2019

Berufsorientierung

Betriebsbesichtigung bei der Meissner AG in Wallau

Bild: T. Schwedler (Meissner AG)

Frühjahr 2019 – ein guter Zeitpunkt, um sich Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen.

 

Das dachte sich auch die Klasse 10 MT der Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Mechatronik und besichtigte gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Nicole Werner und dem Pädagogen Thomas Arke den Automobilzulieferer Meissner in Wallau.

 

Nachdem Herr Matthias Greeb, Ausbildungsleiter bei Meissner, eine Präsentation über die Geschichte des Unternehmers gezeigt hatte, folgte eine Besichtigung der Produktionshallen. Zum Abschluss stellte Herr Greeb dann noch die einzelnen Ausbildungsberufe für das Ausbildungsjahr 2020 vor: Technischer Produktdesigner, Elektroniker, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker.

Bis auf den Ausbildungsberuf Mechatroniker werden diese Ausbildungsberufe auch an den Beruflichen Schulen Biedenkopf beschult.

 

Angeregt durch die sehr informative und kurzweilige Besichtigung, entschieden sich auch mehrere Schülerinnen und Schüler für eine Bewerbung um einen Praktikumsplatz für das 4-wöchige Betriebspraktikum im Herbst 2019 in Klasse 11.

 

Text: T. Arke

DKMS Typsierungsaktion erfolgreich

33 Klassen nahmen teil, 195 Typisierungen durchgeführt

In Zusammenarbeit mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) organisierte Studienrätin Julia Berth mit einer Fachoberschulklasse und der Schülervertretung eine Typisierungsaktion an den Beruflichen Schulen Biedenkopf am 20. und 21. Mai 2019.

An den Informationsvorträgen zur Stammzellenspende haben insgesamt 33 Klassen der gesamten Schule teilgenommen. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge gab es für die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit, sich typisieren zu lassen.

 

Neben der Registrierung wurden die Schülerinnen und Schüler, ihre Angehörigen und auch Unternehmen aus der Region um Geldspenden gebeten, da Typisierungsaktionen wie die an unserer Schule für die DKMS mit hohen Kosten verbunden sind.

 

Mit insgesamt 195 Typisierungen war die Aktion sehr erfolgreich. Daher ist angedacht, die Informationsvorträge mit Typisierungen in regelmäßigen Abständen durchzuführen.

 

Bilder: Berth; Bericht: Rickelt

11 CIK unterwegs in Europa

Klassenfahrt nach Amsterdam vom 14.-17.5.2019

Bild: M. Kamm

Nach dem Ablegen der Zwischenprüfung verbrachten der frühere Klassenlehrer Matthias Kamm und die angehenden Industriekaufleute einige lehr- und erlebnisreiche Tage in Amsterdam.

Zum Programm gehörte der Besuch des Anne Frank Hauses, eine Stadtführung und Grachtenfahrt zur Besichtigung des historischen Amsterdams sowie die Besichtigung der Heineken Brauerei.

 

Text: S. Rickelt

DKMS an den bsb

Information und Typisierung am 20. und 21. Mai

Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs. Unter den Betroffenen sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Viele benötigen zum Überleben eine Stammzellspende, finden jedoch keinen passenden Spender. Dagegen möchten wir etwas tun!

 

In Zusammenarbeit mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) bieten wir am 20. und 21. Mai Informationsvorträge für die Schülerinnen und Schüler sowie die Möglichkeit zur Typisierung an.

 

 

 

Typisierungsaktionen wie die an unserer Schule sind für die DKMS mit hohen Kosten verbunden. Mit diesen Kosten sollen die Schülerinnen und Schüler nicht belastet werden, um möglichst viele Spender*innen zu gewinnen.

Neben der Registrierung helfen deshalb auch Geldspenden Leben zu retten, daher möchten wir Sie gerne auf diese Möglichkeit zur Unterstützung der DKMS hinweisen:

 

Bank: Kreissparkasse Tübingen

IBAN: DE54 6415 0020 0001 6893 96

Verwendungszweck: BEZ 234 

IG Metall Herborn spendet

Sicherheitsüberzieher für die Metallwerkstatt

Pressemitteilung der IG Metall Herborn vom 14.05.2019:

 

IG Metall Herborn spendet etwas mehr als 600€ an den Förderverein der beruflichen Schulen Biedenkopf e.V.

 

Größte Beschäftigtenbefragung Deutschlands unterstützt guten Zweck Biedenkopf, 14.05.2019 – Die IG Metall Herborn hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung "Politik für alle – sicher, gerecht und selbstbestimmt“ 626,21 Euro an den Förderverein der beruflichen Schulen Biedenkopf e.V. gespendet.

 

„Nur in einer gerechten Gesellschaft können alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben. Dafür arbeiten wir als IG Metall und zeigen Solidarität mit jenen, die Unterstützung brauchen“, sagte der 1. Bevollmächtigte Hans-Peter Wieth. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein soziales Projekt in der Region. Welches Projekt die Spende erhält, kann die IG Metall vor Ort entscheiden.

681.241 Beschäftigte aus gut 7.000 Betrieben hatten sich bundesweit an der IG Metall-Befragung 2017 „Politik für alle – sicher, gerecht und selbstbestimmt“ beteiligt. „Unsere Befragung ist ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen, die sich beteiligt und dieses Mammutprojekt möglich gemacht haben“, sagte Hans-Peter Wieth. „Die überwältigende Beteiligung zeigt: Die Menschen vertrauen der IG Metall. Nach ihrem Votum richten wir unsere Arbeit aus: betrieblich, tariflich und gesellschaftspolitisch.“

Hans-Peter Wieth: „Die IG Metall Herborn spendete für Sicherheits-Überzieher mit Stahlkappe für die Metallwerkstatt der beruflichen Schule Biedenkopf."

