Schüler/-innen in Gruppen durch Weimar und besuchten Restaurants, Bars, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr. Die Klassengemeinschaft wurde durch die Studienfahrt besonders gestärkt.

 

Text: Luca Chambre und Melik Arslan

Bild: Lisa Schmidt

„Ausbildung auf Uniniveau“

Förderverein spendet Spritzgießmaschine an die Beruflichen Schulen Biedenkopf

Dank des Fördervereins der Beruflichen Schulen Biedenkopf können sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte über eine neue Mikrospritzgießmaschine freuen. Die Maschine im Wert von rund 28.000 € wurde jeweils zur Hälfte vom Landkreis als Schulträger und vom Förderverein der Beruflichen Schulen Biedenkopf finanziert. „Eine Anschaffung wäre ohne die Unterstützung des Fördervereins nicht möglich gewesen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Herr Olaf Menn während der Spendenübergabe durch Herrn Andreas Wetter, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins. Dies sei ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit der heimischen Industrie mit den beruflichen Schulen, denn der Vorstand des Fördervereins bestehe ausschließlich aus Vertretern regionaler Unternehmen. Darüber hinaus handele es sich nicht um die erste gesponsorte Maschine des Fördervereins. Herr Menn bedankte sich bei Herrn Wetter vom Förderverein und bei Studiendirektor Herrn Michael Hitrec, der den Anstoß zur Anschaffung der Maschine gegeben habe.

Herr Hitrec informierte anschließend über die Einsatzmöglichkeiten der Mikrospritzgießmaschine: „Mit der Mikrospritzgießmaschine erfolgt eine Ausbildung auf Uniniveau.“ Die THM verfüge über die gleiche Maschine, welche für den Einsatz durch die Studentinnen und Studenten zur Verfügung stehe. An den bsb könnten nicht nur die Dualen Ausbildungsberufe wie Verfahrens- und Werkzeugmechaniker/-innen, die Landesklasse der technischen Produktdesigner/-innen oder die Zerspannungsmechaniker/-innen von der Maschine profitieren, sondern auch für die Lernenden der Fachoberschule sei ein thematischer Zusammenhang herstellbar. „Von der Konstruktion bis zur Fertigung von Bauteilen werden unterschiedliche Berufsfelder einbezogen“, sagte Herr Hitrec. Außerdem sei nicht zu vernachlässigen, dass die Mikrospritzgießmaschine auch in der Praxis verwendet würde. Beispielsweise würde die Maschine von namenhaften Spielzeugherstellern weltweit genutzt, um Kunststoffkleinteile im Rahmen der Serienfertigung herzustellen. Geplant seien zudem Kooperationen mit regionalen Betrieben, die Formwerkzeuge für die Maschine zur Verfügung stellen würden.

Auch Herr Wetter freute sich über den Einsatz der Maschine, denn fähige und gut ausgebildete junge Leute seien das Kapital der regionalen Wirtschaft. „Azubis aus der Region und in der Region sind ein Grund zur Freude“, sagte Herr Wetter. Es sei nicht nötig, für eine Ausbildung die Region zu verlassen, da eine sehr gute und spannende Ausbildung vor Ort in der Schule und den Betrieben stattfinde. Schließlich wünschte er den Auszubildenden viel Erfolg bei der Ausbildung.

Der Schulleiter Herr Holger Leinweber hob die Idee des Wissenscampus am Standort der Beruflichen Schulen Biedenkopf hervor, welche durch die Verzahnung von schulischer und betrieblicher Ausbildung am Beispiel der Mikrospritzgießmaschine erneut deutlich würde. Unterschiedliche Ebenen flössen zusammen und vom Schulabschluss über die duale Ausbildung bis zum Studium habe der Standort Biedenkopf Einiges zu bieten.

(Text und Bild: L. Schmidt)

InnoTruck zu Besuch an den Beruflichen Schulen Biedenkopf und der Lahntalschule

Schon im letzten Jahr sollte der InnoTruck kommen, doch der Termin musste pandemiebedingt verschoben werden. Beim zweiten Versuch gelang es endlich und der InnoTruck machte Halt auf dem Gelände der bsb. Über 80 zukunftsweisende, aber teilweise auch bekannte innovative Exponate im Rahmen einer mobilen Ausstellung zum Thema „Was ist eigentlich Innovation?“ hat der InnoTruck an Bord. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt InnoTruck ins Leben gerufen, um über bestehende und zukünftige Forschungsgebiete und Innovationen zu informieren.

Zwei Klassen der Fachoberschule Technik der bsb hatten die Möglichkeit, dem InnoTruck seine Geheimnisse zu entlocken. Zu Beginn bekamen die Lernenden in einem kurzen, aber innovativen Vortrag einen Überblick über die rasanten Entwicklungsschritte. Am Beispiel einer Schülersilhouette wurde demonstriert, wie mithilfe eines Handscanners in Sekundenschnelle eine 3D-Animation entsteht. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler an einigen Mitmachstationen einen ersten Eindruck davon, an welchen Ideen mittlerweile geforscht wird oder welche Innovationen bereits im Einsatz sind und genutzt werden. Zu sehen gab es unter anderem einen kollaborativen Roboter namens YuMi, der den Menschen bei einfachen Montagetätigkeiten unterstützt.

Der Besuch des InnoTrucks war ein gelungener Einstieg in das neue Schuljahr.