Für Klaus Bernhardt, Fachlehrer für Metalltechnik, waren die fehlenden Arbeitssicherheitsschuhe schon lange ein Dorn im Auge: „Gerade für die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, in denen Flüchtlinge und Migrant*innen, Schulabgänger ohne Ausbildungsplatz und Berufsfachschüler*innen auf die Ausbildung vorbereitet werden, fehlten diese. Die Schüler*innen haben keine eigenen Sicherheitsschuhe und arbeiteten bisher immer in ihren Turnschuhen. Jetzt haben wir für jeden Arbeitsplatz ein Paar der hygienischen Überzieher, die bei unseren Schüler*innen zudem noch gut ankommen.“

Pulse of Europe an den bsb

mit Basisinfos und Workshops

Susanne Delattre begrüßte die ca. 60 Schüler*innen zur zweiten Veranstaltung der Reihe „bsb vor der Europawahl“ mit zwei Vertretern der Bürgerbewegung Pulse of Europe, Armin Hedwig und Matthias Weström.

Sie wies die Schüler*innen darauf hin, dass sie jetzt eine weitere Chance erhielten, sich ein Urteil über die Bedeutung der Europäischen Union zu bilden. Um dann bei der Wahl am 26.05. begründet und gut informiert handeln zu können. Denn es solle ihnen nicht so ergehen wie den Brit*innen ihrer Altersgruppe, die zu 80 % gegen den Austritt ihres Landes waren, sich aber auf Grund zahlenmäßiger Unterlegenheit und durch sehr geringe Wahlbeteiligung nicht durchsetzen konnten.

 

Armin Hedwig und Matthias Weström stellten sich im weiteren Verlauf als Gründungsmitglieder der Marburger Gruppe von Pulse of Europe vor. Sie setzen sich in der partei- und konfessionsunabhängigen Bürgerbewegung für den Erhalt und die Weiterentwicklung der EU ein. 70 Jahre Frieden in der EU verdanken wir nicht zuletzt dem Zusammenschluss von 28 Staaten zur Europäischen Union und dieser Frieden müsse unbedingt erhalten bleiben, so die Vortragenden.

 

Auf Basisinfos folgten Workshops, in denen gängige Anti-EU-Thesen aus den Medien aufgegriffen wurden. Die Schüler*innen dreier Fachoberschulklassen und die Auszubildenden zu Industriekaufleuten und Anschauungsmodellbauern arbeiteten in Diskussionsgruppen an ihren Positionen. Armin Hedwig und Matthias Weström unterstützten sie mit Faktenwissen und Argumenten aus ihrer reichen Erfahrung als Pulse of Europe-Aktivisten.

Nicht alle Diskussionsgruppen waren sich so einig wie die, die den Brexit zu bewerten hatte: Großbritannien sei ein wichtiges Mitglied und der Austritt einer der ältesten Demokratien Europas ein großer Verlust. Wenn die Briten es aber unbedingt so wollten, müsse das akzeptiert werden.

Eine andere Diskussionsgruppe kam hingegen auf keinen gemeinsamen Nenner. Wie in der EU selbst wurde debattiert, was wichtiger sei: In der EU mit Kompromissen auf niedrigstem Level Politik zu machen, dafür aber einheitlich zu handeln? Oder strikter auszuschließen und zu sanktionieren, wenn Länder sich nicht an die vereinbarten Grundwerte halten? Das führte zu einer weiteren große Frage: Ist Einheitlichkeit überhaupt so wichtig? Oder ist es das Zusammenarbeiten in Unterschiedlichkeit, das den Frieden bewahren hilft?

Spannende Fragen, die nicht alle ausdiskutiert werden konnten und die den einen oder die andere noch beschäftigen werden.

 

Armin Hedwig und Matthias Weström schlossen die Veranstaltung mit einem engagierten Aufruf am 26. Mai wählen zu gehen und dem herzlichen Feedback: „Eure Schüler sind Klasse!“

 

Text: S. Delattre, Bilder: pulse of europe

Auftakt zur Veranstaltungsreihe bsb vor der Europawahl

Vortrag: Wirtschaftsfaktor EU von Michael Honndorf, elkamet im Rahmen des Europaprojekttags der IHK Lahn Dill

Schulleiter Karl-Heinz Schneider heißt die über 100 Schülerinnen und Schüler und Gäste willkommen und dankt Susanne Delattre, Petra Gallinger und Michael Hitrec für die Organisation der Veranstaltung.

Er spricht davon, wie begrenzt er sein Leben in der Jugend empfunden habe und wie wichtig für ihn persönlich es war und heute ist, dass Europa vereint ist.

 

Abteilungsleiter Michael Hitrec führt im Anschluss in die Veranstaltungsreihe an den bsb ein. Ziel von Schule solle in diesem Zusammenhang vor allem sein, einen ganzheitlichen Blick auf Europa zu entwickeln. Die SuS sollen in der Lage sein, Vor- und Nachteile der Europäischen Union abzuwägen und Verantwortung für ihr Handeln als Europäer zu übernehmen. Die bsb unterstützen Bestrebungen von SuS einen Teil ihrer Ausbildung im europäischen Ausland zu absolvieren, die EU zu erleben und so die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Michael Hitrec verwies auf die Beratungsmöglichkeit zu Austauschprojekten während der Veranstaltungsreihe. Interessierte könnten sich gerne an jede Lehrkraft der bsb wenden, um dafür Unterstützung zu bekommen. Für vorab Informationen wurden darüber hinaus Flyer angeboten. Der Wirtschaftsfaktor EU sei gerade für unsere Region, das Hinterland, mit vielen Unternehmen, die Warenhandel über die nationalen Grenzen hinweg betreiben, besonders wichtig. Davon hingen nicht zuletzt Ausbildungs- und Arbeitsplätze ab.

 

Das machte auch Michael Honndorf, Personalleiter von elkamet, dem Publikum in seiner Präsentation anschaulich.

Zunächst stellte Michael Honndorf die Europäische Union mit ihrer Geschichte, Größe und den Bevölkerungszahlen im internationalen Vergleich, ihren Institutionen und vier Grundfreiheiten sowie ihrer Wirtschaftskraft vor. Deutlich wurde in seinem Vortrag, dass die Zugehörigkeit zur EU große Vorteile für jeden einzelnen und Deutschland insgesamt als größte Exportnation der EU bringt. Er ging auch anhand der neuen Datenschutzverordnung beispielhaft auf Nachteile der EU ein. Er machte aber deutlich, dass die Vorteile aus seiner Sicht stark überwiegen.

 

Alle Redner ermutigten die Schülerinnen und Schüler an den Wahlen zum europäischen Parlament teilzunehmen und damit Verantwortung für sich und Europa zu übernehmen.

 

Text und Bilder: Sabine Rickelt, bsb

Von Biedenkopf nach Kreta und zurück

– mit neuen Ideen für die Beruflichen Schulen

Die Kursleiter*innen, sowie die drei teilnehmenden Lehrerinnen mit Zertifikat: P. Gallinger, C. Weigel, A. Zeller (v.r.n.l.)
C. Weigel bei Vortrag

„Ich werde immer gerne an die Woche in Heraklion zurückdenken!“, so begeistert äußert sich Caroline Weigel nach ihrer Rückkehr aus Kreta, wo sie mit zwei Kolleginnen an einem Kurs für Projektmanagement teilgenommen hat. Insbesondere die modernen Unterrichtkonzepte aus Island hatten es ihr angetan.

 

Schon ab Sonntag um 09:00 startete das Seminar, in dem vormittags wichtige Themen wie die Beantragung von Geldern für Austausch-Projekte erläutert wurden. Nachmittags standen neben Workshops zu konkreten Fragen der Projektplanung gemeinsame Übungen zu Aspekten der Interkulturalität auf dem Programm.

An zwei Tagen bestand die Gelegenheit, bei Ausflügen zu historischen Stätten der Umgebung einen Eindruck des Gastgeberlandes zu bekommen. Abende mit Präsentationen der Lehrkräfte aus neun verschiedenen Nationen zu ihren Herkunftsländern oder -regionen und -schulen ermöglichten das gegenseitige Kennenlernen.

Zusätzlich standen die nicht zu unterschätzenden Kaffeepausen für den regen Austausch zur Verfügung. Hier wurde vor allem deutlich, dass das nationale Bildungssystem in anderen EU-Ländern weitaus unkomplizierter gestaltet ist, als dies in Deutschland der Fall ist.

Die Möglichkeit zum informellen Austausch brachte viele positive Kontakte, die zu Projektideen weiterentwickelt werden konnten.

 

Bereits seit 2017 nehmen Lehrkräfte der Beruflichen Schulen an internationalen Fortbildungen im Rahmen des ERASMUS+ Programms teil. Das Programm soll die Kooperation der EU-Staaten auf der Bildungsebene stärken. Es ermöglicht durch finanzielle und organisatorische Unterstützung, dass Schüler/-innen, Auszubildende sowie Lehrkräfte innerhalb der EU sich begegnen, austauschen und an gemeinsamen Vorhaben arbeiten können, siehe auch https://www.na-bibb.de oder https://www.etwinning.net

Ziel der Lehrkräftefortbildungen, die in verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten stattfinden, ist es, Grundlagen der Projektplanung, -durchführung und Evaluation zu vermitteln, sowie Kontakte zwischen den teilnehmenden Schulen zu ermöglichen.

An den Beruflichen Schulen Biedenkopf haben in den vergangenen zwei Jahren insgesamt acht Lehrkräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen von EU-geförderten Kursen profitiert. Nun gilt es, neue Projekte zu konzipieren und diese durch weitere Anträge zu realisieren.

 

Für Rückfragen steht Frau Gallinger p.gallinger@bs-biedenkopf.de zur Verfügung.

 

Text und Bilder: P. Gallinger und A. Zeller

bsb vor der Europawahl

Vorträge und Workshops

Viele Auszubildende, Schülerinnen und Schüler sind wahlberechtigt und stehen vor der Frage, ob sie an der Wahl des Europaparlaments teilnehmen wollen.

Und damit vor den Fragen: Wozu wäre das denn wichtig? Und wen soll man wählen?

 

Am 9. Mai 2019, dem Europaaktionstag, startet an den Beruflichen Schulen Biedenkopf eine Reihe von Veranstaltungen über die Europäische Union. Sie sollen diese Fragen beantworten helfen.