Text und Bild: T. Grünig

Wanderausstellung "Wie geht's?" an den bsb

In der Woche vom 20.09.2021 – 24.09.2021 ist in den Beruflichen Schulen Biedenkopf (BSB) eine Wanderausstellung zum Thema „Psychische Gesundheit“ zu Gast. Die Ausstellung besteht aus 10 Thementafeln zu folgenden Themen:

- Was dich stark macht

- Wenn deine Eltern psychisch krank sind

- Depression hat viele Gesichter

- Mobbing in der Schule

- Psychosen und Drogen

- Gefangen von meiner Angst

- Kein Land in Sicht! Suizid

- Seelenkratzer. Sich selbst verletzen

- Wenn der Körper nervt

- Blau sein, grau sein, stärker sein: Alkohol

 

Die Helden der Ausstellungstafeln sind junge Menschen. Sie sprechen über ihre psychischen Gesundheitsprobleme und darüber, was ihnen geholfen hat, dass sie sich heute wieder besser fühlen.

Besonders nach der fehlenden Präsenz im letzten Schuljahr, dem Verlust sozialer Kontakte – bedingt durch die Corona-Pandemie – wollen wir an den Beruflichen Schulen Biedenkopf durch Information und Prävention unseren Beitrag für die seelische Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler leisten. Gleichzeitig wollen wir unterstützen und dazu beitragen, psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und zu entstigmatisieren. Ängste und Vorurteile sollen abgebaut werden.

Die Ausstellung „Wie geht´s?“ gehört dem Verein Irrsinnig Menschlich e.V. aus Leipzig, der die psychische Gesundheitskompetenz junger Menschen fördert.

Die Mehrheit aller psychischen Erkrankungen beginnt im Jugendalter und vor dem 24. Lebensjahr. 

Die BSB sind sich ihrer Verantwortung als wichtige Sozialisationsinstanz für ihre Schülerinnen und Schüler bewusst und werden auch weitere Aktionen in diesem Schuljahr durchführen. Zudem gibt es an den BSB eine Unterstützungsgruppe (Cybermobbing, Sucht- und Drogenprävention, Gewaltprävention, Prävention von Ausbildungsabbrüchen, Schulmediation und eine sozialpädagogische Betreuung und Begleitung) für alle Schülerinnen und Schüler.

Text: Thomas Arke

Schatzsuche und Start in eine neue Ära - Neuer Schulleiter in Biedenkopf

Die Beruflichen Schulen Biedenkopf begrüßten ihren neuen Schulleiter Holger Leinweber. Unbekannt ist er vielen Anwesenden nicht: Er kehrt nach über 20 Jahren an seine erste Dienststelle zurück.

Seit dem 01.08.2021 ist Oberstudiendirektor Holger Leinweber kommissarischer Schulleiter der Beruflichen Schulen Biedenkopf. Er tritt die Nachfolge des beliebten Oberstudiendirektors Karl Heinz Schneider an, welcher nach 22 Dienstjahren an den bsb Ende letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Mit vielen guten Wünschen wurde Holger Leinweber am Freitag in der Sommerferiengesamtkonferenz an seinem neuen Dienstort begrüßt.

Start in eine neue Ära

Schuldezernent Ulrich Müller als Vertreter des Staatlichen Schulamts Marburg-Biedenkopf hieß den neuen Schulleiter herzlich willkommen und überreichte die Ernennungsurkunde. In seiner Rede betonte er, dass ein Schulleiter eine große Bedeutung für die Schulentwicklung habe und ihn an den bsb ein tatkräftiges Kollegium sowie ein sehr gut eingespieltes Schulleitungsteam erwarten würden.

Er wünschte ihm bei seiner „Schatzsuche“, gerade in der Anfangszeit beim Kennenlernen der Menschen und Strukturen, eine glückliche Hand und dass er genau hinhören möge, um Potenziale zu erkennen.

Außerdem dankte Herr Müller dem stellvertretenden Schulleiter, Studiendirektor Olaf Menn, welcher im letzten Schuljahr die Beruflichen Schulen Biedenkopf führte, dafür, dass er die vielfach schwierigen Herausforderungen, insbesondere in der Pandemiezeit, professionell und in Zusammenarbeit mit der ganzen Schulgemeinde so gut gemeistert habe. Alle Anwesenden bekräftigten seinen Dank mit einem langanhaltenden Applaus.

Vom Praktikanten an den bsb zu deren Leiter

Er ist in der Region aufgewachsen, liebt Radfahren und Wassersport und hat Elektrotechnik studiert. Das verriet „der Neue“ unter anderem in seiner Antrittsrede. Seinen ersten Kontakt mit den bsb hatte Holger Leinweber als Praktikant während seines Lehramtsstudiums im Jahre 1995. Nach seinem Referendariat waren die bsb seine erste Dienststelle und nun ist er dort wieder angekommen. Er freue sich auf seine neue Aufgabe und die Zusammenarbeit. Durch viele Fragen möchte er das vorhandene System zuerst einmal verstehen. Er bedankte sich für die Geduld und gute Begleitung, die er dabei bisher schon habe erfahren dürfen.

Ihm sei außerdem wichtig, herauszufinden, an welchem Entwicklungspunkt die Schule zurzeit stehe. Er habe erfreulicherweise schon festgestellt, dass es eine aktive SV an den bsb gebe und dass der Kooperationsgedanke mit außerschulischen Partnern inhaltlich gelebt werde. Des Weiteren möchte er seinem Berufsethos treu bleiben, damit die Schülerinnen und Schüler weiterhin in den richtigen Kompetenzen gefördert würden und sich damit zu einem mündigen Teil der Gesellschaft entwickeln könnten. Die Pandemiesituation und der anstehende Umbau eines Gebäudeteils seien besondere Herausforderungen. Hier setze er zur Bewältigung auf gute Zusammenarbeit sowie die Stärken und Ressourcen der Menschen vor Ort. Zuletzt lud er dazu ein, am Wettbewerb STADTRADELN als bsb-Team teilzunehmen und zusammen für ein gutes Klima zu radeln.

Text: S. Nissen

Bilder: M. Kamm