 

Die Veranstaltung wird koordiniert von Susanne Delattre, Michael Hitrec und Petra Gallinger. Partner sind die IHK Lahn Dill, Pulse of Europe Marburg, Mobilitätsberatung der Hessischen Wirtschaft bei Arbeit und Bildung e.V. Marburg.

Mobilitäts-Mitmachtag in Biedenkopf

am 10.5.2019

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und seine zuständigen Fachdienste luden in Abstimmung mit der Lahntalschule, den Beruflichen Schulen Biedenkopf und der Hinterlandschule, Standort Biedenkopf, alle Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern herzlich zu einem Mobilitäts-Mitmachtag ein.

 

Die Veranstaltung fand auf den Außenflächen der Beruflichen Schulen, der Lahntalschule und der Jugendherberge statt. Es wurde das komplette Spektrum der Mobilität von Fahrrad und E-Roller über Elektro- und Wasserstoffautos, E-Ladetechnik, gewerblicher Elektromobilität bis hin zu Wasserstoffbussen und den Angeboten des ÖPNVs vorgestellt.

Darüber hinaus gab es mehrere Mobilitätsstationen, an denen die Schülerinnen und Schüler nicht nur spannende Informationen zur Mobilität der Zukunft finden, sondern sich auch mit Hilfe eines Laufzettels an einem Wissensquiz beteiligen können. An vielen Stationen gab es auch Dinge zum selbst Ausprobieren und zum Mitmachen. So konnten z.B. verschiedene Fahrräder, E-Roller und für die Führerscheinbesitzer auch Elektroautos getestet werden.

 

Der Mobilitäts-Mitmachtag bot ein abwechslungsreiches Programm und informierte umfangreich über das Thema Mobilität. Eine aktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher aller Altersschichten war Ziel des Angebotes. 

 

Bilder: U. Lange

15. Modellbau-Tag an den bsb

am 08. April 2019

Zu dieser Veranstaltung werden alle 1-2 Jahre Ausbildungsbetriebe und Bildungspartner der Landes- und Bundesfachklassen der Technischen Modellbauer eingeladen.

Weitere Informationen und Bilder bekommen Sie auf unserer Modellbauseite.

Drittklässler machen Ernährungsführerschein an den bsb

Der Ernährungsführerschein als Kooperation zwischen den beruflichen Schulen und der Grundschule Biedenkopf hat sich inzwischen zu einer schönen Tradition etabliert. Was als Projekt begann und mit dem Klimaschutzpreis des Landkreises ausgezeichnet wurde, ist zu einer nachhaltigen Zusammenarbeit geworden.

Jedes Jahr kommen die 3. Klassen der Grundschule an 2 Tagen, einmal vor Weihnachten und ein zweites Mal im Frühjahr in die beruflichen Schulen. So konnten auch im April 2019 Drittklässler an Stationen, die die angehenden SozialassistentInnen vorbereitet haben, ein buntes Programm rund um die gesunde und nachhaltige Ernährung erleben.

 

Ein Highlight dabei war natürlich das Kochen in der großen Küche der beruflichen Schulen. Unter Anleitung der "großen" Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 BSA mit ihren Lehrerinnen Carola Egerding und Anja Mock-Eibeck durften die Drittklässler Gemüse schnippeln, Ofenkartoffeln zubereiten, Teig kneten und daraus Plätzchen, Minipizzen oder Dosenbrot backen oder Obstsalat vorbereiten.

Hier war trotz einem klar strukturierten Zeitplan SLOW-FOOD angesagt, denn selbst Kochen ist gesünder und umweltfreundlicher als Fertigprodukte. Und dies muss nicht mal viel Zeit in Anspruch nehmen. Zudem wurden überwiegend regionale und saisonale Produkte verarbeitet und das Bewusstsein aller Beteiligten dafür geweckt, dass jeder einzelne etwas für seine gesunde Umwelt tun kann.

 

Bevor alle zusammen an einer selbst eingedeckten wunderschönen Tafel das zubereitete Essen verzehrten und die Gemeinschaft beim Essen genießen konnten, lernten die Kinder an vielen weiteren Stationen noch allerhand Wissenswertes über gesunde und nachhaltige Ernährung. Aus großen Würfeln wurde die Ernährungspyramide zusammengepuzzelt, anhand einer großen Weltkarte vollzogen die SchülerInnen nach welch weite Wege so manches Produkt hinter sich hat bis es zu Hause auf dem Tisch liegt und an einer weiteren Station beschäftigten sie sich mit Mülltrennung und -vermeidung.

 

Die Drittklässler sind nach dem Ernährungsführerschein kleine Experten in Sachen Nachhaltigkeit und tragen ihr Wissen auch in so manches Elternhaus, aus dem dann zu hören ist, dass die Rezepte nachgekocht werden oder der Tisch schön gedeckt ist oder die Eltern ermahnt werden den Müll doch in die richtige Tonne zu werfen. Es ist nie zu früh sich für eine gesunde Umwelt zu interessieren.

 

Der Ernährungsführerschein der bsb und der Grundschule ist ein immer wieder gelingendes Beispiel für gelebten Klimaschutz mit Multiplikationseffekt, denn sowohl die großen, als auch die kleinen SchülerInnen "teilen ihr Wissen" immer weiter.

 

Text und Bilder: Mock-Eibeck und Rickelt, bsb

bsb auf der Ausbildungs- und Studienmesse

am 8. und 9.3. in der Hinterlandhalle in Dautphe

Bild: Sabau/IHK

Schulleitungsmitglieder der Beruflichen Schulen Biedenkopf informierten auf der Ausbildungs- und Studienmesse am 8. und 9. März 2019 in Dautphe über das umfangreiche Bildungsangebot unserer Schule.

Besonders gefragt waren in diesem Jahr die Bildungsgänge Fachoberschule und Höhere Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Sozialassistenz.

 

Die 12. Klasse der Höheren Berufsfachschule Bürowirtschaft empfing die Gäste am Eingang der Hinterlandhalle und versorgte diese mit allen relevanten Informationen.

Herzlichen Dank an unsere Scouts und ihre Lehrerinnen Frau Bierfreund und Frau Dörr.

 

Text, Bilder: Rickelt

Besucht uns auf der Ausbildungs- und Studienmesse!

am 8. und 9. März in der Hinterlandhalle

Wollt ihr mehr über unser Bildungsangebot erfahren? Dann kommt zu unserem Stand 26 auf der Ausbildungs- und Studienmesse!

Dort könnt ihr alles Wissenswerte über Regelungen zur Eignung, zum Aufnahmeverfahren, zu notwendigen Praktika, Versetzungsbestimmungen und zu Abschlussprüfungen erfahren.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

 

Hier der Flyer zur Messe.

 

 

Zahlreiche Gäste besuchten unsere Informationsveranstaltung mit Café Beruf

am 21.02.2019 von 16 bis 19 Uhr

Viele Schüler und Eltern informierten sich am Informationstag über das vielfältige Bildungsangebot unserer Schule.

 

Zeitweise herrschte ein großer Andrang im Veranstaltungsraum der Beruflichen Schulen, hier konnte man alles Wissenswerte über die Regelungen zur Eignung, zum Aufnahmeverfahren, zu notwendigen Praktika, Versetzungsbestimmungen und zu Abschlussprüfungen erfahren. Besonders praktisch war für Schüler, die sich beispielsweise für die Fachoberschule interessierten, dass sie sich direkt im Anschluss an die Beratung im Foyer um Praktikumsplätze bemühen konnten.

 

Dort präsentierten 28 heimische Unternehmen, Kreditinstitute, die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Marburg, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill, die Kreishandwerkerschaft Biedenkopf sowie die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) Ausbildungs- und Studienangebote.

 

Gleich nebenan wurden die Gäste mit süßen und deftigen Köstlichkeiten von den Fachpraktikern Küche des Vereins für Berufsbildung Marburg versorgt. Die Scouts der zweijährigen höheren Berufsfachschule für Bürowirtschaft wiesen den Besuchern fachkundig den Weg zu den unterschiedlichen Beratungsmöglichkeiten und Fachräumen. Sie hatten schon im Vorfeld wichtige Vorbereitungen getroffen und werden nun die von Ihnen erstellten Fragebögen zur Evaluation der Veranstaltung auswerten.

 

Eine Besonderheit der diesjährigen Veranstaltung waren Rundgänge, die halbstündig stattfanden sowie die offenen Türen in der Werkstatt und anderen Fachräumen. Hier zeigten einige Lehrkräfte gemeinsam mit Schülern aus Berufsfachschule und Fachoberschule Unterrichtsgegenstände und -inhalte aus der täglichen Praxis. In einigen Fachräumen gab es auch Mitmachaktionen, die den Gästen sichtlich Spaß machten.

 

Wer an diesem Tag keine Möglichkeit hatte, sich über das Bildungsangebot der bsb zu informieren, kann dies an Stand 26 auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Hinterlandhalle Dautphetal am 8. und 9.3.2019 nachholen.

 

Text: Rickelt, Bilder: Lange

Sucht- und Drogenprävention an den bsb

mit dem Weimarer Theater- und Kulturexpress

Für den Auftakt der Zusammenarbeit in der Drogen- und Suchtprävention haben die Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) die Siebtklässler der Lahntalschule (LTS) zu zwei Theaterstücken mit dem Weimarer Kultur-Express eingeladen.

 

“(…) In dem Stück „Drogen – von Gras zu Crystal“ zeigten die beiden Schauspieler Sonja-Elisabeth Martens und Janning Sobotta, wie schleichend sich eine Sucht einstellt und wie dramatisch deren Folgen sein können. Dabei erzählten sie die Geschichte von Anne und Florian, die schon seit den Sandkastentage eine enge Freundschaft verbindet. Während Anne erfolgreich in der Schule ist und zu studieren beginnt, läuft es bei Florian jedoch weniger gut. Er beginnt zu kiffen, um den Stress in der Schule und Probleme mit den Eltern besser zu ertragen. Was anfangs als Lösung für ihn zu funktionieren scheint, setzt jedoch einen Teufelskreis in Gang: Florian braucht immer mehr Highs in immer kürzeren Abständen und greift irgendwann zu härteren Drogen: Crystal Meth, LSD und Kokain. Eindringlich arbeiteten die beiden Darsteller dabei heraus, wie diese Entwicklung nicht nur Florian, sondern vor allem auch die Beziehung zu Anne verändert. Selbst als er ihr gegenüber zunehmend aggressiver wird, will sie ihm helfen. Doch gegen den Wahn in seinem Kopf ist sie machtlos und so steuert das Stück unaufhaltsam auf seinen emotionalen Höhepunkt zu: Den Tod Florians! Die letzten Worte Annes, gerichtet an das Publikum, hallen diesem auch nach dem Ende des Stückes noch lange im Ohr nach: „Die Geschichte ist vielleicht erfunden, vielleicht auch erlebt – aber sie passiert jeden Tag überall. Und ich wünsche sie niemandem.“ Dass die beiden Darsteller ihr Publikum erreicht haben, zeigte nicht zuletzt deren Reaktion auf das Stück. Anfangs noch kichernd über die Verliebtheit der beiden Charaktere und Florians erste Gehversuche auf unbekanntem Drogenterrain, wich die Belustigung mehr und mehr einem Kloß im Hals über die vermeintliche Macht der Drogen, Freundschaften und Leben zu zerstören (Auszug aus dem HA vom 2.2.2019, Bericht: S. Valentin).”

 

Nach der Inszenierung diskutierten die beiden Darsteller mit den Schülern über das Stück und ihre eigenen Erfahrungen mit Drogen. Direkt im Anschluss evaluierten die Schüler die Veranstaltung und gaben dem Organisationsteam äußerst positive Rückmeldungen.

 

Text: K. Hühn, S. Valentin

Bilder: K. Hühn, S. Valentin

bsb verabschieden etwa 140 Teilzeitschülerinnen und -schüler

Klassenbeste
Technische Modellbauer Fachrichtung Karosserie und Produktion
Industriemechaniker
Konstruktionsmechaniker, Metallbauer, Maschinen- und Anlagenführer
Technische Produktdesigner
Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik
Werkzeugmechaniker
Zerspanungsmechaniker
Elektroniker für Betriebstechnik/ Energie- und Gebäudetechnik
Bankkaufleute
Industriekaufleute
Verkäufer
Buffet

Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier im Foyer am 6. Februar 2019 von 18.30 bis 20.30 Uhr wurden 144 Schüler, die ihre Ausbildung im dualen System erfolgreich abgeschlossen haben, verabschiedet.

Als besondere Anerkennung ihrer Leistung nahmen Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft teil: Dr. Gerd Hackenberg, Abtl. Aus- und Weiterbildung IHK Lahn-Dill; Landrätin Kirsten Fründt, Erster Stadtrat Gerhard Hesse von der Stadt Biedenkopf; Präsident der IHK Lahn-Dill Eberhard Flammer; Prof. Dr. Gerd Manthei, Standortleiter StudiumPlus.

 

Schulleiter Karl-Heinz Schneider begrüßte alle Absolventen und Gäste und richtete seinen Dank an alle Ausbilder, Lehrkräfte, Mitarbeiter, Förderer sowie den Förderverein der Schule. Er beglückwünschte alle Schüler herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Berufsschule, die Anstrengung lohne sich gerade in der dualen Berufsausbildung. Viele Absolventen werden direkt von ihren Ausbildungsbetrieben in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Anschließend erläuterte der Schulleiter, wie die Noten im Abschlusszeugnis der Berufsschule im Vergleich zu den Ergebnissen der Kammerprüfungen zustande kommen. Das Berufsschulzeugnis bilde anhand von Durchschnittsnoten ab, wie gut jemand die berufliche Handlungskompetenz erworben hat. Besonders stolz dürften diejenigen sein, bei denen beide Zeugnisse annähernd gleich und gut sind. Mit den Worten „Machen Sie es gut, gehen Sie Ihren Weg weiter“ beschloss er seine Rede und übergab an Frau Landrätin Kirsten Fründt.

Auch sie hob in ihrem Grußwort die Besonderheit der dualen Berufsausbildung hervor, mit den bsb und der THM in Biedenkopf habe man ein starkes Kompetenzzentrum im Hinterland aufgebaut. Sie wünschte allen Absolventen, dass Arbeit für sie ein fester erfüllender Bestandteil ihres Lebens wird, der sie glücklich macht, Mut neue Wege zu gehen, aber auch Zeit für Familie, Freunde und Freizeit sowie ein gutes Gespür für eine ausgewogene Work-Life-Balance.

 

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe und die besondere Würdigung der Besten der jeweiligen Ausbildungsberufe bestand im Rahmen eines kleinen Empfanges die Möglichkeit zum Gespräch. Den feierlichen Rahmen hierzu zauberten die Fachpraktiker Küche des VBM (Verein für Berufsbildung Marburg) gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen.

 

Die Moderation der Feier und der Zeugnisausgabe hatte Abteilungsleiterin Tanja Grünig übernommen.

Text, Bilder: S. Rickelt

 

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Anschauung (Klassenlehrer: Carsten Weiß):

Laura Belke, Philipp Finke, Tobias Forkel, Florian Gaul, Maike Gelder, Stefan Höcherl, Monika Kaffl, Alexander Martin, Philip Neuenroth, Patrick Rodrigues Ferreira, Claudia Thron

 

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Gießerei (Klassenlehrer Oliver Wiedemann):

Lukas Becker, Gianluca Bender, Pol Burjons de Castro, Jan Luca Dorndorf, Aaron Noel Faust, Fabian Kruppa, Phil Saßmannshausen, Leon Wolf

 

Technische Modellbauer/in Fachrichtung Karosserie und Produktion (Klassenlehrer: Stefan Burk):

Colin Baudis, Tino Baum, Henri Beismann, Anna Burghardt, Timo Burghardt, Jakob Emge, Paul Goeke, Dennis Heilmann, Frederic Hohaus, Robin Krok, Nils Lorenz, Janis Mans, Andre Metzger, Dennis Nindelt, Tim Oehler, Anna Paukner, Tim Plankemann, Leon Polli, Sebastian Scharnagl, Franziska Schneider, Annika Walter, Nele Wipper

 

Industriemechaniker (Klassenlehrer: Stefan Sames):

Jonas Diehl, Bastian Ehrlich, Jan-Philip Falz, Andreas Fett, Nicolai Genz, Jan-Niklas Hain, Jan-Luca Hollitzer, Christian Junker, Alex Kapanizki, Maximilian Kornja, Jörn Laube, Florian Neik, Nils Pitzer, Mark Oliver Reitz, Daniel Schmidt, Erik Waitz

 

Konstruktionsmechaniker/ Metallbauer/ Maschinen- und Anlagenführer (Klassenlehrerin: Tanja Grünig):

Daniel Boos, Benjamin Merlin Evers, Jonah Fischbach, Serkan Günelyi, Paul Junk, Leon Lukas Klee, Dominik Mispagel, Julian Pickelein, Florian Schäfer, Kevin Wolff

 

Technische Produktdesigner/in Fachrichtung Produktgestaltung- und konstruktion (Klassenlehrer: Uwe Unterderweide):

Natalie Belke, Felix Eichler, Anna Lena Eußner, Jakob Gail, Julian Georg, Moritz Rasel, Pascal Sauerbeck, Jan Schieder, Marc Torrens, Jana Zimmermann

 

Technische Produktdesigner/in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (Klassenlehrer: Uwe Unterderweide):

Thomas Bernshausen, Nikolas Guntermann, Julian Kräuter, Philipp Meyer, Marcus Müller, Nils Schmidt

 

Verfahrensmechaniker/in Kunststoff- und Kautschuktechnik (Klassenlehrer: Arnd Hartmann):

Ferhat Koc, Norman Kölsch, Benjamin Nicko, Till Schneider

 

Werkzeugmechaniker (Klassenlehrer: Michael Hitrec):

Jannik Bastian, Niklas de Carlo, Lukas Dinkel, Manuel Döring, Joas Eckhardt, Linus Eckhardt, Philipp Eckhardt, Arjen Fuchs, Julian Hillenbrand, Carsten Karle, Lukas Krug, Jonas Orth, Luca Maximilian Reh, Philipp Rein, Nico Richter, Florian Sanchez-Runkel, Gerrit-Marcus Schneider, Till Schneider, Marvin Schöner, Jan Jakob Seibel, Daniel Watzek

 

Zerspanungsmechaniker/in (Klassenlehrer: Stefan Sames):

Domenic Born, Andreas deWaal, Kevin Fackert, Pascal Hartung, Phil Robin Henkel, Lena Köke, Sebastian Krestel, Rene Maser, Timotheus Reuter, Tommy Sander, Tobias Schneider, Frederik Will, Mert Yalcin, Furkan Yavuz

 

Elektroniker für Betriebstechnik/ Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (Klassenlehrer: Ivo Plohnke):

Tim Autschbach, Til Luis Birkenfeld, Niklas Bösser, Lukas Döring, Maximilian Henkel, Erik Finn Kahles, Roberto Macean, Aaron Benedikt Schwarz

 

Bankkaufleute (Klassenlehrerin: Simone Grätz):

Richard Bauer, Helena Fuchs, Louis Lixfeld, Theresa Schmidt, Michael Sparwasser, Marie Kristin Stark

 

Industriekauffrau/-mann (Klassenlehrer: Christian Seibel):

Antonia Becker, Katrin Becker, Laura Gemmecke, Lara Konitzer

 

Verkäufer/-in (Klassenlehrerinnen: Susanne Delattre, Susanne Nissen):

Janna Gitner, Delil Kilic, Nurullah Süzer

bsb verabschieden Haupt- und RealschülerInnen

aus der Vertieften Berufsorientierung (VBO)

Haupt- und RealschülerInnen haben wieder einmal im Laufe des VBO-Projektes Berufsschulluft geschnuppert.

Seit Jahren erhalten junge Leute aus den kooperierenden Schulen am Ende der Projektzeit Zertifikate bei ihrer Verabschiedung, so in diesem Jahr zum 16. Mal in Folge am 25. Januar 2019.

 

Das erfolgreiche VBO-Projekt (Vertiefte Berufsorientierung) ermöglicht eine Eignungs- und Neigungsfeststellung im Hinblick auf die Berufswahl in Kooperation mit Haupt- und Realschulen.

Finanziert wird diese Maßnahme von den beteiligten Schulen, dem Landkreis und vom Förderverein der bsb. Weitere Informationen gibt es hier.

 

In diesem Schulhalbjahr beteiligten sich die Hinterlandschule Steffenberg (Dominic Thomas), die Hinterlandschule Biedenkopf (Christina Kempf), die MPS Dautphetal (Judith Heck, Tim Lisiecki, Nina Schmidt, Kerstin Totzek) und zum ersten Mal auch die Wollenbergschule Wetter (Olaf Hänsel, Daniel Quapp).

Schulleiter Karl Heinz Schneider dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Lehrkräften und Mitarbeitern der Schulen.

Ein ausdrückliches Lob gebührt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 12 BW mit ihrer Klassenlehrerin Christina Bierfreund, die eine Art Patenschaft für das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung übernommen hatten und den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Seit Jahren sind die Organisatoren und die Fachlehrer der bsb, unterstützt von den Lehrkräften der Haupt- und Realschulen, bemüht, eine möglichst große Vielfalt an Angeboten aufrecht zu erhalten. In diesem Projektdurchlauf konnten sich die Mädchen und Jungen je zwei Angebote aus den insgesamt acht Berufsfeldern aussuchen und dann jeden Freitag besuchen.

 

Fachgruppen des VBO-Projekts:

 

Elektrotechnik (Dietrich Fingerhut, Thomas Payer): Im Schwerpunkt Schaltungstechnik wechselten die Schüler Schalter, lernten Schaltpläne kennen und bauten um von der Ausschaltung über die Serienschaltung, Wechselschaltung bis zur Kreuzschaltung.

 

Bautechnik (Ralf Hüttl): Höhenmessung (Nivellieren) und Höhenberechnung, Mauern und Verputzen waren Schwerpunkte in der Bautechnik.

 

Holztechnik (Manfred Bernhardt): Hier erlernten die Schüler Arbeitsgänge der Holztechnik an brauchbaren Werkstücken. Messen und Anreißen waren ebenso Lerngegenstand wie der sichere Umgang mit Sägen, Raspeln, Feilen, Stecheisen und Ständerbohrmaschinen. Hergestellt wurden: Flaschenöffner, Zettelhalter und ein achteckiges Solitär-Spiel.

 

Kunststofftechnik (Ralf Schmidt): Im Mittelpunkt stand die Bearbeitung von Kunststoffen. Kunststoffe wurden geformt, gebohrt, gefeilt, gesägt, gefräst, geschliffen, poliert und geklebt. Sogar den Prozess des Tiefziehens lernten die Schüler kennen. Die Produkte: Handyhalter, Namensschilder, Vogelfutterrohre, Figuren, Masken und Modelle von Autos. Auch Firmenbesichtigungen standen auf dem Programm: bei der Firma Elkamet Kunststofftechnik GmbH und der Firma Bachl Dämmtechnik GmbH & Co KG in Biedenkopf.

 

Metalltechnik (Oliver Wiedemann, Christoph Waschescio): Grundlegende Bearbeitungsmethoden der Metalltechnik vom Anreißen von Werkstücken, Bohren an der Säulenbohrmaschine, Feilen und Sägen von Nichteisenmetallen und Stahl über Blechschneiden bis hin zum Löten wurden hier vermittelt. Hergestellt wurden: Flaschenöffner, Kupferrose, Schlüsselanhänger und Trichter.

 

Ernährung (Carola Egerding): Hygiene auch im Umgang mit Lebensmitteln, Kochkleidung, ergonomischer Arbeitsplatz , Ernährungsberufe, rationelles Arbeiten, Gartechniken,Schneidtechniken, Rezepte lesen, verstehen und umsetzen, gesunde Ernährung, Nahrungsmittelproduktion und das Thema Nachhaltigkeit, Müllreduzierung und Mülltrennung waren Themen im Bereich der Hauswirtschaft.

 

Pflege und Gesundheit (Margret Wege): Ein Schwerpunkt waren Soforthilfe-Maßnahmen, z.B. die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Weiterhin lernten die Schülerinnen unterschiedliche Berufsbilder aus dem Gesundheitsbereich und dem Dienstleistungsbereich kennen. Wunden verbinden, der Umgang mit Bewegungshilfsmitteln (z.B. Rollstuhl) und Grundlagen der Säuglingspflege standen ebenfalls auf dem Plan.

 

Wirtschaft und Verwaltung (Christina Bierfreund): In Kooperation mit einer Klasse der Bürowirtschaft (12 BW) erhielten die Schülerinnen und -schüler hier eine Vorstellung von kaufmännischen Berufsbildern. Sie lernten Bewerbungsmappen und Präsentationen in PowerPoint zu erstellen und schließlich Themen zu präsentieren - nützlich für alle Berufe und für den Unterricht in weiterführenden Schulen.

 

Text: I. Debus

Fachoberschulklasse 12Te besucht die THM in Friedberg

Nachdem die Parallelklassen 12 W1 und W2 sowie die 12 WT der THM (Technischen Hochschule Mittelhessen) bereits im November 2018 einen Besuch abgestattet hatten, war am 16.01.2019 die 12TE, eine Klasse aus Maschinenbauern und IT-lern, an der Reihe.

 

In der ersten Hälfte des halbtägigen Programms wurden die Schüler in eigens für sie reservierten und präparierten Laboren unter Anleitung fachkundigen Hochschulpersonals selbst aktiv: die Maschinenbauer in einem Labor für Materialprüfung und die IT-ler in einem Labor für Elektrotechnik.

Während die Maschinenbauer sich mit verschiedenen Prüfverfahren beschäftigten und Materialproben unter dem Mikroskop auf Fehler hin analysierten, stießen die IT-ler in Bereiche der Elektrotechnik vor: Sie sollten eine Leiterplatte designen und mit einem speziellen Drucker ausdrucken, was sich als schwieriger erwies als gedacht, aber doch in Teamarbeit gelang. Die vielseitig einsetzbare Software machte einen großen Eindruck auf die angehenden Computerfachleute.

 

Anschließend erfolgten für die ganze Gruppe allgemeine Informationen rund ums Studieren an der THM und damit die lange Rückreise nach Biedenkopf nicht mit knurrendem Magen angetreten werden musste, wurden wir noch auf Kosten der THM zum Mittagessen in die Mensa eingeladen.

 

Text: S. Stelting

Bilder: J. Heyn